Dieselsteuer-Debatte: Was die Nutzfahrzeugsteuer für normale Lenker bedeutet

Hallo Nachbar! Geht's dir auch so mit den Spritpreisen und den ständigen Steuererhöhungen? Jetzt ist wieder einmal im Gespräch, dass die Regierung vielleicht endlich etwas tun könnte – nicht etwa, um den Benzinpreis zu senken, aber zumindest, um eine lästige Steuer abzuschaffen. Die ÖVP hat nämlich kürzlich die Idee in den Raum geworfen, die Dieselsteuer abzuschaffen. Und viele sind schon begeistert, besonders jene, die beruflich viel unterwegs sind.
Aber was zur Hölle ist die Nutzfahrzeugsteuer? Das ist das Ding, das alle Diesel-Fahrer betrifft und heutzutage immer mehr Besitzer von Hybridfahrzeugen. Sie wird jährlich als Teil der motorbezogenen Versicherungssteuer bezahlt und richtet sich danach, womit dein Auto fährt – Diesel, Strom, Gas oder Ethanol. Für viele ist die Nutzfahrzeugsteuer der größte Stein im Schuh, wenn man über die Autobesteuerung nachdenkt. Sie schlägt besonders zu Buche, wenn man viel fährt, und genau die will die ÖVP jetzt loswerden.
Politisches Hickhack: ÖVP macht Vorschlag, Ovaska ist begeistert
Die Schwarzen haben die Sache jetzt vorangetrieben und den Vorschlag in die Runde geworfen, die gesamte Dieselsteuer auf den Müll zu hauen. Das würde vor allem denen eine Erleichterung bringen, die viel unterwegs sind – dem gewerblichen Verkehr und den Langstreckenpendlern. Und wenn die ÖVP redet, dann wird ja bekanntlich zugehört. Zum Beispiel hat sich Abgeordneter (und ehemaliger Schwarzer) Ovaska über den Vorschlag gefreut und in seinem Social-Media-Posting direkt Finanzminister Purra und Abgeordnete Ranne aufgefordert, das jetzt ernsthaft anzugehen. Seiner Meinung nach ist es höchste Zeit, die Steuerlast für den kleinen Mann zu senken.
Was meint ihr dazu? Hier ein paar Standpunkte:
- Schwerverkehr: "Endlich! Das würde den Alltag unserer Transportunternehmen wirklich erleichtern. Jeder Euro zählt für uns."
- Normaler Diesel-Fahrer: "Da würden sich im Jahr schon ein paar Euro ausgehen, wenn man diese Nutzfahrzeugsteuer nicht zahlen müsste. Vor allem, wo der Sprit jetzt schon ein Vermögen kostet."
- Umweltorganisationen: "Hallo?! Die Bevorzugung von Diesel untergräbt die Förderung der E-Mobilität. Die Nutzfahrzeugsteuer sollte doch genau den Umstieg auf sauberere Alternativen lenken, jetzt wird diese Botschaft völlig verwässert."
- Staatskasse: "Wenn eine Steuerquelle wegfällt, woher kommt dann das Geld? Für die Erhaltung des Straßennetzes? Fürs Gesundheitswesen? Irgendwo muss gespart werden."
Was soll man jetzt davon halten?
Fakt ist, dass der Staat mit der Dieselsteuer und der Nutzfahrzeugsteuer jährlich hunderte Millionen Euro einnimmt. Wenn die abgeschafft werden, muss irgendwo Ersatz her. Die Politiker werden sich überlegen müssen, ob das möglich ist, ohne dass andere Steuern steigen oder Leistungen gekürzt werden. Aber die breite Bevölkerung hofft jetzt, dass die Regierung endlich mal was tut, um die Last der Autofahrer zu erleichtern. Das ist nämlich etwas, das fast jeden von uns betrifft – wenn man nicht selbst fährt, dann zumindest die Transporte, die das Essen in den Supermarkt bringen.
Hoffen wir, dass das nicht nur Wahlkampfgeplänkel bleibt. Es gibt nämlich viele, die sich wünschen, dass Purra und Ranne sich der Sache annehmen und anfangen, einen Vorschlag auszuarbeiten. Wir haben ja jetzt schon die teuersten Autobesteuerungen in Europa – könnt's ein bisserl weniger sein? Wir beobachten die Lage und drücken die Daumen, dass diesmal die Vernunft siegt.