Telekom erhöht die Preise: Das kommt jetzt auf MagentaTV-Kunden in Österreich zu
Kennt ihr das? Man kommt abends nach Hause, will gemütlich die MagentaTV-Sendung weiterschauen, und dann das: Post von der Telekom. Schon wieder eine Preiserhöhung. Ja, ihr habt richtig gelesen. Pünktlich zum April erhöht der Bonner Konzern die Monatsbeiträge für unzählige Bestandskunden. Und das betrifft nicht nur den reinen Internetanschluss, sondern auch die geliebte TV-Option. Als einer, der hier schon ungefähr so lange lebt wie es das Festnetz gibt, kann ich nur sagen: Frühlingserwachen bei der Telekom – leider im Portemonnaie.
Fünf Euro mehr – und das ist erst der Anfang?
Konkret geht es um die MagentaZuhause-Tarife (DSL und Glasfaser). Ab dem 1. April 2026 werden vielen Bestandskunden monatlich rund fünf Euro mehr abgebucht. Wer also seinen Internetvertrag mit MagentaTV kombiniert hat, merkt das direkt doppelt. Die Telekom begründet das mit gestiegenen Kosten und dem Ausbau des Netzes. Ja, klar – die Inflation trifft eben auch die dicke Telekom-Zentrale. Aber weh tut es trotzdem. Besonders ärgerlich: Wer sich vor kurzem einen Telekom MagentaTV Stick oder eine Telekom Magenta TV Box Play zugelegt hat, in der Hoffnung, mit dem Streaming-Schnäppchen günstig über die Runden zu kommen, zahlt jetzt plötzlich drauf. Die Hardware ändert ja nichts am Grundpreis.
Von Magenta TV (AT) bis MAGENTA TV - CZ: Die Nachbarn schauen genau hin
Klar, die Preiserhöhung gilt erstmal nur für deutsche Verträge. Aber wir wissen ja: Was die Telekom in Deutschland macht, hat oft Signalwirkung. Die Kollegen in Österreich, die ihren Dienst Magenta TV (AT) nutzen, beobachten die Entwicklung sicher ganz genau. Und selbst in Tschechien, wo der Anbieter unter MAGENTA TV - CZ firmiert, wird man sich fragen: Kommt das nächstes Jahr auch zu uns? Vielleicht ein kleiner Trost: Wer seinen deutschen Vertrag mit ins Ausland nimmt, etwa Grenzpendler, muss ebenfalls mit der höheren Rechnung leben. Da hilft auch der Umweg über die tschechische oder österreichische Version nicht.
Was also tun? Drei Möglichkeiten für betroffene Kunden
Bevor ihr jetzt wütend den MagentaTV Stick aus der Steckdose zieht: Atmet durch. Ihr habt Optionen. Die Preiserhöhung gibt euch ein Sonderkündigungsrecht. Das heißt, ihr könnt aus dem Vertrag raus, wenn ihr nicht mehr zahlen wollt. Allerdings solltet ihr vorher checken, ob ein anderer Anbieter bei euch zuhause überhaupt vernünftig funktioniert. Nicht dass ihr am Ende beim billigeren Anbieter mit langsamer Leitung dasitzt.
- Einfach schlucken und weiterzahlen: Die bequemste, aber teuerste Lösung. Immerhin bleibt euch der Ärger mit Kündigung und Neuanschluss erspart.
- Sonderkündigung nutzen und wechseln: Wer sich richtig ärgert, kann die Frist nutzen und zu einem anderen Anbieter gehen. Prüft vorher Vergleiche – manchmal locken Neukundenangebote.
- Mit der Telekom verhandeln: Klingt verrückt, klappt aber oft. Ruft in der Hotline an und sagt, dass ihr kündigen wollt. Die Kundenrückgewinnung bietet dann manchmal einen Rabatt an, der die Erhöhung zumindest abfedert.
Ich persönlich würde ja zur dritten Variante raten. Ein Anruf kann nicht schaden, und im schlimmsten Fall habt ihr ein paar Minuten in der Warteschleife verbracht. Übrigens: Wer nur den reinen DSL-Anschluss ohne MagentaTV hat, ist ebenfalls betroffen – die fünf Euro kommen da genauso obendrauf.
Mein Senf dazu: Immer diese April-Scherze
Es ist fast schon Tradition: Die Telekom erhöht im Frühjahr die Preise, und wir Kunden dürfen wieder fluchen. Dabei ist MagentaTV eigentlich eine feine Sache – die Integration von Streamingdiensten, die Box mit Sprachsteuerung, all das läuft rund. Aber der Preis-Schock zum April könnte bei manchem die Freude trüben. Meine Empfehlung: Holt euch den Telekom MagentaTV Stick vielleicht erst nach einem erfolgreichen Verhandlungsgespräch. Oder ihr nutzt die Gelegenheit und überlegt, ob ihr nicht doch lieber mehr Zeit im Freien verbringt – bis die nächste Rechnung kommt.