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桐生順平 vs. die lokale Konkurrenz aus Osaka: Vorschau auf das hochkarätige GI Taikō-shō in Suminoe | Bootsrennen Suminoe

Bootsrennen ✍️ 住之江レースウォッチャー 🕒 2026-03-26 13:06 🔥 Aufrufe: 2

Na endlich, darauf haben wir gewartet! Das Bootsrennen Suminoe startet am Samstag, den 3. April, mit seinem traditionellen Frühlingshighlight, dem GI „Taikō-shō“. Und weil es in diesem Jahr ein ganz besonderes Rennen zum 70. Jubiläum der Rennstrecke ist, sind die Erwartungen riesig. Allen voran der letztjährige Grand-Prix (GP)-Sieger Junpei Kiryū, aber insgesamt haben sich acht GP-Teilnehmer versammelt – ein absolutes Spitzenfeld. Besonders die lokale Fraktion aus Osaka hat es diesmal aber auch richtig in sich.

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Meister Kiryū auf der Suche nach der „Kurskorrektur“? Lokalmatador Matsui stellt sich in den Weg

Der absolute Star dieses Rennwochenendes ist natürlich der letztjährige Jahresmeister und GP-Sieger Junpei Kiryū. Zwar war er zu Beginn dieses Jahres noch nicht ganz in Topform, aber einen besseren Ort für eine „Kurskorrektur“ gibt es kaum. Auf dieser Bahn in Suminoe, wo er im letzten Jahr am meisten glänzte, wird er mit aller Entschlossenheit versuchen, zu seinem gewohnten Können an der Wende zurückzufinden.

Aber die Lokalmatadore werden sich dem Champion nicht einfach ergeben. Da ist doch Seriensieger Shigeru Matsui. Dieser Mann, der immer noch keine Spur von Altersschwäche zeigt, wird im heimischen Bootsrennen Suminoe sicher nicht stillhalten. Schon beim G1-Meisterschaftsrennen der Region Kinki im letzten Monat zeigte er sich mit konstanten Leistungen. Für dieses Wochenende hat er sicherlich noch den einen oder anderen Feinschliff, wie einen Ringtausch, vorgenommen.

Das ist aber noch nicht alles. Mit Takayuki Ishino, Nobutaka Kamijō und Hirotake Ishimoto ist eine ganze Riege von Könnern aus verschiedenen Generationen vertreten. Das könnte der Beginn der „Legende der stärksten Osaka-Truppe“ sein.

Die Statistik spricht Bände: Die „Schwierigkeit einer Titelverteidigung“ und der Lauf von Toshimitsu Gundō

Hier kommt eine spannende Statistik. Dieses Taikō-shō ist bekannt dafür, dass eine Titelverteidigung extrem schwierig ist. Den Fans vor Ort ist das sicher bekannt, aber seit dem Jahr 2000 hat das noch keinem Fahrer geschafft. Die letzte erfolgreiche Titelverteidigung gelang vor etwa 40 Jahren dem Fahrer Munemasa Kobayashi, der die 30. und 31. Ausgabe gewann. Das zeigt, wie schwer es ist, in Suminoe zwei Jahre in Folge den Titel zu holen.

Vor diesem Hintergrund lastet ein enormer Druck auf Nobutaka Kamijō, der letztes Jahr seinen ersten GI-Titel auf heimischer Bahn holte. Aber das ist der Mann, der schon mit seiner Jugend den Druck im letzten Jahr wegstecken konnte. Ob er diese „Mauer der Titelverteidigung“ durchbrechen kann, wird einer der Höhepunkte sein.

