F1 Academy 2026: Alisha Palmowski sichert sich Pole in Shanghai – ein fulminanter Saisonstart
Es ist so weit. Die Saison 2026 der F1 Academy ist mit einem Paukenschlag gestartet, und halten Sie sich fest, was für ein Auftakt, der wirklich unter die Haut geht. Wir befinden uns mitten im Schmelztiegel Shanghai, und nach dem Qualifying am Freitag zeichnet sich bereits eine Saison ab, die etwas ganz Besonderes werden könnte. Vergessen Sie langweilige Fahrten und vorhersehbare Ergebnisse – hier wird um jeden Zentimeter Asphalt gekämpft.
Palmowski lieferte, als es drauf ankam
Wenn jemand hungrig war, aus den Startlöchern zu kommen, dann war es Alisha Palmowski. Die Britin aus dem Red-Bull-Programm hat schon öfter um die Spitze gekreist, aber erst gestern hat es wirklich geklappt. Sie holte ihre erste Karriere-Pole mit einer Wahnsinns-Rundenzeit von 2:04.182. Das war nicht nur eine Pole. Das war eine Machtdemonstration. Sie deklassierte die Konkurrenz um über vier Zehntel – und in der Formel-1-Welt ist das eine halbe Ewigkeit. Das sendet ein klares Signal an das gesamte Feld: Palmowski ist nicht gekommen, um mitzufahren, sie ist gekommen, um zu gewinnen.
Direkt hinter ihr liegt Ferraris Alba Larsen. Junge, Junge, wie stark die junge Dame aussieht. Sie saß tatsächlich über die Hälfte der Session auf der vorläufigen Pole, und mit dem zweiten Platz hat sie bewiesen, dass das letztes Jahr kein Zufallsblitz einer Rookie war. Es war eng, es war intensiv, und das lässt für den Rest des Wochenendes Gutes erahnen.
Dänin Alba Larsen: Vom Talent zur Titelherausforderin?
Es ist unmöglich, über diese Saison zu sprechen, ohne ein wenig bei unserer eigenen Alba Larsen zu verweilen. Die 17-jährige Larsen, die für die Ferrari-Familie fährt, gilt schon lange als eine der ganz großen dänischen Hoffnungen. Nach der letzten Saison, in der sie sich mehrmals in die Top-5 schlich, waren die Erwartungen riesig. Und sie enttäuscht nicht. Eine Red-Bull-Pilotin wie Palmowski im ersten echten Duell der Saison zu fordern und sich selbst den zweiten Platz im Qualifying zu sichern, ist Klasse. Das katapultiert sie direkt ins Rampenlicht als eine, die alle im Auge haben werden, wenn es um die WM-Punkte geht.
Neue Namen, große Träume und eine Partnerschaft der Extraklasse
Das Feld 2026 ist eine brandgefährliche Mischung aus erfahrenen Namen und hungrigen Rookies. Neben Palmowski und Larsen haben wir Emma Felbermayr von Audi, die sich als Dritte qualifizierte, und eine Vielzahl junger Talente, die an die Tür klopfen. Die Rookies zeigten von Beginn an Zähne. Payton Westcott in den Farben von Mercedes war die schnellste Rookie und qualifizierte sich als Vierte, während auch Lisa Billard und Natalia Granada auf sich aufmerksam machten.
Apropos Granada, sie fährt dieses Jahr für eines der meistdiskutierten Teams im Grid. SEPHORA ist nämlich als offizieller Partner der F1 Academy eingestiegen und hat die spanische Rookie in einem von PREMA eingesetzten Auto unter ihre Fittiche genommen. Das Auto ist ein Hingucker – eine wilde Kreation mit den charakteristischen schwarzen und weißen Streifen der Marke – und es markiert einen wichtigen Schritt für den Sport. Susie Wolff, die Direktorin der Serie, traf den Nagel auf den Kopf: Es geht hier um viel mehr als Schönheit. Es geht darum, veraltete Stereotypen herauszufordern und zu zeigen, dass Motorsport für alle da ist.
Der LEGO ist gelandet, und wir sind ganz verrückt danach
Während die Autos auf der Strecke brüllen, können wir zu Hause auch ein Stück vom Erlebnis abbekommen. LEGO hat sich nämlich zum ersten Mal der F1 Academy angenommen und den coolen 77258 F1 ACADEMY Rennwagen in ihrer Speed Champions-Serie herausgebracht. Es ist nicht nur ein Set; es ist eine Anerkennung dafür, dass die Mädels der F1 Academy ihren Platz in unseren Wohnzimmern verdienen. Das Modell ist maßstabsgetreu zu den echten Autos gebaut, komplett mit Minifigur, Helm und Schraubenschlüssel. Perfekt für Sammler und Kids, die vom Asphalt träumen.
Der große Unterschied zu den LEGO-Formel-1-Autos? Die Academy-Version ist ein winziges bisschen kleiner, genau wie in der Realität, und hat ein kantigeres Heck, das den tatsächlichen Rennwagen entspricht. Das sind Details, die zählen.
Was können wir also am Wochenende erwarten?
Mit Palmowski auf der Pole für das Hauptrennen am Sonntag ist ein wahres Drama vorprogrammiert. Aber vergessen Sie nicht das Rennen 1 am Samstag, bei dem die Top-8 aus dem Qualifying umgekehrt starten. Das bedeutet, dass Nina Gademan von Alpine im ersten Rennen von der Pole startet. Hier können die jungen Wilden so richtig billige Punkte sammeln und die Meisterschaft durcheinanderwirbeln. Dazu kommt die chinesische Wildcard-Pilotin Shi Wei, die auch dieses Jahr wieder versucht, auf heimischem Boden zu beeindrucken.
Eines ist sicher: Bei der F1 Academy ist ordentlich Feuer am Dach. Und mit einer Dänin ganz vorne im Feld gibt es allen Grund, am Wochenende den Bildschirm im Auge zu behalten. Egal, ob Sie auf große Gefühle, taktische Spielchen stehen oder einfach nur sehen wollen, wie sich die Stars von morgen entfalten – hier ist der Ort, wo es passiert. Jetzt geht's los!
- Samstag, 14. März: Rennen 1 (mit umgekehrter Startaufstellung) – wilde Überholmanöver garantiert!
- Sonntag, 15. März: Rennen 2 – Palmowski auf Pole, die Jagd auf den Sieg.
- Dänische Hoffnung: Alba Larsen startet von Platz zwei in Rennen 2. Augen auf!