Ilkka Oksala kehrt hinters Steuer zurück – So sieht der legendäre Fiat 124 Abarth aus, mit dem er 1974 in Portugal raste
Wenn man den Namen Ilkka Oksala hört, kommen bei vielen sofort jene Zeiten hoch, als die Finnen an der Weltspitze mitfuhren. Hier reden wir nicht von irgendeinem Herumdoktern, sondern von echter, bodenständiger Action. Jetzt kehrt Oksala zurück, und das mit einem Stil, der jedem echten Rallye-Fan das Herz höherschlagen lässt.
Ja, genau dieser Mann. Die Berichterstattung der letzten Tage hat bestätigt, was in alten Teamkreisen schon länger geflüstert wurde: Ilkka Oksala setzt sich wieder auf den Beifahrersitz. Diesmal handelt es sich nicht um irgendein Museumsstück, sondern um ein Auto, das die finnischen Strassen noch aus Jahrzehnten kennt.
Das Wunder von Portugal: 1974 und eine ewige Liste
In die Geschichtsbücher des Rallyesports sind gewisse Kombinationen eingraviert, die einem eine ordentliche Gänsehaut bescheren. Eine davon ist der Fiat 124 Abarth, die Nummer 6 und der legendäre Rallyepilot Markku Alén. Die Rallye Portugal 1974 war einer jener Wettkämpfe, die den finnischen Kampfgeist in seiner ganzen Breite zeigten. Damals sass Ilkka Kivimäki auf dem Beifahrersitz, aber jetzt sprechen wir von einer etwas anderen Besetzung.
Oksalas Name war in letzter Zeit, so hört man aus politischen Kreisen, immer wieder im Gespräch, aber nun kehrt der Mann dorthin zurück, wo man ihn am besten kennt – auf den Beifahrersitz. Dies ist keine reine Showeinlage. Wenn man mit diesem Gerät loszieht, geht es um Geschichte, und zwar um eine solche, die all jene anspricht, die wissen, wie sich der Klang des Abarth-Motors bei Vollgas auf Schotter anhört.
Warum das für jeden echten Team-Man ein Traum ist?
Wir haben hier drei Dinge, die alle anderen Geschichten in den Schatten stellen:
- Das Fahrer-Beifahrer-Gespann: Auch wenn Markku Alén dieses Mal nicht am Steuer sitzt, hebt Oksalas Präsenz die Geschichte rund um das Auto auf ein ganz neues Level. Er bringt diese Erfahrung mit, die man um kein Geld der Welt kaufen kann.
- Das Auto: Der Fiat 124 Abarth ist ein Klassiker, der in der finnischen Rallye-Tradition ein heiliger Gral ist. Dieses Exemplar ist nach den Spezifikationen gebaut, die das Publikum in Portugal in den 70er Jahren von den Sitzen rissen.
- Der historische Kontext: Die Rallye von 1974 war mit der Startnummer #6 eines der härtesten Duelle ihrer Zeit. Dieses Auto wird nicht mit Samthandschuhen angefasst – es wird bewegt.
Der Name Ilkka Oksala wurde in letzter Zeit in den Medien eher mit anderen Dingen in Verbindung gebracht. Aber jetzt, mit dem Helm auf dem Kopf und den Gurten festgezurrt, ist alles andere vergessen. Ich habe im Laufe der Jahre schon so manches Comeback gesehen, aber wenn ein alter Hase in sein ureigenstes Revier zurückkehrt, ist das immer etwas Besonderes.
Kann man ganz klar sagen: Das ist die beste Action, die man haben kann. Wenn Ilkka Oksala in so einem legendären Fiat 124 Abarth auf dem Beifahrersitz Platz nimmt, dann ist das kein Herumspielen. Es ist ein Beweis dafür, dass die Leidenschaft für diesen Sport niemals stirbt. Ich freue mich schon darauf zu sehen, wie das Gesamtpaket funktioniert, wenn es wirklich ernst wird. Diese Herren wissen, was sie tun, und das reicht mir völlig.