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Force gegen Chiefs: Alles, was du vor dem Super Rugby Pacific-Kracher in Perth wissen musst

Sport ✍️ James McOnie 🕒 2026-03-28 16:49 🔥 Aufrufe: 2

Also, Rugby-Fans, reden wir übers Wochenende. Wenn du in letzter Zeit in der Nähe eines Bildschirms oder einer Pub-Unterhaltung warst, weisst du: Alles dreht sich um den Force vs. Chiefs-Schlagabtausch. Die Gallagher Chiefs haben ihre Taschen gepackt und sind rüber nach Perth geflogen, und ehrlich gesagt, dieses Spiel hat alles, was ein echter Super Rugby Pacific-Zermürbungskampf braucht. Austragungsort ist das HBF Park, und wer die Force zu Hause kennt, weiss: Sie machen es niemandem leicht.

Western Force v Chiefs match preview

Kommen wir direkt zu den Team-News, denn aus dem Lager der Chiefs heisst es, dass Clayton McMillan im Zentrum eine Überraschung parat hat. Die grosse Story? Leroy Carter. Der All Blacks-Wing wird als Verbinder aufgeboten. Du hast richtig gelesen. Normalerweise sieht man ihn, wie er die Verteidiger am Flügel austanzt, aber das Trainerteam sieht offenbar etwas, das sie in den Kanälen der Mitte gegen die Abwehr der Western Force ausnutzen wollen. Ein mutiger Schachzug – und ich feiere es. Für mich heisst das: Sie setzen auf Tempo und Beweglichkeit in engen Räumen, nicht nur auf die Kraftmeierei. Genau solche Aufstellungen machen eine Force vs. Chiefs-Vorschau auch wirklich spannend zu schreiben.

Für die Gastgeber riecht die Force hier ihre Chance. In Perth haben sie sich etwas Solides aufgebaut, und ihre Physis am Boden ist kein Witz. Wenn die Chiefs bei der Präzision oder der Disziplin auch nur ein kleines bisschen nachlässig sind, werden Simon Crons Männer sie das büssen lassen. Das wird kein Spaziergang. Ich habe schon zu viele neuseeländische Teams gesehen, die aufgrund der Vergangenheit einen Sieg erwartet haben, nur um dann von einem Team, das einfach mehr wollte, vorgeführt zu werden. Die Rivalität Western Force vs. Chiefs ist kein traditioneller Erbfeindschaft, aber sie hat definitiv an Schärfe gewonnen.

Worauf kommt es also an? Für mich sind zwei Dinge entscheidend:

  • Der Kampf um die Raumgewinne: Die Chiefs haben die Durchschlagskraft aussen, aber die Stürmer müssen die Basis dafür legen. Wenn es der Force gelingt, die Geschwindigkeit am Gedränge der Chiefs zu stören, wird die Hintermannschaft komplett neutralisiert.
  • Die Disziplin: Die Force wird jede sich bietende Punktchance nutzen. Strafstösse in der eigenen Hälfte zu verschenken, ist gegen dieses Team praktisch eine Einladung, im Spiel zu bleiben. Die Chiefs müssen abgezockt sein.

Blickt man auf die Erfahrung, hat die Chiefs einen Kader dabei, der solche engen Auswärtsfahrten gewinnen kann. Aber die Frische im Team kann man nicht ignorieren. Dass Carter ins 12er-Trikot rückt, ist ein echtes «Mal schauen, was passiert»-Moment. Wird das die Abwehr der Force öffnen oder hinterlässt das Fehlen eines traditionellen zweiten Fünftelstürmers ein Loch in der Verteidigung? Das ist das Risiko. Die Force wiederum wird auf ihre Heimkulisse und ihre abrasive Spielweise setzen, um die Gäste früh zu verunsichern.

Es ist eine riesige Bewährungsprobe für beide Teams. Für die Chiefs geht es darum, in der Tabellenspitze zu bleiben und zu beweisen, dass sie auch hässlich gewinnen können, wenn es sein muss. Für die Force wäre ein Sieg hier ein starkes Zeichen – eine Trophäe, die zeigt, dass sie in dieser Saison nicht nur zähe Kämpfer, sondern ernsthafte Titelanwärter sind.

Ich erwarte die ersten 20 Minuten völlig wild. Die Force wird alles nach vorne werfen, und wenn die Chiefs diesen Druck überstehen, sollte sich am Ende ihre Klasse durchsetzen. Aber wenn die Heimmannschaft früh etwas riecht und das Publikum mitzieht, könnte uns ein echter Krimi bevorstehen. Dieser Western Force vs. Chiefs-Showdown ist das perfekte Rugby für einen Samstagnachmittag. Schnapp dir ein kühles Bier, machs dir gemütlich – denn das hier wird richtig bissig.