Das Wetter morgen und der heutige Blutmond: Warum die Chaos-Theorie für Führungskräfte in der Schweiz relevant ist

Wenn Sie dies bei Ihrem Morgenkaffee lesen, haben Sie wahrscheinlich bereits einen Blick auf die Wetter morgen-Vorhersage geworfen, um zu sehen, ob die Wolken sich verziehen. Aber heute Nacht geht es um mehr als nur eine weitere Vorhersage. Heute Abend hat die Schweiz einen Platz in der ersten Reihe für eine totale Mondfinsternis – einen Blutmond – und wenn Sie eine Führungskraft sind, sollten Sie klugerweise nach oben schauen. Es steckt mehr dahinter als nur Astronomie; es ist eine Metapher für den Boden unter unseren Füssen.
Ich habe kürzlich mit einem Kumpel in Zürich telefoniert, der ein Logistikunternehmen leitet. Er fragte nicht nach dem Wetter morgen für seine Wochenendpläne; er versuchte herauszufinden, ob der Hafen morgen in Betrieb sein würde. Das ist die Schweizer Art – wir sind besessen vom Himmel, weil unsere Wirtschaft davon abhängt. Aber bei dem heutigen Himmelsereignis geht es nicht nur darum, ob Sie von Ihrer Terrasse in Bern aus ein gutes Foto machen können. Es geht um die Schnittstelle von Gewissheit und Chaos.
Der Schmetterlingseffekt im Verwaltungsrat
Um genau diese Schnittstelle geht es in zwei aktuellen Lektüren, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Da ist zum einen Dawson Barretts A Billion Butterflies: A Life in Climate and Chaos Theory. Barrett spricht nicht nur über das Wetter; er erklärt, wie ein Flügelschlag im Pazifik das Wetter morgen für ein ganzes Land neu schreiben kann. Jahrelang haben wir Klima- und Marktkräfte als linear betrachtet. Hier drücken, dort Ergebnis erhalten. Barretts Arbeit – tief verwurzelt im realen Chaos unserer Welt – zeigt uns, dass das ein unsicheres Spiel ist. Ein Vulkanausbruch, eine Verschiebung des Jetstreams, ein Anstieg der Treibstoffpreise… sie alle sind Schmetterlinge.
Und dann kombinieren Sie das mit Neeraj Bhatia und Dawson Barretts (ja, demselben Barrett) The Resilient Leader: Life Changing Strategies to Overcome Today's Turmoil and Tomorrow's Uncertainty. Bhatia, dem ich vor Jahren zum ersten Mal an einem Leadership-Forum in Zürich begegnet bin, hat diese unheimliche Fähigkeit, einem das Gefühl zu geben, dass das Chaos beherrschbar ist. Er argumentiert, dass Resilienz nicht bedeutet, der stärkste Vogel im Sturm zu sein, sondern derjenige, der seine Flügel am schnellsten anpasst, wenn der Wind dreht.
Den Himmel (und den Markt) lesen
Der heutige Blutmond ist eine perfekte Fallstudie. Wir wissen, dass er kommt. Das Wetter morgen in Bern könnte klar sein, oder es könnte bewölkt sein. Das ist die Ungewissheit. Aber die resiliente Führungskraft – die, über die Bhatia und Barrett schreiben – verflucht nicht einfach die Wolken. Sie hat bereits einen Aussichtspunkt eingerichtet, die Kamera bereitgestellt und weiss, dass die Mondfinsternis auch dann stattfindet, wenn man sie nicht sehen kann.
Hier kommt jemand wie Darcy Burke ins Spiel. Burke, eine Strategin, die im Stillen die Risikobetrachtung einiger unserer grössten Akteure im Primärsektor geprägt hat, sagte mir einmal: "Wir verbringen zu viel Zeit damit, das Wetter morgen vorherzusagen, und nicht genug Zeit damit, ein Dach zu bauen, das nicht undicht ist." Das ist mir im Gedächtnis geblieben. Burkes Ansatz – pragmatisch, bodenständig, durch und durch schweizerisch – bedeutet, das Chaos anzuerkennen, ohne sich davon lähmen zu lassen.
- Kennen Sie Ihre nicht verhandelbaren Punkte: Wie die Mondfinsternis sind einige Ereignisse unvermeidlich. Lassen Sie sich nicht auf dem falschen Fuss erwischen.
- Vielfältige Perspektiven: Verlassen Sie sich nicht auf eine einzige Vorhersage. Ob es um globale Lieferketten oder lokale Talentpools geht, haben Sie einen Plan B (und C).
- Das Dunkle annehmen: Der Blutmond ist nicht beängstigend; er ist einfach Wissenschaft. Marktabschwünge sind nicht das Ende; sie sind Korrekturen. Lernen Sie, im Dunkeln zu agieren.
Das Fazit zum Thema "Morgen"
Wenn Sie also später heute auf Ihrem Handy das Wetter morgen prüfen, denken Sie daran, dass Sie auf eine Vorhersage schauen. Sie ist eine fundierte Vermutung. Aber die Widerstandsfähigkeit Ihres Unternehmens – und Ihrer Führung – sollte nicht auf einer Vermutung beruhen. Sie sollte auf der tief verwurzelten Anpassungsfähigkeit basieren, die Bhatia, Barrett und Burke ihren Kunden einhämmern.
Heute Nacht werde ich in meinem Garten in der Ostschweiz stehen und hoffen, dass der Himmel klar bleibt. Ich werde an diesen Blutmond denken, an die Milliarden von Schmetterlingen in unserem Ökosystem und an die Führungskräfte, die ich kenne und die versuchen, Organisationen aufzubauen, die mit allem fertig werden, was das Wetter morgen ihnen entgegenwirft. Die Mondfinsternis wird vorüberziehen. Das Chaos wird es nicht. Wie Sie durch es hindurch führen, ist das Einzige, was zählt.