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BBC Sport Cricket: England ringt Pakistan in T20-WM-Krimi nieder – Reaktionen

Sport ✍️ Henry Clark 🕒 2026-03-05 16:53 🔥 Aufrufe: 2

Englands Spieler jubeln über einen Wicket während des T20 World Cup Super Eights Spiels gegen Pakistan

Es gibt gewöhnliche Arbeitstage, und dann gibt es das, was England heute Nachmittag in der Karibik abgeliefert hat. In einem Super-Eight-Gruppenspiel mit mehr Wendungen als einem Innings von Geoffrey Boycott kämpfte sich Jos Buttlers Team irgendwie über die Ziellinie gegen ein leidenschaftliches Pakistan. Wer blinzelte, verpasste das Chaos. Und wer das Geplänkel im Kommentatorenraum verfolgte, hörte alles – Jubel, Stöhnen und die glorreiche Erleichterung am Ende.

Buttler geht voran, dann kommen die Nerven

England gewann den Münzwurf und entschied sich wie erwartet dafür, zuerst zu schlagen auf einem Platz, der flacher aussah als ein abgestandenes Bier. Phil Salt und Jos Buttler legten los, als hätte man sie auf die Menschheit losgelassen. Das Powerplay brachte 68 Runs ein, wobei Buttler den Ball durchs Cover schmeichelte und Salt mit Verachtung die Grenzen überschritt. Das war feinste Cricket-Kunst, die Art, die einen nach einem weiteren Kühlen greifen lässt.

Dann kam das Wackeln. Shaheen Shah Afridi, nie lange ruhig, zauberte einen Prachtball hervor, der Salts off stump aushebelte. Plötzlich wirkte das Mittelgebirge nervös. Harry Brook schnitt einen Ball ins Wicket, und als Liam Livingstone tief im Feld gefangen wurde, kroch das altbekannte Gefühl eines Zusammenbruchs heran. Bei 132 für 5 stand England vor einem Total, das sich 20 Runs zu wenig anfühlte.

Dann trat Moeen Ali auf den Plan und spielte die Art von Cameo, die jeden daran erinnert, warum er schon so lange dabei ist. Ein paar kraftvolle Schläge und einige hastig erlaufene Zweier brachten sie auf ein wettbewerbsfähiges, wenn auch nicht furchteinflößendes, 168 für 7. In der Kabine, so vermutet man, wussten sie, dass sie frühe Wickets brauchten.

Pakistans Jagd, Rashids Magie und ein Nervenkrimi im letzten Over

Pakistans Antwort begann mit einem Paukenschlag – 15 Runs im ersten Over – und die alte Unruhe kehrte zurück. Doch Adil Rashid, wie so oft, brachte die Sache wieder ins Lot. Sein Googly, der Babar Azam umspielte und sein Wicket traf, war ein Ball zum Einrahmen. Von da an stieg die erforderliche Punktzahl, aber Mohammad Rizwan hielt sich dran wie eine Klette, schob und stupste den Ball herum.

Als in den letzten beiden Overn 20 Runs benötigt wurden, war das Spiel Pakistans, um es zu verlieren. Doch Jofra Archer, wieder in bester, bissiger Form, servierte einen Yorkers, der selbst Waqar Younis zur Ehre gereicht hätte, und schickte Rizwan zurück in die Kabine. Plötzlich lautete die Rechnung 12 Runs im letzten Over, gebowlt vom unerfahrenen, aber eiskalten Sam Curran. Ein Wicket, ein Dotball, ein Boundary – die Pulsfrequenzen schossen in die Höhe. Am Ende retteten ein Fehlfeldspiel und ein verzweifelter Hechter an der Grenze vier Runs und England gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung. Der endgültige Siegvorsprung? Ein nervenzerfetzendes Ergebnis von 4 Runs.

Das Fazit: Was die Stimmen sagten

Unmittelbar nach dem Spiel war die Reaktion so farbenfroh wie das Publikum. Ein erfahrener Kommentator, der kein Blatt vor den Mund nimmt, wies im Radio darauf hin, dass "Englands Mittelgebirgs-Durcheinander langsam zum Dauerbrenner wird, aber der Kampfgeist mit dem Ball ist unbestreitbar." Er traf den Nagel auf den Kopf – Turniere gewinnt man nicht ohne auch die hässlichen Spiele durchzustehen.

Eine angesehene Cricket-Autorin fing die Dualität des Ganzen ein: "Vierzig Overs lang war England sowohl brillant als auch zerbrechlich. Sie servierten Champagner-Cricket und abgestandenes Bier zu gleichen Teilen. Aber bei einer Weltmeisterschaft zählt nur die Statistik 'S' für Sieg." Und sie hat recht. Das war nicht hübsch, aber es war effektiv.

Hier sind die Schlüsselmomente, die das Spiel zu Englands Gunsten drehten:

  • Buttlers 54 von 37 Bällen: Legte das Fundament, als der Pitch am besten war.
  • Rashids Entfernung von Babar: Der Spielveränderer. Pakistan erholte sich nie vollständig von diesem psychologischen Schlag.
  • Archers vorletztes Over: Gab nur 7 Runs her und nahm das wichtige Wicket von Rizwan.
  • Das Fielding im letzten Over: Ein hechtender Stopp von Mark Wood an der Grenze rettete vier sichere Runs im letzten Over.

Was kommt als Nächstes für England?

Dieser Sieg hält Englands Halbfinal-Hoffnungen fest in den eigenen Händen. Ein weiterer Sieg in der Super-Eight-Phase sollte ihnen den Einzug sichern, aber wie wir heute sahen, ist in diesem Format nichts einfach. Die Experten im Studio zerbraten sich bereits die Köpfe über Auswahlprobleme – Muss die Bowling-Attacke angepasst werden? Ist die Schlagreihenfolge zu kopflastig? Das sind Fragen für einen anderen Tag.

Für jetzt können Englands Fans ein Glas auf ein Team erheben, das sich weigerte zu verlieren. Es war nicht immer klug, es war nicht immer hübsch, aber bei Gott, es war fesselnd. Und wenn das nicht die Essenz dessen ist, diesem glorreichen Spiel zu folgen, dann weiß ich auch nicht.