Warum Labaron Philon der Name ist, den jeder NBA-Scout nach dem March Madness flüstert
Seien wir mal ehrlich. Jedes Jahr im März warten wir alle auf diesen einen Freshman, der plötzlich den Schalter umlegt. Der Typ, der nicht mehr wie ein Kind gegen Männer aussieht, sondern wie einer, der bald ihr Gehalt einstreicht. Wenn du dieses Jahr die Alabama Crimson Tide verfolgt hast, weisst du längst, von wem ich spreche. Es ist Labaron Philon.
Ich verfolge College-Basketball schon lange genug, um den Unterschied zu kennen zwischen einem Spieler, der im November gegen South Carolina State gut aussieht, und einem, der unhaltbar wirkt, wenn im Sweet 16 das ganze Land zusieht. Genau jetzt erfüllt Labaron Philon Jr. alle Kriterien. Das Geflüster, das im SEC-Turnier begann, ist inzwischen ein Thema für jede NBA-Geschäftsstelle. Dieser Kerl ist nicht mehr nur "auf dem Radar" – er ist der Grund, warum Scouts ihre Reisepläne über den Haufen werfen, um für Alabamas nächstes Spiel in der Halle zu bleiben.
Die Verwandlung im März
Ansätze gab es schon in der regulären Saison. Man kommt nicht als Freshman zufällig auf zweistellige Punkteschnitte in der SEC. Aber was jetzt im NCAA-Turnier passiert, ist eine ganz andere Hausnummer. Das Spiel ist für ihn langsamer geworden, wie es das ganze Jahr über noch nicht war. Er forciert nichts, er gibt das Tempo vor.
Was mir auffällt, ist nicht nur seine Punktausbeute – es ist die Abgezocktheit. In den entscheidenden Momenten gegen erfahrene Abwehrreihen versteckt er sich nicht. Er sucht den entscheidenden Wurf. Er zieht Fouls. Er wirkt wie ein Top-10-Pick, der nur zufällig im College spielt, weil der Kalender es so vorsieht.
Man sieht es daran, wie sehr der Trainerstab ihm vertraut. Wenn es um die Wurst geht, ist der Ball in seinen Händen. Für einen Freshman im März? Das ist selten. Das ist Vertrauen, das normalerweise zukünftigen Profis vorbehalten ist.
Was die Scouts sehen
Ich habe in den letzten 48 Stunden aus verschiedenen Lager der Liga Gespräche gehört, und der Konsens ist klar: Das untere Leistungsniveau von Labaron Philon steigt schneller, als alle erwartet hatten. Hier die Gründe, warum er in den Draft-Boards so schnell nach oben klettert:
- Körperbau und Athletik: Er hat jetzt schon einen NBA-Körper. Er ist stark genug, um Kontakt am Korb zu absorbieren, aber schnell genug, um SEC-Verteidigern davonzuziehen – das kommt College-Niveau so nah an NBA-Geschwindigkeit heran, wie es nur geht.
- Zwei-Wege-Spiel: Viele junge Scorer gönnen sich in der Verteidigung Pausen. Das ist nicht sein Ding. Er unterbricht die Passwege und klebt an seinem Gegenspieler. In einer Liga, die Vielseitigkeit schätzt, ist das Gold wert.
- Das Spiel aus der Mitteldistanz: In einer Ära von Layups und Dreiern: Ein Freshman, der aus dem Stand stoppen, hochgehen und aus 15 Metern verwandeln kann, wenn die Abwehr zusammenbricht? Das unterscheidet einen Rollenspieler von einem potenziellen Franchise-Grundpfeiler.
Ich höre immer wieder das Wort "hohes Unterlimit" in Verbindung mit ihm. Aber ehrlich gesagt, wird das ihm nicht gerecht. Auch das Oberlimit scheint langsam ziemlich hoch zu sein. Kombiniert man seine aktuelle March-Madness-Leistung mit der Tatsache, dass er technisch gesehen in einigen Bereichen noch Rohdiamant ist – was reichlich Entwicklungspotenzial bedeutet –, versteht man, warum Teams in der Lottery ihn als sicheren Bank mit All-Star-Potenzial sehen könnten.
Die Draft-Prognose
Schaut, Mock-Drafts sind zu dieser Jahreszeit wie Wettervorhersagen – sie ändern sich alle fünf Minuten. Aber die Entwicklung von Labaron Philon Jr. zeigt klar nach oben. Vor ein paar Wochen sah man seinen Namen noch im späten ersten oder frühen zweiten Durchgang. Jetzt? Er ist fest im Gespräch für die Lottery.
Wenn er Alabama weit führt – und ich meine bis ins Final Four –, dann reden wir nicht mehr nur über die Lottery. Dann geht es um die Top Ten. Er hat dieses gewisse Etwas. Dieser Typ, der zu einem Pre-Draft-Workout kommt und die Spieler, die vor ihm eingestuft waren, aussehen lässt, als würden sie in Zeitlupe bewegen.
Es ist immer gefährlich, einen Spieler nach zwei starken Turnierspielen zu überhöhen, aber hier fühlt es sich anders an. Es fühlt sich an wie ein Spieler, der darauf gewartet hat, dass das Rampenlicht hell wird, um allen zu zeigen, woran er morgens um 6 Uhr im Fitnesscenter gearbeitet hat. Für Alabama-Fans fängt der Ritt gerade erst an. Für NBA-Teams wird der Countdown bis Juni gerade eine ganze Ecke spannender. Behaltet die Nummer 0 im Auge. Er spielt nicht nur im March Madness mit – er übernimmt das Kommando.