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Sechs-Nationen-Turnier: Das finale Wochenende – jetzt wird's richtig spannend!

Sport ✍️ James Hogg 🕒 2026-03-14 11:29 🔥 Aufrufe: 2

Action beim Six Nations auf dem Platz

So, Leute. Wir haben es geschafft. Nach Wochen voller knochenharter Tacklings, Last-Minute-Dropgoals und mehr Ausrutscher, als man sich nur vorstellen kann, haben uns die Six Nations Spieltermine ins gelobte Land geführt: den Super Saturday. Oder, wie es sich gerade abzeichnet, eines der nervenaufreibendsten Finalwochenenden seit Jahren. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber bei mir ist der Tee schon fertig und die Nerven liegen blank.

Die Ausgangslage: Alles ist möglich

Seien wir ehrlich, letztes Wochenende konnte man die Formkurve getrost vergessen. Gerade wenn man dachte, man hätte den Titelkampf durchschaut, legen die Burschen ein paar absolute Kracher hin und stellen alles auf den Kopf. Schottland hat im Principality-Stadion die Art von Kampfgeist gezeigt, die wir seit einem Jahrzehnt von ihnen sehen wollten. Sie haben nicht nur gewonnen; sie haben sich in die Partie gekniet, die Bedingungen gemeistert und bewiesen, dass dieses Mantra 'Prozess ist Fortschritt' keine leere Phrase ist. Das bedeutet, die Tabelle ist enger als der Pass eines Gedrängehalbhalbstenders unter Druck.

Mindestens drei Mannschaften können rechnerisch noch den Pokal in die Höhe stemmen. Eine dieser Szenarien, bei denen die Veranstalter grinsen und die Fernsehsender sich die Hände reiben. Jeder einzelne Pass, jeder Schuss ins Touch, jede Trillerpfeife des Schiris – alles zählt. Und genau darum lieben wir dieses verdammte Turnier.

Die Pflichttermine dieses Wochenende bei den Six Nations

Schnappt euch den Kalender, sagt euren Sonntags-Brunch ab und macht es euch auf dem Sofa gemütlich. Hier ist, was läuft – und glaubt mir, ihr werdet keine Minute verpassen wollen:

  • Italien gegen Wales (Samstag, 14:15 Uhr): Der Frühstart in Rom. Die Azzurri sind nicht länger die Prügelknaben. Sie haben Stil, sie haben Tempo und sie haben ein Heimpublikum, das eine Wand aus Lärm erzeugen kann. Wales braucht ein Ergebnis, um den 'hölzernen Löffel' zu vermeiden. Das könnte ein absoluter Knaller werden.
  • Schottland gegen Frankreich (Samstag, 16:45 Uhr): Das dicke Ding. Das Spiel, das Edinburgh von früh bis spät elektrisieren wird. Frankreich, auf der Jagd nach dem Grand Slam, betritt den Hexenkessel von Murrayfield. Schottland, das mit neugewonnenem Selbstvertrauen spielt und auf den ersten Titel seit Jahrzehnten hofft. Dieses Spiel hat 'Instant-Classic' auf der Stirn geschrieben stehen. Die Energie auf den Rängen wird greifbar sein.
  • Irland gegen England (Samstag, 20:00 Uhr): Die alten Rivalen unter Flutlicht in Dublin. Form hin, Form her – das ist immer ein Abnutzungskampf. Irland wird über den eigenen Ausrutscher brüten, und England wird verzweifelt versuchen, die Party zu verderben. Erwartet eine körperlich harte Schlacht unter den Lichtern des Aviva-Stadiums.

Warum dieses Jahr anders ist

Da ist dieses Knistern um die diesjährige Meisterschaft, das ich lange nicht gespürt habe. Vielleicht liegt es daran, dass es keinen klaren Favoriten gibt. Man schaut auf den französischen Kader und sieht geballte Kraft – aber können sie dem Hexenkessel von Murrayfield standhalten? Man schaut auf Irland und sieht die Cleverness – aber können sie zurückschlagen? Und dann ist da noch Schottland – sie sind nicht mehr nur die tapferen Verlierer. Sie haben echte Weltklasse-Spieler und den Glauben, mit jedem mithalten zu können.

Es geht aber nicht nur um den Pokal. Es geht um Stolz. Die Six Nations ist das eine Turnier, bei dem man jedes Spiel verlieren kann, aber den Erzrivalen schlägt – und der ganze Auftritt gilt als Erfolg. Das ist das Schöne, das Verrückte, das Geniale daran. Diese Six Nations Begegnungen sind nicht einfach nur Spiele; sie sind Kapitel in einem Geschichtsbuch, das noch geschrieben wird.

Das Fazit? Genießt einfach die Fahrt

Ich werde gar nicht erst versuchen, die Endplatzierungen vorherzusagen. Das wäre reiner Wahnsinn. Was ich aber sagen will: Macht euren Terminkalender leer, füllt den Kühlschrank und holt die Freunde zusammen. Uns steht ein Samstag der Rugby-Action bevor, an dem wir vor dem Fernseher brüllen, wildfremde Menschen umarmen und beim Schlusspfiff wahrscheinlich in unsere Biere heulen werden.

Auf geht's! Ich kann es kaum verdammt nochmal erwarten.