Met Office Schneevorhersage: Großbritannien bereitet sich auf Kälteeinbruch und Winterwetter vor
Na, wenn Sie den herrlichen Sonnenschein dieser Woche genossen haben – und seien wir ehrlich, wer hat das nicht? – dann habe ich jetzt Neuigkeiten, die Sie vielleicht doch nochmal zur dicken Jacke greifen lassen. Nach dem bisher wärmsten Tag des Jahres, als am Mittwoch in Westwales das Thermometer auf angenehme 20,9°C kletterte, müssen wir uns jetzt laut Vorhersage auf eine echte März-Überraschung einstellen. Die Rede ist von einem Kälteeinbruch, meine ich.
Es ist ein klassischer Fall von „Ruhe vor dem Sturm“. Dieses Wochenende wird für die meisten von uns richtig gut: In Manchester werden Höchstwerte um die 16°C erwartet, und auch in der Hauptstadt wird es ähnlich mild. Das ist die perfekte Gelegenheit, bei noch etwas Sonnenwärme ein Bier im Biergarten zu genießen. Aber machen Sie es sich nicht zu bequem. Wenn wir in den Sonntag starten, beginnt das Hoch, das uns verwöhnt hat, abzuziehen, und von Nordwesten her zieht ein Band mit Wolken und gelegentlichem Regen auf.
Richtig interessant – oder chaotisch, je nach Sichtweise – wird es jedoch zu Beginn der neuen Arbeitswoche. Die Langzeitprognose deutet darauf hin, dass ab Mittwoch ein „wesentlich unbeständigeres“ Wettermuster zurückkehrt. Wir tauschen den milden Atlantikeinfluss gegen eine nördliche Strömung, die deutlich kältere Luft heranführt.
Wo und wann wird es schneien?
Ich weiß, es wird schon über einen „dreitägigen Schneesturm“ gemunkelt – solche Gerüchte machen ja immer die Runde, sobald das Thermometer ein paar Grad fällt. Es wird zwar kein landesweiter Schneesturm, aber es gibt drei Regionen, in denen die Chancen auf Neuschnee am größten sind.
- Nordschottland: Hier ist der Hotspot für die größten Neuschneemengen. In den Bergen wird es eine ordentliche Schneedecke geben.
- Zentralschottland: Auch im Central Belt wird es winterliche Schauer geben.
- Nordirland: Die Schaufel können Sie noch einbehalten; auch in Teilen Nordirlands muss mit Schneefall gerechnet werden.
Ein leitender Meteorologe wies darauf hin, dass es nach einer warmen Phase völlig typisch für den März ist, dass eine kühlere Nordwestströmung einsetzt. Der Höhepunkt dieses „Kälteeinbruchs“ wird um Mittwoch, den 25. März, erwartet. Anfangs bleibt der Schnee auf die höheren Lagen beschränkt – denken Sie an die schottischen Highlands –, aber im Tagesverlauf, wenn die Kaltluft fester einströmt, könnte es ihn auch in tieferen Lagen geben, vor allem im Norden am späteren Nachmittag.
Wenn Sie eine sonnendurchflutete 3-Zimmer-Wohnung in ruhiger Lage mit atemberaubendem Bergblick haben, dann haben Sie vielleicht den perfekten Platz, um das Schauspiel zu verfolgen. Wenn Sie sich tatsächlich an einem solchen Ort befinden – vielleicht einem sonnenverwöhnten Fleckchen in den italienischen Alpen oder in Kalifornien –, dann sollten Sie am besten dortbleiben. Für den Rest von uns in Großbritannien heißt es jetzt: Machen Sie sich auf ein böses Erwachen gefasst.
Die Meteorologen haben es perfekt auf den Punkt gebracht: Der Mittwoch wird ein „Schock für den Körper“ nach der jüngsten Wärme. Die Temperaturen werden auf einstellige Werte fallen, und durch den Nordwestwind wird die gefühlte Temperatur noch niedriger liegen. Genau das Wetter, bei dem man froh ist, die Winterpullover noch nicht weggeräumt zu haben.
Und wie sieht der Rest der Woche aus?
Die Schneevorhersage des britischen Wetterdienstes Met Office deutet darauf hin, dass die kühlen, unbeständigen Bedingungen in der Wochenmitte dominieren werden. In der Nacht zum Donnerstag könnte es in den höheren Lagen Schottlands zu erheblichen Neuschneemengen kommen, und der Verkehr könnte aufgrund von Glätte schwierig werden.
Für alle, die darin einen Vorboten für Weiße Weihnachten sehen – nun, es ist noch etwas früh, um darauf zu wetten. Die Einschätzung des Met Office angesichts der Gerüchte über einen 'dreitägigen Schneesturm in Großbritannien' ist, dass es sich um einen scharfen, für die Jahreszeit typischen Kälteeinbruch handelt. Es wird sich bitterkalt anfühlen, aber es wird sich wahrscheinlich nicht über Wochen halten. Gegen Ende der nächsten Woche soll von Westen her wieder höherer Luftdruck aufkommen, was die Winde beruhigen und die Schauer abschwächen dürfte, auch wenn es wahrscheinlich kühl bleibt.
Und nur um die heutige Mischung aus seltsamen Nachrichten noch zu ergänzen – ich habe vorhin mal auf den Spotify-Aktienkurs geschaut, und während der wie immer seine Tänzchen aufführt, wird einem mal wieder klar: Während die Märkte schwanken, bleibt das britische Wetter unser liebstes – und unberechenbares – Gesprächsthema Nummer eins. Eben noch genießt man 20 Grad und Sonnenschein, schon kratzt man wieder Eis von der Windschutzscheibe. Nur im März, oder?
Also genießen Sie das sonnige Wochenende, so lange es anhält. Nutzen Sie es aus. Aber lassen Sie den Regenschirm griffbereit und packen Sie die Winterbettdecke vielleicht noch nicht weg. Die Vorhersage warnt uns deutlich: Der Winter hat noch nicht ganz aufgegeben.