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Telekom erhöht die Preise: Was jetzt auf MagentaTV-Kunden in der Schweiz zukommt (obwohl der Artikel Deutschland betrifft)

Nachrichten ✍️ Klaus Meier 🕒 2026-03-04 20:25 🔥 Aufrufe: 2
Telekom-Logo vor Gebäude

Kennt ihr das? Ihr kommt abends nach Hause, wollt gemütlich eure MagentaTV-Sendung weiterschauen, und dann das: Post von der Telekom. Schon wieder eine Preiserhöhung. Ja, ihr lest richtig. Pünktlich zum April erhöht der Bonner Konzern die Monatsbeiträge für unzählige Bestandskunden – in Deutschland wohlgemerkt. Und das betrifft nicht nur den reinen Internetanschluss, sondern auch die beliebte TV-Option. Auch wenn wir in der Schweiz nicht direkt betroffen sind, schauen wir mal, was da bei unseren Nachbarn los ist.

Fünf Euro mehr – und das ist erst der Anfang?

Konkret geht es um die MagentaZuhause-Tarife (DSL und Glasfaser) in Deutschland. Ab dem 1. April 2026 werden vielen Bestandskunden monatlich rund fünf Euro mehr abgebucht. Wer also seinen Internetvertrag mit MagentaTV kombiniert hat, spürt das direkt doppelt. Die Telekom begründet das mit gestiegenen Kosten und dem Ausbau des Netzes. Klar, die Inflation macht auch vor der Telekom-Zentrale nicht halt. Aber weh tut es trotzdem. Besonders ärgerlich für die Deutschen: Wer sich vor kurzem einen Telekom MagentaTV Stick oder eine Telekom Magenta TV Box Play zugelegt hat, in der Hoffnung, mit dem Streaming-Schnäppchen günstig über die Runden zu kommen, zahlt jetzt plötzlich drauf. Die Hardware ändert ja nichts am Grundpreis.

Von Magenta TV (AT) bis MAGENTA TV - CZ: Die Nachbarn schauen genau hin

Klar, die Preiserhöhung gilt erstmal nur für deutsche Verträge. Aber wir wissen ja: Was die Telekom in Deutschland macht, hat oft Signalwirkung. Die Kollegen in Österreich, die ihren Dienst Magenta TV (AT) nutzen, beobachten die Entwicklung sicher ganz genau. Und selbst in Tschechien, wo der Anbieter unter MAGENTA TV - CZ firmiert, wird man sich fragen: Kommt das nächstes Jahr auch zu uns? Vielleicht ein kleiner Trost für Grenzgänger: Wer seinen deutschen Vertrag mit in die Schweiz nimmt, muss ebenfalls mit der höheren Rechnung leben. Da hilft auch der Umweg über die Nachbarländer nicht.

Was also tun? Drei Möglichkeiten für betroffene Kunden (mit deutschem Vertrag)

Bevor ihr jetzt wütend den MagentaTV Stick aus der Steckdose zieht: Atmet durch. Ihr habt Optionen. Die Preiserhöhung gibt euch ein ausserordentliches Kündigungsrecht. Das heisst, ihr könnt aus dem Vertrag aussteigen, wenn ihr nicht mehr zahlen wollt. Allerdings solltet ihr vorher checken, ob ein anderer Anbieter bei euch zuhause überhaupt vernünftig funktioniert. Nicht dass ihr am Ende beim billigeren Anbieter mit der langsamen Leitung dasitzt.

  • Einfach schlucken und weiterzahlen: Die bequemste, aber teuerste Lösung. Immerhin bleibt euch der Ärger mit Kündigung und Neuanschluss erspart.
  • Sonderkündigung nutzen und wechseln: Wer sich richtig ärgert, kann die Frist nutzen und zu einem anderen Anbieter gehen. Prüft vorher Vergleiche – manchmal locken Neukundenangebote.
  • Mit der Telekom verhandeln: Klingt verrückt, klappt aber oft. Ruft in der Hotline an und sagt, dass ihr kündigen wollt. Die Kundenrückgewinnung bietet dann manchmal einen Rabatt an, der die Erhöhung zumindest abfedert.

Ich persönlich würde ja zur dritten Variante raten. Ein Anruf kann nicht schaden, und im schlimmsten Fall habt ihr ein paar Minuten in der Warteschlaufe verbracht. Übrigens: Wer nur den reinen DSL-Anschluss ohne MagentaTV hat, ist ebenfalls betroffen – die fünf Euro kommen da genauso obendrauf.

Mein Senf dazu: Immer diese April-Scherze

Es ist fast schon Tradition: Die Telekom erhöht im Frühjahr die Preise, und die Kunden dürfen wieder fluchen. Dabei ist MagentaTV eigentlich eine feine Sache – die Integration von Streamingdiensten, die Box mit Sprachsteuerung, all das läuft rund. Aber der Preis-Schock zum April könnte bei manchem die Freude trüben. Meine Empfehlung für alle mit einem deutschen Vertrag: Holt euch den Telekom MagentaTV Stick vielleicht erst nach einem erfolgreichen Verhandlungsgespräch. Oder ihr nutzt die Gelegenheit und überlegt, ob ihr nicht doch lieber mehr Zeit im Freien verbringt – bis die nächste Rechnung kommt.