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Hockeyallsvenskan: Heiß umkämpfte Playoffs und Djurgårdens Weg zurück

Sport ✍️ Erik "Eppe" Andersson 🕒 2026-03-05 05:38 🔥 Aufrufe: 2
Spannung pur in der Hockeyallsvenskan

Wir haben einen dieser magischen Termine im Eishockeykalender überschritten. Es ist März, und in der Hockeyallsvenskan beginnt es ernsthaft nach Spannung, Nervenkitzel und scharfem Gummi zu riechen. Für mich, der seit über zehn Jahren in diesem Geschäft ist, ist das das absolute Highlight. Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen. Und dieses Jahr? Dieses Jahr geht es in jeder Vorstadthalle von Nord bis Süd um alles.

Die letzten 24 Stunden haben genau die Dramatik geboten, auf die wir gewartet haben. Vimmerby ist ein Paradebeispiel für ein Team, das sich einfach nicht geschlagen geben will. Einen Penaltysieg daheim in dieser Saisonphase zu holen, sind nicht einfach zwei Punkte. Das ist ein Statement. Damit sagt man der ganzen Liga, und nicht zuletzt sich selbst: "Wir sind hier, um zu bleiben, wir mischen hier vorne mit." Für eine Mannschaft, die vielleicht nicht immer die großen Schlagzeilen in den Boulevardblättern bekommt, ist so ein Charaktersieg Gold wert, wenn wir uns dem Playoff-Drama nähern.

Die Tabelle als Gesprächsthema Nummer eins und Djurgårdens Kampf

Die Tabelle selbst ist natürlich nach dem Spiel in der Bar ein ewiges Diskussionsthema. Jeder hat eine Meinung, jeder hat seine eigene Berechnung. Aktuell kursieren Vorschläge, wie die Tabelle eigentlich aussehen müsste, wenn man alles von Auswärtstoren im Powerplay bis zur Anzahl der geblockten Schüsse einfließen lässt. Und klar, das ist ein Teil des Charmes. Aber die Frage ist, ob nicht die echte Tabelle, die lügt und an die sich alle halten müssen, uns gerade die meisten Emotionen entlockt.

Und da kommen wir nicht an ihnen vorbei. Djurgården Hockey. Für uns, die sich an die Hockey Allsvenskan 2013/2014 erinnern, ist das wie einen alten Film anzuschauen. Auch damals war die Saison ein echtes Wespennest, ein Jahr voller Rivalität und Kampf. Es ging darum, zurückzukommen, sich wieder aufzurichten. Für DIF geht es auf der Reise gerade um etwas Ähnliches. Es ist ein Klub mit einem so enormen Gewicht, einer so massiven Fangemeinde, dass sich jedes Spiel wie ein Finale anfühlt. Der Druck ist konstant, und der Weg zurück ins Oberhaus ist gesäumt von Siegen und bitteren Niederlagen. Es ist kein Zufall, dass die Diskussionen um Djurgården immer hitzig sind, ob 2014 oder 2026.

Die Emotionen, die den Unterschied machen

Es ist leicht, sich auf Powerplay-Statistiken und Bullys zu versteifen. Aber am Ende des Tages, wenn das Eis zerfurcht ist und die Uhr auf Null herunterzählt, geht es um Gefühle. Ich denke an diese Freudentränen in den TV-Übertragungen, die wir im Laufe der Jahre immer wieder mal aufblitzen sahen. Wenn ein unerwarteter Held hervortritt, wenn ein Torhüter eine unmögliche Parade zeigt oder wenn ein Team wie Vimmerby so einen Penalty-Sieg einfährt, den keiner für möglich gehalten hat. In diesen Momenten ist die Hockeyallsvenskan am allerschönsten. Es wird emotional, und genau so soll es sein.

Die nächsten Wochen werden bestimmt von:

  • Der Kampf um Platz 1: Welche Teams bewahren die Nerven und sichern sich das direkte Ticket für die Qualifikation?
  • Der Abstiegskampf: Für die Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte beginnt ein quälender Überlebenskampf. Ein einziges Tor kann die Differenz zwischen Hoffnung und Verzweiflung sein.
  • Djurgårdens Lauf: Können sie Konstanz finden und wie eine Dampflock nach vorne preschen, so wie sie es in der Saison 2013/2014 gemacht haben?

Also, egal ob du für ein Team im oberen, unteren oder mittleren Tabellendrittel die Daumen drückst. Egal, ob du dich an 2013/2014 mit Freude oder Schmerz erinnerst. Eines ist sicher: Die Allsvenskan im Eishockey ist gerade die unterhaltsamste Liga, die wir haben. Schnall dich an, jetzt geht's los.