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Drew Dober: Der UFC-Krieger, der Fäuste gegen Controller tauscht

Sport ✍️ Carlos Martínez 🕒 2026-03-08 07:34 🔥 Aufrufe: 2

Wenn Drew Dober das Octagon der UFC betritt, verkörpert er den gnadenlosen Krieger, der jeden mit einem einzigen Schlag ausknocken kann. Doch sobald die Kameras aus sind und sich der Käfig leert, verwandelt sich der Leichtgewichtskämpfer in etwas völlig anderes: einen leidenschaftlichen Gamer, der stundenlang vor dem Bildschirm verbringt. Das ist das Doppelleben von Drew Dober, einem Phänomen, über das man spricht.

Drew Dober im Octagon

In einem Sport, in dem Aggressivität an der Tagesordnung ist, hat Drew Dober in Videospielen sein Ventil gefunden. "Es gibt nichts Schöneres, als einen Kampf in der UFC zu gewinnen, aber auch nichts geht über eine epische Runde League of Legends", gestand der Kämpfer kürzlich in einem Gespräch. Für ihn sind Strategie- und Actiontitel nicht nur ein Zeitvertreib, sondern eine Möglichkeit, von der Intensität des Trainings abzuschalten. Und Drew Dober betont, dass ihm "alles, was nichts mit Kämpfen zu tun hat", willkommen ist, wenn es um Entspannung geht.

Die Liebe von Drew Dober zu Videospielen ist nicht neu. Schon als Teenager in Nebraska verband der Amerikaner das Ringer-Training mit stundenlangen Call of Duty- und FIFA-Marathons. Heute, mit 36 Jahren und nach über einem Jahrzehnt in der UFC, hat seine Konsolensammlung einen Ehrenplatz in seinem Zuhause. "Wenn ich keine Typen verkloppe, verkloppe ich virtuelle Gegner", scherzt er. Er verriet sogar, dass er online mit anderen Kämpfern spielt und so eine Gemeinschaft in der chaotischen Welt der Mixed Martial Arts schafft.

Hier sind einige der Titel, die Drew Dober immer griffbereit hat:

  • League of Legends: Sein liebstes Strategiespiel, bei dem er zugibt, "mehr zu verlieren als zu gewinnen, aber immer wieder zurückkommt".
  • Call of Duty: Nutzt er, um seine Reflexe zu schärfen, obwohl er sagt, "nichts geht über das echte Adrenalin".
  • FIFA: An Ruhetagen gibt es nichts Besseres als ein virtuelles Spiel mit seinem Lieblingsteam, PSG.

Doch bei Drew Dober dreht sich nicht alles nur um Freizeit. Mit einer Bilanz von 27 Siegen und 13 Niederlagen in der UFC bereitet sich der Kämpfer auf seinen nächsten Kampf vor, der für diesen Sommer geplant ist. Obwohl die Details zum Gegner noch nicht bestätigt sind, deuten Gerüchte auf ein explosives Duell im Leichtgewicht hin. In der Zwischenzeit wechselt Drew Dober seine Sparringseinheiten mit stundenlangen Streams auf Twitch ab, wo er bereits Tausende von Followern hat, die es geniessen, ihm beim Spielen zuzusehen – genauso intensiv, wie er kämpft.

In einer Welt, in der Athleten oft in Schubladen gesteckt werden, beweist Drew Dober, dass man im Octagon ein Gladiator und ausserhalb ein leidenschaftlicher Geek sein kann. Seine Geschichte inspiriert diejenigen, die die Härte des Profisports mit den einfachen Freuden des Lebens in Einklang bringen wollen. Denn am Ende, wie er selbst sagt: "Das Leben besteht nicht nur aus Kämpfen, sondern auch daraus, zu wissen, wann man die Pause-Taste drücken muss." Und Drew Dober hat den perfekten Weg gefunden, das zu tun.