Force vs Chiefs: Alle Infos zum Super Rugby Pacific-Kracher in Perth
Also, Rugby-Fans, reden wir übers Wochenende. Wer in letzter Zeit vor einem Bildschirm oder in einer Kneipe war, weiß: Alles dreht sich um den Force vs Chiefs-Kracher. Die Gallagher Chiefs haben die Koffer gepackt und sind nach Perth geflogen, und ganz ehrlich, dieses Spiel hat das Zeug zu einem echten Zermürbungskampf in der Super Rugby Pacific. Austragungsort ist das HBF Park, und wer die Force zu Hause erlebt hat, weiß: Die machen es keinem leicht.
Kommen wir direkt zu den Team-News, denn aus dem Lager der Chiefs hört man, dass Clayton McMillan in der Zentrum eine Überraschung parat hält. Die große Story? Leroy Carter. Der All-Blacks-Wing startet als Center. Sie haben richtig gelesen. Normalerweise jagt er die Gegner auf den Außenbahnen, aber das Trainerteam sieht offenbar etwas, das sie in den Innenkanälen gegen die Defense der Western Force ausnutzen wollen. Ein mutiger Schachzug – und genau das macht die Vorfreude aus. Für mich bedeutet das: Sie setzen nicht nur auf das reine Kraftpaket, sondern vor allem auf Tempo und taktische Finesse in der Enge. Solche Aufstellungen machen eine Force vs. Chiefs-Vorschau erst so richtig spannend.
Die Force als Heimteam wittern ihre Chance. In Perth haben sie sich ein solides Fundament aufgebaut, und ihre körperliche Präsenz am Boden ist alles andere als ein Spaß. Wenn die Chiefs in der Genauigkeit oder Disziplin auch nur einen Hauch nachlassen, werden Simon Crons Männer das bestrafen. Das wird kein Spaziergang. Ich habe schon zu viele neuseeländische Teams gesehen, die dorthin fahren und auf die Erfolge von früher vertrauen, nur um dann von einer Mannschaft vorgeführt zu werden, die einfach mehr will. Die Rivalität zwischen der Western Force und den Chiefs ist zwar kein traditioneller Erbfeind, aber sie bekommt zunehmend Schärfe.
Also, worauf kommt es an? Für mich auf zwei Dinge:
- Die Schlacht um die Raumgewinne: Die Chiefs haben die Wucht in der Hintermannschaft, aber das Sturm muss das Fundament legen. Wenn es der Force gelingt, das Tempo der Chiefs am Gepäck zu stören, wird die Hintermannschaft komplett aus dem Spiel genommen.
- Die Disziplin: Die Force wird jede sich bietende Punktchance nutzen. Wenn du in deiner eigenen Hälfte billige Strafstöße verschenkst, ist das quasi eine Einladung, im Spiel zu bleiben. Die Chiefs müssen abgezockt sein.
Blickt man auf die Erfahrung, haben die Chiefs einen Kader dabei, der weiß, wie man solche engen Auswärtsfahrten gewinnt. Aber man darf die Frische im Team nicht ignorieren. Dass Carter das Trikot mit der Nummer 12 überzieht, ist ein echtes „Mal sehen, was passiert“-Moment. Wird das die Force-Defense öffnen, oder wird das Fehlen eines traditionellen zweiten Fünftels ein defensives Loch hinterlassen? Das ist das Risiko. Die Force wiederum wird auf ihr Heimspublikum und diese aggressive Spielweise setzen, um die Gäste früh zu verunsichern.
Für beide Teams ist das ein riesiger Test. Für die Chiefs geht es darum, im Spitzenfeld zu bleiben und zu beweisen, dass sie auch hässlich gewinnen können, wenn es drauf ankommt. Für die Force wäre ein Sieg hier ein riesiges Ausrufezeichen – ein Erfolg, der zeigt, dass sie in dieser Saison ernsthafte Konkurrenten sind, nicht nur kampfstarke Underdogs.
Ich erwarte eine hektische erste Viertelstunde. Die Force wird alles reinwerfen, und wenn die Chiefs diesen Druck überstehen, sollte sich am Ende ihre individuelle Klasse durchsetzen. Aber wenn die Hausherren früh ihre Chance wittern und das Publikum mitzieht, könnte das ein echter Krimi werden. Dieses Western Force vs. Chiefs-Duell ist das perfekte Rugbyspiel für einen Samstagnachmittag. Holen Sie sich ein kühles Blondes, machen Sie es sich gemütlich – hier ist ordentlich Peitsche drin.