Und wenn wir vom derzeit „heißesten“ Fahrer aus dem Lokalteam sprechen, dann ist das Toshimitsu Gundō. Im Februar gewann er auf dieser Bahn in Suminoe endlich seinen ersten GI-Titel beim „Meisterschaftsrennen der Region Kinki“. Sein Start von Bahn 1 mit einer Reaktionszeit von 0,10 Sekunden ist mir noch unvergessen. Damit hat er sich auch erstmals für ein SG-Rennen (Classic) qualifiziert und ist voll auf der Erfolgswelle. Ob er diesen Schwung mit auf die große heimische Bühne nehmen kann, sollte man nicht verpassen.

Schlüsselfaktor auf der Bahn: Windrichtung und „neue Motoren“

Kommen wir nun zu etwas detaillierteren Aspekten. Die Bahn in Suminoe gilt allgemein als „innenbahnlastig“, aber so einfach ist es nicht. Ich war selbst oft genug vor Ort und kann sagen, dass der Seewind, der von der zweiten Kurve her weht, einen enormen Einfluss hat. Wenn dieser Wind stärker wird, bleiben Wellen in der zweiten Kurve zurück, was Überholmanöver von außen und über die Gegengerade begünstigt. Bei Windstille und glatter Wasseroberfläche hingegen sehen wir – wie am letzten Tag des G1 im Februar – überwiegend Führungsrennen mit klaren Ergebnissen.

Auch die Motoren sind dieses Mal entscheidend. Die Motoren, einschließlich des GP-Sieger-Motors, wurden am 9. März zum letzten Mal eingesetzt und ab dem 23. März kommen „neue Motoren“ zum Einsatz. Da dies bereits die zweite Serie mit diesen Motoren ist, ist ihre Bewertung noch im Fluss. Da 47 bereits einmal eingesetzte Motoren und fünf erstmals verwendete Motoren gemischt werden, ist dies eine echte Königsdisziplin für die Motorenverantwortlichen. Allgemein heißt es, dass Motoren mit bereits einem Einsatz einfacher abzustimmen sind. Aber welches Team wird die neuen Maschinen in den Griff bekommen?

  • Der Stolz des Seriensiegers: Lokalmatador Shigeru Matsui empfängt zu Hause den GP-Champion Junpei Kiryū – das „Osaka-Duell“
  • Das Wagnis der Titelverteidigung: Nobutaka Kamijō, dem nach etwa 40 Jahren eine historische Titelverteidigung gelingen könnte – schafft er es?
  • Der Aufstieg des neuen Sterns: Toshimitsu Gundō, Sieger des G1 im Februar – ist sein Höhenflug echt?
  • Das Ringen um die Motoren: Während die Bewertung der „neuen Motoren“ auseinandergeht, hat der mit dem besten Gespür für den optimalen Zustand die Nase vorn.
  • Das Wetter-Dilemma: Die Bahn in Suminoe verwandelt sich je nach Windrichtung – die richtige Interpretation wird über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Apropos, wenn man schon mal zum Bootsrennen Suminoe fährt, gibt es einen Ort, den man unbedingt besuchen sollte: den direkt angrenzenden Osaka Gokoku-Schrein. Er liegt gleich nebenan, nur durch die Shin-Naniwa-Straße getrennt, und viele Fans kommen vor dem Rennen vorbei, um für „Glück im Wettkampf“ zu beten. Besonders die lokalen Rennfahrer sollen hier regelmäßig für den ewigen Gedenkgottesdienst und die ewige Totenfürsorge beten.

Der Bezirk Suminoe hat sich nach dem Krieg mit dem Wiederaufbau entwickelt. Für die Alteingesessenen, die hier seit Jahrzehnten leben, sind sowohl das Bootsrennen als auch der Schrein fest im Alltag verankerte, wichtige Kulturgüter. In dieser von Herzlichkeit geprägten Gegend findet nun dieser heiße Kampf statt. Wird es Junpei Kiryū richten? Oder schlägt die Stunde der Osaka-Truppe? Oder platzt vielleicht ein überregionaler Star wie Takuya Baba, Eiji Shirai oder Kōya Harada dazwischen?

Verpassen Sie nicht die heißen Rennen ab dem 3. April!