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Grizzlies gegen Clippers: Die Nacht von Kawhi und der Schatten der Celtics in Memphis

Sport ✍️ Carlos Martínez 🕒 2026-03-08 07:23 🔥 Aufrufe: 5
Spielvorschau Grizzlies vs Clippers auf ESPN

Freunde, was für ein Spiel, das uns die NBA gestern Abend beschert hat. Im FedExForum in Memphis kamen die Clippers mit einer gut gelernten Lektion an, nachdem sie gesehen hatten, was die Celtics derselben Bestie, den Grizzlies, angetan hatten. Und ob sie sie angewandt haben. Mit einem Kawhi Leonard, der wie ein Schweizer Uhrwerk funktioniert, sicherte sich Los Angeles einen ganz wichtigen Sieg, der viel mehr bedeutet als nur ein einfaches 'W' im Kalender.

Was man zuerst sagen muss: Das war kein gewöhnliches Spiel. Es war eine Reifeprüfung für die Mannschaft aus Memphis, die gerade erst am eigenen Leib die Lektion der Grün-Weißen erfahren hatte. Und die Frage, die im Raum schwebt, die wir uns alle in der Dämmerung der Bars und in den sozialen Netzwerken stellen, ist: Haben die Celtics neulich Abend wirklich etwas bewiesen? Nun, ich denke schon, und die Clippers haben genau hingeschaut.

Die Nacht, in der Kawhi Memphis zerlegte

Beginnen wir mit dem, was wir gestern Abend gesehen haben. Kawhi Leonard schlüpfte in die Rolle des Chirurgen: 28 Punkte, mit chirurgischer Präzision, ohne zu forcieren, jede Doppelteam-Situation lesend, als hätte er ein Handbuch der Grizzlies. Es geht nicht nur darum, dass er punktete, sondern dass er das Spiel einfror, wenn es nötig war. Im letzten Viertel, jedes Mal wenn Memphis nach einer Aufholjagd roch, war da dieser unbeeindruckte 'Kawhi Leonard Face', der einen Mid-Range-Wurf versenkte, der der Heimatseele wehtat.

Aber Vorsicht, denn das war kein Monolog. Auf der anderen Seite versuchte Ja Morant mit seiner üblichen Elektrizität zu antworten, stiess aber auf eine speziell auf ihn zugeschnittene Verteidigung. Die Clippers, angeführt von der Klugheit Tyronn Lues, machten das, was die Celtics Tage zuvor getan hatten: den Korb zustellen und die Nebenleute zwingen, das Spiel zu entscheiden. Und da bemühten sich Jaren Jackson Jr. und Desmond Bane zwar, aber es reichte nicht gegen die Erfahrung aus der Engelstadt.

Der Schatten Bostons: Was haben sie wirklich gezeigt?

Kommen wir zurück zur Millionen-Dollar-Frage. War dieser Sieg der Celtics in Memphis eine Luftspiegelung oder eine Bedienungsanleitung? Für mich hat er mehrere Dinge gezeigt, die die Clippers gestern Abend bestätigt haben:

  • Die Zerbrechlichkeit des Systems, wenn man Morant isoliert: Wenn man seine Passwege zuschneidet und ihm eine Mauer in der Zone hinstellt, verlieren die Grizzlies ihre Seele. Die Celtics machten es mit Holiday und White; gestern Abend wechselten sich Mann und George (wenn er auf dem Feld war) ab, um ihm das Leben zur Hölle zu machen.
  • Dass die Zone von Memphis nicht uneinnehmbar ist: Wenn man einen Typen hat, der das Feld auseinanderziehen kann, und einen mobilen Power Forward, kann man Jackson Jr. fernab des Korps bestrafen. Kristaps Porzingis tat es mit seinen Dreiern; gestern Abend nutzten Leonard selbst und Norman Powell diese Missverhältnisse aus.
  • Die Bedeutung eines kaltblütigen Vollstreckers: Boston hat Tatum, die Clippers haben Kawhi. Man braucht jemanden, der in den letzten fünf Minuten die Verantwortung übernimmt und sich nicht versteckt. Gestern Abend war Kawhi dieser Mann, genau wie es Tatum ein paar Tage zuvor war.

Und machen wir uns nichts vor, die Grizzlies sind zu stolz, um aufzugeben. Sie kämpften bis zum Schluss, mit ein paar Dreiern von Bane, die die Anzeetafel erzittern liessen. Aber bekanntlich ist es in der NBA der Details, Kawhi Leonard schon im Februar im Playoff-Modus zu haben fast wie Schummeln. Die Mannschaft aus Memphis muss sich das Video anschauen und erkennen, dass die Liga bereits zwei Entwürfe hat, wie man sie schlagen kann. Den von Boston und den von den Clippers. Und sie sind praktisch identisch.

Also, liebe Basketballfans, das war gestern Abend nicht nur ein Spiel. Es war eine Absichtserklärung im Westen. Die Clippers, mit einem gesunden Leonard, sind für jeden ein schmerzhafter Gegner. Und die Grizzlies, bei all ihrem Talent, haben Hausaufgaben zu erledigen: zu beweisen, dass sie aus diesen Niederlagen lernen können und sich weiterentwickeln, bevor die wirklich wichtigen Spiele im April kommen. Die Conference brodelt.