Georgios Frangulis und Aryna Sabalenka: Verlobung in Indian Wells – Ring und Überraschung
Die kalifornische Wüste war nicht nur Schauplatz einiger der besten Tennisballwechsel der Saison, sondern auch eines Moments, der wenig mit Sport zu tun hat, aber alle Blicke auf sich zog. Aryna Sabalenka, die Nummer eins der Welt, und ihr Partner, der Unternehmer Georgios Frangulis, gaben mitten im BNP Paribas Open von Indian Wells ihre Verlobung bekannt. Die Nachricht, die wie eine Bombe in die Wettkampfatmosphäre des Turniers einschlug, entfachte ein romantisches Fieber unter den Fans und natürlich auch unter den Tennisspielern selbst.
Sabalenka selbst bestätigte die frohe Botschaft fast beiläufig, als sie auf dem Turniergelände mit einem spektakulären Diamantring an jenes ganz besondere Fingers gesichtet wurde. Kurz darauf begannen die sozialen Medien vor Glückwünschen zu überquellen. Was viele nicht wussten: Der Antrag war eine inszenierte Überraschung von Georgios Frangulis, dem charismatischen Gründer der Açaí-Marke Oakberry, der das kalifornische Event – einen der ikonischsten Schauplätze der Tour – nutzen wollte, um den nächsten Schritt zu wagen. Und das ist ihm zweifellos gelungen.
Ein 'Ja', das die Umkleidekabinen zum Stillstand brachte
Wenn es eine Sache gibt, die die Umkleidekabinen der WTA und ATP auszeichnet, dann ist es ihre Verbundenheit. Sobald die Nachricht bekannt wurde, ließen die liebevollen Gesten nicht lange auf sich warten. Aber es gab zwei Reaktionen, die aufgrund der Bedeutung ihrer Protagonisten innerhalb weniger Minuten um die Welt gingen.
- Novak Djokovic: Der Serbe, der stets eine sehr familiäre Seite gezeigt hat, zögerte nicht, auf das Paar zuzugehen und ihm persönlich zu gratulieren. «Das ist wichtiger als jeder Titel», soll der 24-malige Grand-Slam-Sieger laut Turnierquellen lachend bemerkt haben. Sabalenka, sichtlich gerührt, dankte für die Geste eines ihrer Idole.
- Carlos Alcaraz: Der Murcianer, bekannt für seine Nähe zu den anderen Spielern, wollte sich ebenfalls an der Feier beteiligen. Offenbar traf Alcaraz das Paar im Spielerbereich und zögerte nicht, die Belarussin zu umarmen und mit Georgios Frangulis zu scherzen: «Jetzt musst du wohl zu noch mehr Turnieren kommen!», entgegnete er dem Unternehmer lachend, wie interne Clubquellen verrieten.
Doch das waren nicht die Einzigen. Sabalenkas Kolleginnen auf der Tour wie Jessica Pegula oder Paula Badosa hinterließen ebenfalls Nachrichten in den sozialen Netzwerken und machten den Hashtag #SabalenkaVerlobt stundenlang zum Trend. Die Stimmung in Indian Wells wechselte im Handumdrehen von Wettkampfspannung zu kollektiver Zärtlichkeit.
Georgios Frangulis: Der Mann, der die Nummer eins eroberte
Für viele ist der Name Georgios Frangulis im Tennisumfeld kein Unbekannter. Der Unternehmer griechisch-brasilianischer Herkunft war im letzten Jahr eineinhalb Jahren ein ständiger Schatten bei den Turnieren, an denen Sabalenka teilnahm. Stets mit diesem ruhigen Lächeln und seinem unverkennbaren Stil hat Frangulis nicht nur das Herz der Belarussin erobert, sondern sich auch den Respekt einer Umkleidekabine verdient, die ihn als wichtige Stütze für die Championess sieht.
Als Gründer von Oakberry, der Açaí-Kette, die sich wie ein Lauffeuer auf der ganzen Welt ausgebreitet hat, ist Georgios gelungen, was unmöglich schien: die mediale Aufmerksamkeit von den Plätzen weg auf eine Bank zu lenken. Denn nach Bekanntgabe der Verlobung ließen die Fragen in den Pressekonferenzen die Vorhand und Rückhand kurzzeitig beiseite und konzentrierten sich auf die Details des Antrags. «Ich schwebe auf Wolke sieben», gestand Sabalenka einem spanischen Journalisten, der sich traute, sie nach dem Ring zu fragen. «Das ist erst der Anfang eines unglaublichen Jahres», fügte sie mit einem halben Lächeln hinzu.
Nun, mit der Ruhe, die das Wissen, die glücklichste Frau der Welt zu sein, mit sich bringt, wird sich Aryna wieder auf den Wettkampf konzentrieren. Aber sie wird es mit einer Last weniger auf den Schultern und einem Ring mehr an ihrer Hand tun. Georgios Frangulis hat seinerseits bereits Tickets für alle kommenden Turniere. Denn wenn man eine Löwin bezaubert, folgt einem das Rudel. Und in diesem Fall umfasst das Rudel Djokovic, Alcaraz und den halben Profi-Zirkus.