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Unglaubliches Gewinnwachstum bei börsennotierten Firmen 2024: 188 Unternehmen verdienen mehr als eine Aktie – Insider nennen zwei Branchen mit „erschreckend hohen“ Gewinnen

Finanzen & Wirtschaft ✍️ 林志偉 🕒 2026-04-09 21:36 🔥 Aufrufe: 3

Die alljährliche Bilanzsaison ist wie die Veröffentlichung der Zeugnisse für börsennotierte Unternehmen. Wenn man sich dieses Jahr die Ergebnisse ansieht, muss selbst ich, der seit über einem Jahrzehnt Bilanzen studiert, zweimal hinschauen – 187 börsennotierte Firmen haben mehr als eine Aktie pro Aktie verdient, und das ist kein Scherz. Noch aufregender ist, dass Insider direkt zwei Branchen nennen, deren künftige Gewinne „erschreckend hoch“ sein sollen. Dieser Leitfaden für börsennotierte Firmen zeigt Ihnen, wie Sie diese Zahlen richtig interpretieren und lernen, wie Sie mit öffentlichen Informationen börsennotierte Unternehmen analysieren, um Problemaktien zu vermeiden.

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187 Unternehmen mit mehr als einer Aktie Gewinn – Wer profitiert?

Die Gewinne der börsennotierten Unternehmen haben im vergangenen Jahr ein Rekordhoch erreicht. Allein die Zahl der Firmen, die mehr als eine Aktie (also einen Gewinn pro Aktie von über 10 TWD) erzielten, liegt bei 187. Die Botschaft dahinter ist klar: Die Konjunktur ist längst nicht so schlecht, wie viele glauben, und einige Unternehmen heimsen gerade still große Aufträge ein. Ein Branchenschwergewicht betonte in einer aktuellen Analyse, dass er großes Potenzial in zwei Sektoren sieht: Halbleiter-上游 (Upstream) und die AI-Server-Lieferkette. Sein Wortlaut: „erschreckend hoch“. Gemessen an seiner Trefferquote der letzten Jahre lohnt es sich, die Finanzberichte dieser Bereiche in den kommenden Quartagen genau zu verfolgen.

Schritt-für-Schritt-Prüfung von börsennotierten Firmen: Nicht nur auf den Gewinn pro Aktie achten

Viele schauen bei der Prüfung börsennotierter Firmen zuerst auf den Gewinn pro Aktie. Das ist nicht falsch, aber nur die halbe Wahrheit. Ich persönlich achte zusätzlich auf drei Kennzahlen:

  • Entwicklung der Bruttomarge: Steigt die Bruttomarge drei Quartale in Folge, deutet das auf eine echte Verbesserung des Produktmix oder der Preissetzungsmacht hin – kein einmaliger Sondereffekt.
  • Lagerumschlagsdauer: Wenn dieser Wert plötzlich ansteigt, könnte das bedeuten, dass die Kunden weniger abnehmen – und drohende Abwertungsverluste sind möglich.
  • Free Cashflow: Gewinn ist nicht gleich Geld in der Kasse. Unternehmen mit dauerhaft negativem Free Cashflow bekommen in einer Zinswende große Probleme.

Wenn Sie diese drei Filter auf die Liste der 187 Firmen anwenden, werden Sie feststellen, dass vielleicht weniger als die Hälfte wirklich langfristig interessant ist.

Wie Sie öffentliche Informationen börsennotierter Firmen nutzen, um Delisting-Fallen zu vermeiden

Viele denken, dass es Aufgabe von Wirtschaftsprüfern ist, mit börsennotierten Unternehmen und ihren Finanzdaten umzugehen. Doch das stimmt nicht. Der praktischste Tipp: Achten Sie auf die Einreichungsfristen für Finanzberichte. Ein großer Hersteller von Windkraftgussteilen konnte letztes Jahr seinen Quartalsbericht nicht fristgerecht vorlegen und erhielt von der Börse eine letzte Frist: Wenn der Bericht bis zum 18. November nicht vorliegt, droht das Delisting. Solche Fälle sind oft vorhersehbar: Wenn ein Unternehmen zweimal hintereinardie Veröffentlichung verschiebt oder der Abschlussprüfer einen Vermerk erteilt, sind das rote Flaggen. Bauen Sie diese einfache Kontrolle in Ihren Anlageprozess ein – damit vermeiden Sie neun von zehn Delisting-Katastrophen.

Die von Insidern genannten zwei Branchen – Wie bewerten Sie sie jetzt?

Die von Insidern genannten Bereiche Halbleiter-上游 (Upstream) und AI-Server haben sich bereits in den Aktienkursen einiger Firmen widergespiegelt. Aber die wirklich erschreckend hohen Gewinne hinken den Kursen meist um ein bis zwei Quartale hinterher. Das heißt: Wenn Sie jetzt die Quartalsberichte dieser börsennotierten Unternehmen prüfen, kommt es nicht darauf an, „wie viel schon verdient wurde“, sondern auf die „Auftragsbestände“ und „Investitionspläne“. Wenn ein Unternehmen in unsicheren Zeiten Geld für Werkserweiterungen ausgibt, dann sieht es langfristige Nachfrage, von der Sie und ich nichts wissen. Genau das ist der Kern des Umgangs mit den Aufzeichnungen von Analystenkonferenzen börsennotierter Firmen – der Ton und die Versprechungen des Managements sind oft aussagekräftiger als die bloßen Zahlen.

Zum Schluss eine Erinnerung: In der Hauptsaison der Jahresberichte prasseln viele Informationen gleichzeitig auf Sie ein. Anstatt täglich Jagd auf Gewinner und Verlierer zu machen, nehmen Sie sich lieber die Zeit, die in diesem Leitfaden für börsennotierte Firmen beschriebenen Prüfpunkte praktisch anzuwenden. Ob Sie am Ende viel oder wenig verdienen, ist das eine – zumindest werden Sie ruhig schlafen können.