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Knicks gegen Pacers: Die besorgniserregende Negativserie nach dem Schock gegen die Bucks und Brunson als Fragezeichen

Sport ✍️ Carlos Martínez 🕒 2026-03-18 08:30 🔥 Aufrufe: 1
Jalen Brunson und die Knicks stehen vor einem kritischen Moment

Die Euphorie im Madison Square Garden ist eingefroren. Was wie eine Saison der Konsolidierung für die New York Knicks aussah, beginnt Risse zu zeigen, und die nächsten 48 Stunden könnten eine Zeitenwende bedeuten. Nach einer deutlichen Lehrstunde durch die Milwaukee Bucks bereitet sich das Team von Tom Thibodeau darauf vor, die Indiana Pacers zu empfangen. Diese kommen mit dem Rücken zur Wand und haben den Auftrag, es den New Yorkern schwer zu machen, die obendrein noch ihren Leitwolf Jalen Brunson verlieren könnten.

Die Nacht, in der Milwaukee alle Schwächen offenlegte

Es war keine gewöhnliche Niederlage. Die Art und Weise, wie die Bucks mit den Knicks umsprangen, hinterließ mehr als nur ein negatives Ergebnis; sie hinterließ das Gefühl, dass das Team in den entscheidenden Momenten noch keinen Automatismus gefunden hat. Bei ausbleibendem Offensivrhythmus hatte die Defense – das angebliche Markenzeichen des Teams – überall Leckstellen. Giannis Antetokounmpo und Co. machten in der Zone, was sie wollten, und die New Yorker Perimeterverteidigung kam immer einen Schritt zu spät. Genau dieses Bild der Verletzlichkeit wollen die Pacers sehen, um nachzulegen.

Brunson, kurz vor der Pause

War der psychische Schlag schon hart, verschlimmerte die Nachricht, die Stunden später folgte, alles. Das medizinische Bulletin wurde mit einer Formulierung aktualisiert, die kein Fan lesen will: Jalen Brunson ist ernsthaft fraglich für das Duell gegen Indiana. Was als einfaches Load Management begann, hat sich zu einer Verletzung entwickelt, die ihn zu einem 'doubtful' Fall macht. Im NBA-Jargon bedeutet das in der Regel, dass der Point Guard das Spiel, wenn kein Wunder geschieht, in Zivil von der Bank aus verfolgen wird. Ohne seinen Kopf auf dem Spielfeld verlieren die Knicks nicht nur ihren besten Scorer, sondern auch den Einzigen, der das Tempo beruhigen kann, wenn das Spiel zum Wildwestritt wird.

Was kommt: Ein Duell der Verzweifelten

Gegenüber stehen die Pacers, die bereits Morgenluft wittern. Indiana weiß, dass ein Sieg im Garden ein Ausrufezeichen wäre und gleichzeitig die New Yorker in der Tabelle direkt unter Druck setzen würde. Das Duo Haliburton-Siakam ist auf dem aufsteigenden Ast, und falls Brunson ausfällt, kann sich die gegnerische Defense darauf konzentrieren, Randle aus dem Spiel zu nehmen und die Nebenleute zu zwingen, Verantwortung zu übernehmen, auf die sie vielleicht nicht vorbereitet sind.

Das steht heute Abend auf dem Spiel:

  • Brunson-Ausfall: Sollte er letztlich nicht spielen, übernimmt Miles McBride mehr Verantwortung, aber sein Profil ist eher das eines Shooting Guards als das eines Spielmachers. Dem Team wird die Flüssigkeit im Spiel fehlen.
  • Die Zone, feindliches Territorium: Myles Turner und Jalen Smith haben die Lizenz zu intimidieren. Treffen die Knicks von außen nicht, kann das Spiel zur Qual werden.
  • Der emotionale Faktor: Sie kommen von einer deutlichen Niederlage gegen die Bucks und mit der Ungewissheit um ihren Star. Die Mannschaft muss jetzt zeigen, ob sie Charakter hat oder sich von den Zweifeln mitreißen lässt.
  • Indianas Bank: Die Pacers haben eine zweite Einheit, die rennen kann wie nichts Gutes. Wenn die Starter New Yorks nicht auf der Höhe sind, kann der Unterschied schnell deutlich werden.

Für die Knicks steht viel mehr auf dem Spiel als nur ein Spiel. Es geht um die Glaubwürdigkeit eines Projekts, das versprach, dem Osten die Stirn zu bieten. Eine Niederlage gegen die Pacers, zusätzlich zum Debakel in Milwaukee, würde alle Alarmglocken schrillen lassen. Und mit dem humpelnden Brunson könnte die besorgniserregende Niederlage gegen die Pacers zur Schlagzeile werden, die niemand in New York lesen will. Heute Abend werden wir sehen, ob dieses Team Rückgrat hat oder ob es sich im ungünstigsten Moment verausblutet.