Tragödie auf der Kings Highway: Drei Tote bei schrecklichem Frontalzusammenstoß nahe Monga
Es sind die Nachrichten, bei denen man seinen Morgenkaffee zur Seite stellt und einfach nur aus dem Fenster starrt. Schon wieder ein schrecklicher Unfall auf der Kings Highway. Diesmal, südlich von Queanbeyan, nahe der kleinen Ortschaft Monga, sind drei Menschen bei einem Frontalzusammenstoß ums Leben gekommen. Man hört die Sirenen, sieht die Hubschrauber, und das Herz sinkt einem in die Hose, weil man weiß, dass es schlimm sein wird. Und das war es. Drei Familien wurden auf einem Straßenabschnitt zerrissen, den wir nur zu gut kennen.
Der schonungslose Realitätscheck an diesem Morgen
Ich habe heute früh nebenbei in einer lokalen Radiosendung zugehört – Dienstag, der 20. Oktober, nicht dass das Datum eine Rolle spielt, wenn es um verlorene Leben geht – und die Moderatoren haben Anrufe entgegengenommen. Gefühlt jeder Zweite, der sich meldete, hatte eine Geschichte über die Kings zu erzählen. Eine Beinahe-Kollision mit einem Holzlaster. Ein Kumpel, der in einer der Kurven von der Straße abgekommen ist. Das gehört hier schon zur Folklore. Aber an diesem Morgen ging es nicht um Beinahe-Unfälle. Die Polizei hat bestätigt, dass zwei Fahrzeuge frontal kollidiert sind – bei Bedingungen, die ehrlich gesagt gar nicht so schlecht waren. Es ist eine deutliche Erinnerung daran, dass diese Straße keinen Regen oder Nebel braucht, um tödlich zu sein; manchmal reicht ein Bruchteil einer Sekunde Fehleinschätzung.
Eine Straße seit Jahrzehnten unter der Lupe
Schauen Sie, das ist nichts Neues für jeden, der ein paar Canberra-Winter überstanden oder schon einmal für einen Urlaub an die Küste runtergefahren ist. Der ACT Access Roads: Supplementary Volume – dieser dicke Bericht, der in den Gemeindebüros liegt – hat Seiten über Seiten mit SCID-Analysen (System for Crash Investigation Data), die sich ausschließlich der Kings Highway widmen. Wenn man sich jemals durch diese Daten gearbeitet hat, springen einen die Zahlen regelrecht an. Es ist nicht nur eine Straße; es ist eine statistische Anomalie. Das Verkehrsaufkommen, die Mischung aus Einheimischen im Pick-up und Touristen im Wohnwagen, die engen Abschnitte, wo die Bäume bis direkt an den Fahrbahnrand kommen – das ist eine Mischung, die seit Jahren für Probleme sorgt. Die SCID-Arbeit bestätigt im Grunde, was wir alle schon lange in der Dorfkneipe sagen: Diese Strafe bestraft Fehler härter als die meisten anderen.
Es ist nicht nur die Kings – bekannte Unfallschwerpunkte
Und das ist kein Einzelfall. Wenn man sich das größere Streckennetz ansieht, entdeckt man dieselben Muster auf anderen Abschnitten, die Respekt einfordern. Orte wie:
- Avenue P – ein gerades Stück, das zu schnellem Fahren verleitet, aber mit Kreuzungen, die schon mehr als ihr gerechtes Teil an Opfern gefordert haben.
- Beebe Brücke – die Zufahrten dort können tückisch sein, besonders wenn die tiefstehende Sonne blendet oder die Fahrbahn rutschig ist.
- Die Kings selbst, natürlich, besonders die kurvenreichen Abschnitte rund um Monga und weiter Richtung Batemans Bay.
Das sind nicht nur Punkte auf der Landkarte; es sind Stellen, an denen Typen wie ich schon einmal ein stilles Gebet gesprochen haben, nachdem sie jemanden dabei beobachtet haben, wie er ein wahnsinniges Überholmanöver gestartet hat.
Was passiert jetzt mit der Highway?
Nach einer solchen Tragödie kommt unweigerlich die Diskussion über Ausbauten auf. Mehr Leitplanken, bessere Beschilderung, vielleicht ein paar zusätzliche Überholspuren. Und sicher, all das brauchen wir. Die SCID-Analysen in diesem ACT Access Roads-Band empfehlen seit Jahren Verbesserungen für die Sicherheit. Aber die Wahrheit ist, man kann nicht jedes Risiko wegplanieren. Man kann menschliches Versagen nicht zubetonieren. Was man tun kann, ist aufmerksam zu sein. Langsamer zu fahren. Und sich daran zu erinnern, dass man jedes Mal, wenn man diese Straße entlangfährt, auf einer Strecke unterwegs ist, die keine Fehler verzeiht. Mein tiefstes Mitgefühl gilt den Familien der drei Menschen, die nicht mehr nach Hause kommen werden. Hoffen wir, dass ihr Verlust für uns alle ein Weckruf ist.