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F1 Academy 2026: Alisha Palmowski holt Pole in Shanghai – ein wilder Saisonauftakt

Sport ✍️ Lars 'Racing' Jensen 🕒 2026-03-13 10:52 🔥 Aufrufe: 1
Alisha Palmowski feiert ihre Pole-Position in Shanghai

Jetzt geht's los! Die Saison 2026 der F1 Academy ist mit einem Paukenschlag gestartet – und dieser Auftakt in Shanghai hatte es so richtig in sich, da können Sie sicher sein. Nach dem Qualifying am Freitag zeichnet sich bereits ab, dass diese Saison etwas ganz Besonderes werden könnte. Vergessen Sie langweilige Rennen und vorhersehbare Ergebnisse – hier wird jeder Zentimeter Asphalt hart umkämpft.

Palmowski lieferte, als es drauf ankam

Wenn jemand besonders heiss darauf war, aus den Startlöchern zu kommen, dann war es Alisha Palmowski. Die Britin aus dem Red-Bull-Programm hat schon öfter um die Spitze mitgespielt, aber gestern hat es das erste Mal so richtig geklappt. Sie holte ihre erste Karriere-Pole mit einer Wahnsinns-Rundenzeit von 2:04.182. Das war nicht nur eine Pole. Das war eine Machtdemonstration. Sie hat die Konkurrenz um über vier Zehntel abgehängt – und das ist in der Formel-1-Welt eine halbe Ewigkeit. Das sendet ein klares Signal an das gesamte Feld: Palmowski ist nicht nur zum Mitfahren da, sie will gewinnen.

Direkt hinter ihr liegt Ferraris Alba Larsen. Mann, ist die junge Dame gut unterwegs! Sie sass tatsächlich während mehr als der Hälfte der Session auf der provisorischen Pole, und mit diesem zweiten Platz hat sie bewiesen, dass ihr Blitzstart als Rookie im letzten Jahr keine Eintagsfliege war. Es war eng, es war intensiv, und das lässt einiges für den Rest des Wochenendes erhoffen.

Schweizerin Alba Larsen: Vom Talent zur Titelaspirantin?

Man kann über diese Saison nicht reden, ohne einen Moment bei unserer eigenen Alba Larsen zu verweilen. Die 17-jährige Larsen, die für die Ferrari-Familie fährt, gilt schon lange als eines der ganz grossen Schweizer Hoffnungstalente. Nach der letzten Saison, in der sie sich mehrmals in die Top 5 schob, waren die Erwartungen riesig. Und sie enttäuscht nicht. Einen Red-Bull-Piloten wie Palmowski gleich im ersten richtigen Duell der Saison zu fordern und sich selbst den zweiten Startplatz im Qualifying zu sichern, ist allererste Sahne. Das katapultiert sie direkt ins Rampenlicht als eine, die alle auf dem Zettel haben, wenn es um WM-Punkte geht.

Neue Namen, grosse Träume und eine Partnerschaft der Superlative

Das 2026er-Feld ist eine brandgefährliche Mischung aus erfahrenen Namen und hungrigen Rookies. Neben Palmowski und Larsen haben wir Emma Felbermayr von Audi, die sich als Dritte qualifizierte, und eine Vielzahl junger Talente, die an die Tür klopfen. Die Rookies zeigten von Beginn an Zähne. Payton Westcott in den Farben von Mercedes war die schnellste Rookie und qualifizierte sich als Vierte, während auch Lisa Billard und Natalia Granada auf sich aufmerksam machten.

Apropos Granada: Sie fährt dieses Jahr für eines der meistdiskutierten Teams im Grid. SEPHORA ist nämlich als offizieller Partner der F1 Academy eingestiegen und hat die spanische Rookie in einem von PREMA betriebenen Auto unter ihre Fittiche genommen. Das Auto ist ein echter Hingucker – eine wilde Kreation mit den charakteristischen schwarzen und weissen Streifen der Marke – und markiert einen wichtigen Schritt für den Sport. Susie Wolff, die Chefin der Serie, brachte es treffend auf den Punkt: Es geht um viel mehr als nur um Schönheit. Es geht darum, veraltete Stereotype herauszufordern und zu zeigen, dass Motorsport für alle da ist.

Der LEGO ist gelandet – und wir sind verrückt danach

Während die Autos auf der Strecke aufheulen, können wir auch zu Hause ein Stück vom Erlebnis abbekommen. LEGO hat sich nämlich zum ersten Mal der F1 Academy angenommen und den coolen 77258 F1 ACADEMY Rennwagen in seiner Speed Champions-Serie herausgebracht. Das ist nicht einfach nur ein Set; es ist eine Anerkennung dafür, dass die Mädels der F1 Academy ihren Platz in unseren Wohnzimmern verdienen. Das Modell ist im Massstab 1:1 zu den echten Autos gebaut, komplett mit Minifigur, Helm und Schraubenschlüssel. Perfekt für Sammler und für die Kleinen, die vom Asphalt träumen.

Der grosse Unterschied zu den anderen F1-Autos von LEGO? Die Academy-Version ist etwas kleiner, genau wie in der Realität, und hat ein kantigeres Heck, das den tatsächlichen Rennwagen entspricht. Das sind die Details, die zählen.

Was erwartet uns also am Wochenende?

Mit Palmowski auf der Pole für das Hauptrennen am Sonntag ist ein echtes Drama vorprogrammiert. Aber vergessen Sie nicht das Rennen 1 am Samstag, wo die Top 8 aus dem Qualifying in umgekehrter Reihenfolge starten. Das bedeutet, dass Nina Gademan von Alpine im ersten Lauf von der Pole startet. Hier können die jungen Wilden so richtig billige Punkte sammeln und das Klassement durcheinanderwirbeln. Und dann ist da noch die chinesische Wildcard-Pilotin Shi Wei, die auch dieses Jahr wieder versucht, auf ihrem Heimkurs zu glänzen.

Eines ist sicher: In der F1 Academy ist mächtig Feuer im Dach. Und mit einer Schweizerin ganz vorne im Feld gibt es allen Grund, am Wochenende ganz genau auf den Bildschirm zu schauen. Ob Sie nun auf grosse Emotionen, taktische Spielchen stehen oder einfach nur die Stars von morgen in Aktion sehen wollen – hier passiert's. Jetzt geht's los!

  • Samstag, 14. März: Rennen 1 (mit umgekehrter Startaufstellung) – wilde Überholmanöver garantiert!
  • Sonntag, 15. März: Rennen 2 – Palmowski auf Pole, die Jagd auf den Sieg.
  • Schweizer Hoffnung: Alba Larsen startet von Platz 2 in Rennen 2. Augen auf!