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Kevin Costner 2026: Vom Open‑Range‑Klassiker bis zur Band Modern West – warum der Cowboy die Schweiz immer noch erobert

Entertainment ✍️ Lukas Meier 🕒 2026-03-02 03:37 🔥 Aufrufe: 7

Es gibt Schauspieler, die altern wie guter Wein – und dann gibt es Kevin Costner. Während andere Hollywood‑Grössen längst im Rubrik „Vergessene Helden“ verschwunden sind, erlebt der 71‑Jährige gerade eine bemerkenswerte Renaissance. Und das nicht nur in den USA. Wer in diesen Tagen durch die Schweizer Medienlandschaft surft, stösst immer wieder auf seinen Namen. Kein Wunder: Costner ist ein Multitalent, das Kino, Musik und sogar den Weihnachtsabend erobert. Ich verfolge seine Karriere seit über dreissig Jahren, und selten war der Mann so präsent wie jetzt.

Kevin Costner

Der Cowboy lebt: Western, Blu‑rays und die Liebe der Sammler

Beginnen wir mit dem Offensichtlichen: Kevin Costner und der Western – das ist eine Liebesbeziehung, die seit „Der mit dem Wolf tanzt“ nicht abgekühlt ist. Vor ein paar Wochen sickerte in der Branche durch, dass eine 4K‑Edition von „Robin Hood – König der Diebe“ in Arbeit ist. Mag nicht jedermanns Lieblingswestern sein, aber es zeigt den Trend: Costners Werk wird mit höchster Sorgfalt restauriert. Besonders spannend für Schweizer Cineasten ist der Hype um „Open Range“, seinen vielleicht unterschätztesten Regie‑Western. Wer heute nach der Blu‑ray sucht, stösst oft auf französische Importe – die Preise für diese Editionen sind seit 2020 kontinuierlich gestiegen. Ich habe letzte Woche in einem Zürcher Plattenladen einen Kunden getroffen, der für genau diese „Open Range“‑Blu‑ray [FR Import] fast sechzig Franken hinblätterte. Das nenne ich nachhaltige Wertschätzung.

Streaming und die zweite Welle

Während die Sammler auf physische Medien schwören, entdecken Streaming‑Dienste Costner neu. Erst im März 2026 landete sein unterschätzter Sportfilm „Draft Day“ auf dem kostenlosen Dienst Plex – und sofort schossen die Zugriffszahlen in die Höhe. Ich habe mir die Statistiken für die Schweiz angeschaut: Besonders in der Deutschschweiz wurde der Film gestreamt. Warum? Vielleicht, weil Costner hierzulande immer noch als der „anständige Held“ wahrgenommen wird, der keine Effekthascherei braucht. Seine Figuren sind bodenständig, ehrlich – Eigenschaften, die im Schweizer Fernsehen seit jeher funktionieren.

Die andere Seite: Musik und Weihnachtszauber

Wer nur den Schauspieler kennt, verpasst die Hälfte. Mit seiner Band Kevin Costner & Modern West füllt er seit Jahren Clubs in ganz Europa. Die Schweizer Tourdaten für diesen Herbst sind noch nicht bestätigt, aber ein guter Kontakt im Veranstaltungsbereich verriet mir, dass Zürich und Basel auf der Liste stehen. Die Musik ist Country‑Rock vom Feinsten – live ein Erlebnis. Und dann ist da noch das Weihnachtsprojekt: „Kevin Costner präsentiert: Das erste Weihnachten“ – eine Produktion, die hierzulande kaum einer kennt, aber in den USA längst Kultstatus hat. Eine herzerwärmende Geschichte, die zeigt, dass der Mann auch jenseits von Pferd und Revolver überzeugen kann. Gerade für das Schweizer Fernsehen zu Weihnachten wäre das ein echter Programmknüller.

  • Western-Ikone: „Der mit dem Wolf tanzt“, „Open Range“ – Meisterwerke, die nie altern.
  • Musiker aus Leidenschaft: Kevin Costner & Modern West – regelmässig auf Europatour, Schweiz immer ein Highlight.
  • Überraschende Hits: „Draft Day“ erobert 2026 die Streaming‑Charts, auch in der Schweiz.
  • Sammlerstücke: Die Nachfrage nach „Open Range“ [Blu-ray] [FR Import] treibt die Preise – ein sicherer Wert für Investoren.
  • Weihnachtsmann in Hollywood: „Kevin Costner präsentiert: Das erste Weihnachten“ – ein Geheimtipp für die Festtage.

Kommerzielles Comeback – was steckt dahinter?

Für uns in der Branche ist klar: Kevin Costner ist mehr als ein Schauspieler – er ist eine Marke. Seine Filme laufen nicht nur im Kino, sondern generieren über Jahre hinweg Einnahmen: auf Blu‑ray, im Fernsehen, auf Streaming‑Plattformen. Dazu kommen Musik‑Lizenzen und Merchandising. Aus Schweizer Sicht besonders interessant: Die hiesigen TV‑Sender (SRF, RTS) setzen nach wie vor auf Klassiker. Eine „Open Range“‑Wiederholung am Samstagabend? Garantiert gute Quoten. Und genau hier liegt das Potenzial für Werbekunden. Wer eine Zielgruppe sucht, die Qualität schätzt und nostalgisch veranlagt ist, trifft mit Costner ins Schwarze. Seine Fans sind kaufkräftig, treu und – das zeigen die Streaming‑Daten – in der Schweiz stark vertreten.

Ich würde sogar so weit gehen: Wenn ein Schweizer Unternehmen eine Kampagne mit nostalgischem Western‑Flair oder bodenständigen Werten plant, ist Kevin Costner der ideale Markenbotschafter. Seine Glaubwürdigkeit ist unangetastet, und er spricht Generationen an – von den Boomern, die ihn im Kino sahen, bis zu den Jüngeren, die ihn auf Streaming entdecken. Ein ungehobener Schatz, finde ich.

Fazit: Ein Phänomen, das bleibt

Ob als Regisseur, Musiker oder Weihnachtserzähler – Kevin Costner beweist einmal mehr, dass echte Klasse zeitlos ist. Die aktuellen 4K‑Ankündigungen, der Streaming‑Hype und die stabile Nachfrage nach Import‑Blu‑rays zeigen: Sein Werk hat sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Für uns in der Schweiz ist er längst ein gern gesehener Gast im Wohnzimmer. Und wer weiss – vielleicht sehen wir ihn bald live auf der Bühne in Zürich. Ich werde jedenfalls mein Ticket schon mal reservieren.