Heinz Wattie's plant massive Fabriksschließungen: Ende einer Ära für neuseeländische Vorratskammer-Klassiker?
Es gibt diese besondere Art von Niedergeschlagenheit, die einen packt, wenn ein Stück der eigenen Kindheit eine 'Ankündigung zur voraussichtlichen Einstellung' erhält. Für Generationen von Neuseeländern stellt sich dieses Gefühl heute ein. Heinz Wattie's hat Neuigkeiten verkündet, die Wellen in den Küchen von Kaitaia bis Bluff schlagen: Man erwägt, drei Produktionsstätten zu schließen und die ikonische Tiefkühlgemüse-Palette einzustellen. Die Rede ist von 350 gefährdeten Arbeitsplätzen und einer gewaltigen Zäsur für eine Marke, die praktisch zur Familie gehört.
Seien wir ehrlich – in jeder Vorratskammer in Aotearoa steht hinten eine Dose Wattie's Backbohnen in Tomatensauce bereit, für den schnellen Käse-Toast in der Not. Und wer ist nicht mit einer Tüte ihrer Tiefkühl-Erbsen und -Mais aufgewachsen, die jede Woche im Einkaufswagen landete? Das ist nicht nur eine unternehmerische Entscheidung; das ist ein Beben, das die Kultur erschüttert. Der heute Morgen bestätigte Vorschlag würde bedeuten, dass Standorte in Auckland, Christchurch und Dunedin ihre Tore schließen, wobei der Großteil der Auswirkungen das Heinz Watties Tomoana-Werk in Hastings trifft. Dieser Ort ist nicht einfach nur eine Fabrik; er ist ein Wahrzeichen der Hawke's Bay, ein Ort, an dem Generationen ein- und ausgestempelt haben und Essen für unsere Teller und ihre eigenen Familien produzierten.
Man muss mit den Leuten in diesen Werken mitfühlen. Der Vorschlag verweist auf veränderte Verbrauchergewohnheiten – wir kaufen offenbar weniger Tiefkühl-Gemüsepackungen – und die brutale Kalkulation der Herstellungskosten in einem schwierigen Wirtschaftsumfeld. Aber das 'Warum' zu kennen, macht das 'Was' nicht leichter zu schlucken. Für die 350 Arbeiter und ihre Familien, die einer ungewissen Zukunft entgegensehen, ist das ein Schlag in die Magengrube. Wie ein am Boden zerstörter Arbeiter heute Morgen mitteilte, fühle er sich "einfach nur fertig". Und wisst ihr was? Vielen von uns geht das genauso.
Denkt man an das schiere Gewicht der Geschichte hier. Sir James Wattie hat das alles in den 30er-Jahren ins Rollen gebracht und die Erntefülle der Hawke's Bay in Köstlichkeiten aus der Dose verwandelt. Der Standort Tomoana wurde zu einem Kraftzentrum, einem Symbol für neuseeländischen Einfallsreichtum und Eigenständigkeit. Hier ist die Magie für so viele der Produkte passiert, die wir für selbstverständlich halten:
- Diese perfekt transportierbare Dose Spaghetti.
- Die Tiefkühlerbsen, die irgendwie nach Sommer schmecken.
- Die Tomatensauce, in die wir unsere Pommes tunken.
- Und ja, die geliebten Backbohnen mit dem ikonischen blau-gelben Etikett (die 420g-Dose, die perfekte Größe).
Und es geht nicht nur um Dosen und Tüten. Wattie's ist seit Jahrzehnten mit der Art, wie wir kochen, verwoben. Wer erinnert sich an das Buch 'Food in a Minute 2: All New Recipes from the Popular TV Series'? Es war während des Studiums meine Bibel in der WG – zuverlässig, billig und es verwendete Wattie's-Produkte auf eine Art, dass man sich wie ein richtiger Koch fühlte. Dieses Buch und die Sendung haben einer ganzen Generation beigebracht, dass eine Dose cremige Champignonsuppe die Basis für einen ordentlichen Auflauf sein kann. Das war nicht nur Werbung; das war echt hilfreich.
Wo stehen wir also jetzt? Der Vorschlag muss noch das Konsultationsverfahren durchlaufen. Gewerkschaften werden kämpfen. Gemeinden werden sich solidarisieren. Aber die Zeichen für das Tiefkühlregal, so wie wir es kennen, stehen wohl auf Ende. Das Unternehmen sagt, man müsse rationalisieren, sich auf das konzentrieren, was wir tatsächlich kaufen. Vielleicht haben sie ja recht mit den Zahlen. Aber die über fast ein Jahrhundert aufgebaute Vertrauensbasis ist unbezahlbar.
Ich werde die Sache genau im Auge behalten. Und heute Abend, denke ich, mache ich mir eine Dose von diesen Bohnen auf – die 420g-Dose, natürlich – und proste den Arbeitern in Hastings, Auckland, Christchurch und Dunedin zu. Hoffen wir, dass ein Weg nach vorne gefunden werden kann, einer, der einige dieser Öfen am Laufen hält und dieses vertraute rote Etikett noch eine Weile in unseren Regalen. Eine neuseeländische Speisekammer ohne Wattie's würde sich einfach nicht wie zuhause anfühlen.