Haraiti: In der 495. Ausgabe von „Turn!“ wird Iwais neue NACK5-Sendung enthüllt! Was ist Satorus langersehnter Traum einer eigenen Show?
Jeden Donnerstag in der tiefen Nacht – das Radio, das einem die Müdigkeit austreibt, hat mal wieder eine unglaubliche Stimmung erzeugt. „Haraiti no Turn!“, die 495. Ausgabe. Diese Sendung war mehr als nur die „495.“ – in gewisser Weise war es ein historischer Turn.
Schock-Enthüllung mit Pokerface! Iwai startet überraschend eigene Show
In der letzten Sendung hatte Yūki Iwai erzählt, dass er als Ersatzmoderator für eine NACK5-Sendung eingesprungen sei. Ganz entspannt plauderte er darüber, dass er nicht wisse, warum er gefragt wurde, aber dass er mit NACK5 viele Erinnerungen verbinde. Wie sich jetzt herausstellt: Das war alles nur eine Tarnung. Denn tatsächlich startet Iwai ab April seine eigene, nach ihm benannte Sendung auf NACK5.
Dass im Studio schlagartig eine andere Stimmung herrschte, muss man nicht extra erwähnen. Tasuku Sawayanagi bewaffnete sich mit einer E-Mail eines Hörers, die den „endgültigen Beweis“ lieferte, und nahm seinen Partner ins Verhör, der so tat, als wüsste er von nichts. Als Iwai versuchte, sich mit „Das war ganz plötzlich entschieden“ und „Ich war selbst total überrascht“ herauszureden, traf Sawayanagi ihn mit einem Satz, der sitzt:
„Dann müsste ich mir doch auch in einer Woche eine eigene Sendung holen können, oder?“
Sawayanagi blickt auf eine lange Karriere zurück, hat in zahlreichen Shows als Moderator fungiert – aber ausgerechnet eine eigene Sendung, die seinen Namen trägt, hatte er noch nie. Wenn man sich diesen „traurigen Ist-Zustand“ von Sawayanagi vor Augen führt, dann ist es klar, dass er mit besonderem Nachdruck nachhakte. Wenn es in dieser Dynamik tatsächlich mal zu einer Sendung mit „Tasuku Sawayanagi no…“ kommen sollte – wie würde die wohl aussehen? Das kann sich jetzt noch niemand vorstellen, aber wenn es so weit ist, wird Iwai sie wohl kaum mehr mit einem Pokerface ignorieren können.
Retich-Radiescher erobert den Äther? Start von „All-Daikon Nippon“
Haraiti hat in der Sendung ja bereits skurrile Themen-Blöcke mit Lebensmitteln umgesetzt: Nori (für „Norinori no Turn“), Brot (für „Dynamik Pur“), Sesamöl-Salz (für „Gomaaburajio“). Diesmal fiel die Wahl schließlich auf Rettich-Radiescher und die neue Rubrik „All-Daikon Nippon“ wurde auf Probe gestartet.
Laut Iwai sei er gerade so vernarrt in Rettich-Radiescher, dass er oft nur das mit Reis esse. Der Titel ist eine klare Hommage an eine bekannte Sendung eines anderen Senders. Der Inhalt der Rubrik? So fluffig wie frisch geriebener Rettich – er wird durch Hörer-E-Mails geformt. Typisch „Turn!“-Freiheit. Es soll auch eine Erfinder-Rubrik geben, in der neue Wege zum Reiben des Rettichs gesucht werden – das macht selbst nicht eingefleischten „Rettich-Hörern“ neugierig.
Papa Sawayanagi erlebt deftige Niederlage im Taiyaki-Krieg
Auch Sawayanagis Privat-Anekdote diese Woche ist wieder unbezahlbar. Als er nach Hause kam, fand er sechs Taiyaki vor – mit Pudding- und Butter-Bohnenpaste-Füllung. Der hungrige Sawayanagi biss, ohne hinzusehen, in eines – es war Pudding. Er gab sie seinen Kindern – auch alle mit Pudding. Das heißt: Vier der sechs Taiyaki mit Pudding waren auf einen Schlag weg.
Er fragte leicht besorgt, ob es okay sei, dass es nur Pudding war – lebensmitteltechnisch war das in Ordnung. Aber das war nicht das Problem. Der Zorn seiner Frau: „Ich wollte doch eigentlich das mit Butter-Bohnenpaste essen.“ Und die Topper: „Ich hätte echt das mit Butter-Bohnenpaste gewollt.“ An diesem Abend hörte man, wie Papa Sawayanagis Ansehen in der Familie mit den Taiyaki verbrannte.
Zwei aus „Harashi“: Damals und heute
Der Name ihres Duos leitet sich von Harashi ab, einem Ortsteil von Ageo in der Präfektur Saitama. Dass Iwai und Sawayanagi dort seit dem Kindergarten befreundet sind, ist schon erstaunlich. Früher, als Sawayanagi die Sendung „Bulkaui ☆ Star Ongaeshi“ moderierte, fiel sein leidenschaftlicher Satz auf: „Ich will unbedingt in Harashi drehen.“
Sawayanagis Traum, der „Dame vom Bahnhof Harashi“, die die beiden damals beim Üben ihrer Sketche am heimischen Bahnhof wohlwollend beobachtete, einen Harley-Davidson-Roller zu schenken – und die Idee, dem Myōgon-ji-Kindergarten, wo sie sich kennenlernten, einen Sumo-Ring zu spendieren – all das schlummert sicherlich noch irgendwo in ihnen.
In dieser Radiosendung zeigte sich: Iwai, der seine persönliche Bühne erweitert, und Sawayanagi, der das mit gemischten Gefühlen beobachtet, aber in größte Komik verwandelt. Sie leben quasi „Noriboke-Manzai“ – nein, ein „Noriboke-Leben“ – mit einer fein austarierten Balance.
Iwai mit eigener Show, Sawayanagi ohne. Auch diese „Schere“ gehört dazu – und so wird „Turn!“ von Haraiti weitergehen. Welches „Szenario“ kommt als Nächstes? Wir werden auch nächste Woche um Mitternacht die Ohren spitzen.
Diese Woche bei „Haraiti no Turn!“ – die Zusammenfassung
- Schockierende Wahrheit: Yūki Iwai startet ab April eine neue, eigene Sendung auf NACK5. Für Tasuku Sawayanagi rückt der Traum einer eigenen Show damit wieder in weitere Ferne?
- Neue Rubrik: Der Radiosender „All-Daikon Nippon“ (für Rettich-Radiescher) eröffnet – für eine begrenzte Zeit (?) – seinen Betrieb.
- Privates: Sawayanagi erleidet eine schwere Niederlage im Familienkrieg um sechs Taiyaki. Iwai verliert seine Identität der „klitschnassen Füße“ – dank Fußbodenheizung.
„Haraiti no Turn!“ läuft jeden Donnerstag ab Mitternacht. In der After-Talk-Rubrik soll man sich fühlen, als würde man nach der Schule über einen Feldweg spazieren. Auch das nicht verpassen.