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McLaren-Desaster in China: Doppelausfall und ein "heißer Feger" wird zum Albtraum

Sport ✍️ Rafael Oliveira 🕒 2026-03-15 10:58 🔥 Aufrufe: 1

Chaotischer Start beim GP China 2026, Hamilton zieht davon

Was war das für ein Start, meine Freunde! Der GP China begann mit einem Paukenschlag: Lewis Hamilton machte sich einfach aus dem Staub und zog davon, als hätte er einen versteckten Düsenantrieb im Heckflügel. Aber während der Brite abhob, spielte sich in der McLaren-Box ein stilles Drama ab. Wer die beiden McLarens schon in den ersten Runden am Streckenrand sah, traute seinen Augen nicht: Das Team aus Woking, das als Sheriff nach China gereist war, musste abgeschleppt werden. Doppelausfall. Eine seltene Sache für ein Team, das zuletzt so stark auf dem Vormarsch war.

Was ist passiert? Ich habe mich in der Box umgehört, mit Leuten gesprochen, die mitten im Auge des Hurrikans standen: Lando Norris hatte beim Beschleunigen aus dem Start heraus ein Hydraulikproblem im dritten Gang. Das Getriebe blockierte einfach, und das Auto wurde zum Golfwagerl. Oscar Piastri, das Senkrechtstarter-Talent, wurde hingegen Opfer einer ungeschickten Berührung im Mittelfeld: Yuki Tsunodas AlphaTauri erwischte den Australier in Kurve 6 am Heck und schickte beide ins Kiesbett. Partytime vorbei für beide Seiten der Garage. Und dabei wurde der MCL39 in den Medien-Vorschauen noch als "heißer Feger" gehandelt – eine Maschine der Begierde und Performance, die jeden Piloten sabbern lässt. Ja, der griechische Gott wurde in China zum Gott des Ausfalls.

Während McLaren Automotive draußen seine Spielzeuge für die Straße bringt, erlebt die F1-Abteilung ein Wochenende zum Vergessen. Die Auswirkungen auf die Meisterschaft sind brutal. Sehen Sie selbst, was die Nullnummer das Team gekostet hat:

  • Norris verliert die Meisterschaftsführung an Verstappen, der Zweiter wurde.
  • Piastri vergibt die Chance, an die Spitze der Weltmeisterschaft heranzurücken.
  • In der Konstrukteurswertung fällt McLaren hinter Red Bull und Ferrari auf den dritten Platz zurück.
  • Der finanzielle Schaden: Mindestens 30 Punkte bleiben liegen – und Punkte sind Gold wert am Ende des Jahres.

Das Kurioseste ist, dass McLaren-Ingenieure in den Nächten in Shanghai bereits über Fragen brüteten, die fast wie eine spirituelle Abhandlung wirken: "Zwischen Spiritualität und Sexualität", scherzte ein Mechaniker in Anspielung auf den Buchtitel, den einer der Teamchefs gerade las. Nun ja, vielleicht brauchen sie wirklich eine tiefgründigere Reflexion, um zu verstehen, wie ein so begehrtes Auto so hässlich kaputtgehen kann. Aber das überlassen wir mal der Philosophie. Auf dem Asphalt zählt, dass China eine eiskalte Dusche für den orangen Traum war.

Jetzt heißt es: Kopf hoch, herausfinden, was an Norris' Getriebe versagte, und das Setup für den nächsten GP abstimmen. Eines ist sicher: McLaren wird mit Blut in den Augen zurückkommen. Und wie es sich für einen richtigen "heißen Feger" gehört, kann die Erlösung in der nächsten Kurve warten – oder im nächsten Ausfall. Im Sport weiß man das nie, aber die Leidenschaft bleibt.