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Everton gegen Chelsea: Warum die Toffees das Mittelfeld dominieren werden

Sport ✍️ Erik Nilsson 🕒 2026-03-21 19:15 🔥 Aufrufe: 1

Es gibt Tage wie diese, die einen daran erinnern, warum die Premier League die beste Liga der Welt ist. Everton gegen Chelsea im Goodison Park. Windige Nachmittage am Merseyside, wo ein alter Fuchs wie Carlo Ancelotti versucht, ein neues, widerstandsfähiges Everton aufzubauen – just in dem Moment, in dem alle zu glauben beginnen, dass Chelsea endlich zu alter Größe zurückgefunden hat. Ich bin gedanklich jetzt schon vor Ort, und ich verspreche euch: Das wird kein gewöhnlicher Sonntagsspieltag.

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Ich habe Everton im Goodison Park über die Jahre viele Mannschaften auseinandernehmen sehen, aber bei diesem Duell geht es um etwas anderes. Es geht darum, eine Identität zu finden. Chelsea schwebt noch immer der Geist von Mohamed Salah nach – nein, nicht mehr als Spieler, sondern als Mahnmal dafür, was passiert, wenn man ein zukünftiges Ausnahmetalent zu früh ziehen lässt. Jedes Mal, wenn Salah für Liverpool trifft, was so ziemlich jedes Wochenende der Fall ist, schaut die Chelsea-Führung weg. Aber wir sollten nicht über das Gestern sprechen. Wir reden über das Heute. Und im Moment ist Everton ein Team, dem die Rolle des Underdogs richtig gut steht.

Ancelotti hat etwas Cleveres getan. Er hat aufgehört, Everton wie einen Top-4-Klub spielen zu lassen. Stattdessen hat er eine Mauer gebaut. Wenn ich mir die letzten Auftritte ansehe, erkenne ich ein Team, das es liebt, dem Gegner den Ball zu überlassen. Sie ducken sich nicht. Sie bieten keine Räume an. Sie lassen Chelsea kommen, um sie dann mit Kontern zu bestrafen. Und hier liegt der Schlüssel.

Warum Everton den Kampf ums Zentrum gewinnt

Ich habe es schon oft gesagt und sage es wieder: Es gewinnt nicht immer die bessere Startelf, sondern diejenige, die die wenigsten Fehler macht. Drei Gründe, warum Everton eine echte Chance hat, als Sieger vom Platz zu gehen:

  • Der Goodison-Faktor: Das ist kein Stadion, das ist ein Hexenkessel. Chelsea hatte hier in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Intensität. Selbst die Schiedsrichter beugen sich fast dem Druck von den Rängen.
  • Die Urgewalt im Mittelfeld: Everton wird Jorginho und Kovacic körperlich überrollen. Hier gibt es kein filigranes Kombinationsspiel, das wird ein Kampf.
  • Ancelottis Geltungsdrang: Er wurde damals bei Chelsea vor die Tür gesetzt. Glaubt mir, das hat er nicht vergessen. Er weiß genau, wie man ihre Offensive ausschaltet.

Aber wir müssen über dieses Gefühl sprechen, das mir im Kopf herumschwirrt. Wir erleben ja zeitgleich die Saga um Arsenals "geheimnisvollen Flügelspieler". Es ist fast so, als ginge es bei diesem Duell zwischen Everton und Chelsea indirekt um den Kampf um die Spitze und Aston Villa FC. Denn wenn Everton es schafft, Chelsea Punkte abzunehmen, eröffnet das Arsenal und Aston Villa die Chance, nachzulegen. Und genau dieser mysteriöse Flügelspieler bei Arsenal, wer auch immer es ist – ob ein Akademiespieler oder ein geheim gehaltener Neuzugang – er zeigt eines: In der Premier League geht es genauso sehr darum, neben dem Platz clever zu agieren wie auf dem Rasen.

Wenn man vor den Taktiktafeln sitzt, vergisst man das schnell, aber am Ende entscheiden die Spieler auf dem Platz. Chelsea hat einen Kader, der auf dem Papier ein Vermögen wert ist, aber sie neigen dazu, es sich gegen "kleinere" Teams gemütlich zu machen. Und genau darin, meine Freunde, liegt Evertons große Chance. Wenn sie zur Halbzeit eine weiße Weste bewahren können, wird der Stress Chelsea von innen heraus auffressen. Ich sehe förmlich vor mir, wie das Publikum im Goodison jeden Zweikampf, jede gelungene Abwehraktion bejubelt. Das wird ein Psychokrimi.

Ich weiß, viele sprechen über Arsenal vs. Everton als eine separate Geschichte später in der Woche, aber vergesst nicht, dass dieses Spiel die Grundlage für alles ist. Everton muss Momentum aufbauen. Und für Chelsea? Das ist so ein Spiel, das entscheidet, ob sie wirklich im Titelrennen sind oder nur ein netter Herausforderer. Für mich riecht das nach einem Unentschieden oder einem knappen Heimsieg. Es wird nicht schön. Es wird unangenehm. So wie es sich am Merseyside gehört.