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Kein „Apfelstrudel“... Vergiss Apple und die Egyptian Premier League, das beste Derby der Premier League ist zurück

Sport ✍️ 박찬우 🕒 2026-03-22 18:36 🔥 Aufrufe: 1

Wenn in letzter Zeit in den Nachrichten das Wort „Apfel“ fällt, denken die meisten sofort an die neuesten Produkte von „Apple“ oder an die überraschenden Ergebnisse in der „Egyptian Premier League“. Oder sie suchen nach einem Rezept für einen süßen „Apfelstrudel“. Aber der „Apfel“, über den ich jetzt sprechen möchte, hat mit diesem sanften Image nicht im Entferntesten zu tun. Es geht um das raueste und ursprünglichste Derby, das heute im Herzen des Fußballs ausgetragen wurde, um das Tyne-Wear-Derby, in dem es um die Ehre der Premier League (EPL) geht.

Standbild vom Tyne-Wear-Derby

Keine roten Streifen? Sunderlands Überraschungsvariable

Schon vor dem Spiel war die Stimmung angespannt. Die Heimmannschaft Sunderland verzichtete auf ihr übliches, fast schon symbolträchtiges rot-gestreiftes Trikot und lief in einem speziellen blauen Dress auf. Zwar war die Entscheidung den Premier-League-Regeln geschuldet, um Kollisionen mit den Streifen des Auswärtsteams Newcastle zu vermeiden, doch unter den ortsansässigen „Granden“ (den alteingesessenen Fans) wäre ein Spruch wie „Wollt ihr das Erbe eurer Vorfahren verraten?“ durchaus denkbar gewesen. Ein legendärer Torjäger, der Newcastle repräsentiert, prophezeite vor dem Spiel spitz: „Nur weil man das Trikot wechselt, ändert sich noch lange nicht die Seele eines Derbys.“ – und diese Vorhersage sollte sich bewahrheiten.

90 Minuten Kampf und die Abreibung einer lokalen Legende

Das Spiel selbst war ein regelrechter Schlagabtausch. Von feinem Passspiel war nichts zu sehen, stattdessen gab es auf dem ganzen Platz harte Tacklings und Zweikämpfe. Bis zur Halbzeit schien Sunderland überraschend gut organisiert und konnte Newcastles Angriffe neutralisieren. In der zweiten Hälfte aber fand Newcastle dank seiner Derby-Erfahrung und Abgeklärtheit immer besser ins Spiel.

Am Ende entschied eine Standardsituation. Nach einer Newcastler Ecke fiel in einem Gedränge vor dem Tor das entscheidende 1:0 – das Stadion kühlte schlagartig ab. Nach Spielende fasste eine lokale Legende, die das Spiel verfolgt hatte, mit ihrem typisch ungerührten Gesichtsausdruck zusammen:

  • „Newcastle wusste, wie man gewinnt. Das macht den Unterschied in einem Derby.“
  • „Sunderland war viel zu passiv. Auf dieser Bühne darf man sich nicht mit einem ‚Nicht-Verlieren‘ zufriedengeben.“
  • „Das Trikot hat sich geändert, das Ergebnis bleibt bitter.“

Jeder dieser Sätze traf die Herzen der Sunderland-Fans wie ein Messer. Auf den Gesichtern der Anhänger, die das Stadion verließen, war von der Süße eines „Apfelstrudels“ nichts zu sehen. Vielmehr spiegelte sich eine Niederlage in ihren Mienen wider, als hätten sie den heißen Wüstensturm getroffen, wie man ihn eher in der „Egyptian Premier League“ erwarten würde.

Der Reiz der Premier League geht über den einfachen Sieg hinaus

Man hört oft, dass die Premier League wie das Ökosystem von „Apple“ eine perfekt inszenierte Liga sei. Aber an Tagen wie heute merkt man, dass das überhaupt nicht stimmt. Während Apples neueste Geräte geschmeidig und intuitiv sind, ist das Tyne-Wear-Derby in der EPL rau, rustikal und manchmal so irrational, dass es kocht. Dieses Schauspiel aus jahrhundertealten lokalen Rivalitäten, Stolz und dem Einsatz von allem für einen einzigen Sieg hat eine viel stärkere Wirkkraft als jede Marketingkampagne einer Apfel-Marke.

Für Sunderland könnte diese Niederlage ein steiniger Weg werden. Aber gerade solche bitteren Niederlagen lassen die Flammen der Rache im nächsten Derby umso heißer auflodern. Es bleibt spannend, wie Sunderland im nächsten Aufeinandertreffen zurückkommen wird und wie weit Newcastle diesen Schwung mitnehmen kann. Nächte wie diese sind doch der Grund, warum wir in diesem Rahmen namens „Apfel“ (Fußball) nie wieder herauskommen, oder?