Iowa State Cyclones schreiben mit Kantersieg in der Big 12 Tournament Geschichte
Wer geblinzelt hat, hat es verpasst. Die Herren-Basketballmannschaft der Iowa State Cyclones hat soeben eine seismische Schockwelle durch das Big 12-Turnier gesendet und die Arizona State Sun Devils in der ersten Runde mit 89:51 regelrecht vorgeführt – ein Kantersieg, der sich anfühlte wie ein Videospiel auf Anfänger-Schwierigkeitsgrad. Das war nicht einfach nur ein Sieg; das war ein Statement. Eine 38-Punkte-Demontage, die nun als der zweitdeutlichste Sieg in der Turniergeschichte der Conference in den Geschichtsbüchern steht. Lasst das erstmal wirken.
Eine erste Halbzeit für die Ewigkeit
Vom Sprungball an war klar: Die Cyclones waren nicht nur hier, um mitzuspielen – sie kamen, um zu dominieren. Die Verteidigung war, wie erwartet, erstickend. Was die Menge im T-Mobile Center aber so richtig zum Kochen brachte, war die Offensiv-Klinik. Als die erste Halbzeit für Arizona State gnädigerweise zu Ende ging, hatten die Cyclones bereits 44 Punkte auf dem Konto, während sie die Sun Devils auf magere 19 Zähler hielten. Zur Pause war das Spiel im Grunde schon entschieden, aber diese Cyclones kennen kein Zurücklehnen.
Die Sterne standen gut in Ames
Es war ein ausgeglichener Angriff, der die Sun Devils schwindlig spielte, aber einige Spieler stachen im Statistikblatt besonders hervor:
- Curtis Jones fing Feuer und führte alle Scorer mit 22 Punkten von der Bank aus an. Er konnte einfach nichts verfehlen.
- Joshua Jefferson war ein Unruheherd in der Zone und lieferte ein Monster-Double-Double mit 18 Punkten und 10 Rebounds ab.
- Tamin Lipsey dirigierte das Spiel wie ein erfahrener General, füllte das Statistikblatt mit 10 Punkten und 6 Vorlagen und griff sich in der Verteidigung noch die ein oder andere Klaue.
- Milan Momcilovic steuerte coole 10 Punkte bei und versenkte seine Würfe jedes Mal, wenn die Sun Devils auch nur ansatzweise an einen Lauf dachten.
Das war aber nicht nur eine Frage der individuellen Klasse. Es ging darum, dass eine Mannschaft genau zur richtigen Zeit in Topform kommt. Als Nummer 4 gesetzt, haben die Cyclones ein klares Zeichen gesendet: Sie sind ein ernstzunehmender Anwärter, um in Kansas City den Titel zu holen. Man muss Jahrzehnte zurückgehen, um eine so klare Turnier-Niederlage zu finden – es ist die Art von Spiel, die den Rest des Teilnehmerfeldes aufhorchen lässt.
Was kommt als Nächstes für die Cyclones?
Während die Männer noch im Ruhm dieses historischen Sieges baden, bereitet sich die Damen-Basketballmannschaft der Iowa State Cyclones auf ihren eigenen Auftritt im Rampenlicht vor. Für die Damen steht als Nächstes ein Heimspiel gegen die Sacred Heart Pioneers an der Iowa State Cyclones Women's Basketball an. Es ist ein Spiel, in dem sie Schwung aufnehmen und den Feinschliff vor dem großen Tanz (den NCAA-Turnieren) holen wollen. Und wer schon einen Blick nach vorne wirft: Die Herren-Mannschaft wird im späteren Turnierverlauf wohl ein Duell mit den Colorado Buffaloes an der Iowa State Cyclones vor sich haben – ein Wiedersehen, das so richtig Feuerwerk verspricht.
Im anderen Teil des Bundesstaats sorgt das Spiel des inländischen Rivalen Michigan State Spartans an der Iowa Hawkeyes Womens Basketball für seine eigene Aufregung, aber in Cyclone Nation sind alle Augen auf den Weg nach vorne gerichtet. Dieses Team, mit seiner Mischung aus erfahrenen Hasen und junger Schlagkraft, scheint bereit für eine tiefe Reise im März.
Letzte Gedanken aus der Arena
Als ich letzte Nacht die Arena verliess, konnte man es förmlich spüren. Das ist nicht das alte Iowa State-Team, das sich gerade so durchmogelt. Das ist ein Team mit Biss, ein Team, das Blut riecht und aufs Ganze geht. Die Big 12 sollte sich besser warm anziehen, denn diese Cyclones fangen gerade erst an.