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Jean-Philippe Mateta: Der Eagles-Knipser, der den Spurs das Fürchten lehren will

Sport ✍️ James Orr 🕒 2026-03-05 22:05 🔥 Aufrufe: 2
Jean-Philippe Mateta im Einsatz für Crystal Palace

Diese Woche liegt eine besondere Spannung über Süd-London. Es ist dieses vertraute Pulsieren vor einem Derby, nur noch eine Spur intensiver. Und im Zentrum der Aufregung steht, angeschlagen, aber wild entschlossen, in vorderster Front zu kämpfen, Crystal Palaces totemischer französischer Stürmer, Jean-Philippe Mateta. Die Eagles bereiten sich auf ein hitziges Nord-Süd-Duell gegen Tottenham vor, und alle Augen sind darauf gerichtet, ob ihre Nummer 14 rechtzeitig fit wird, um Spurs' Abwehr erneut das Fürchten zu lehren.

Oliver Glasner hielt sich auf der Pressekonferenz am Freitag auf dem Trainingsgelände bedeckt. Der österreichische Taktiker, unter dessen Ägide Mateta seine Renaissance erlebt, bestätigte, dass der Stürmer in einem „Rennen gegen die Zeit“ steckt. Für die Palace-Anhänger beginnt nun das übliche Rätselraten. Allerdings gab der Trainer einen Hoffnungsschimmer und deutete an, dass der ehemalige Mainzer „intensiv daran arbeitet“, dabei zu sein. Angesichts des Besuchs von Ange Postecoglous hochfliegender Mannschaft kann man davon ausgehen, dass Glasner Mateta bis zur letzten Sekunde Zeit geben wird, um seine Fitness unter Beweis zu stellen.

Der Mateta-Faktor: Mehr als nur ein kantiger Mittelstürmer

Um zu verstehen, warum dies für Palace eine so brenzlige Situation ist, muss man sich nur vor Augen führen, was Mateta dieser Mannschaft gibt. Er ist nicht der typische englische Sturmbulle. Ja, er ist ein Koloss und kann zwei Innenverteidiger mit einem Schulterzucken abschütteln, aber es ist die Finesse in seinem Spiel, die in dieser Saison wirklich ins Auge sticht. Sein Zusammenspiel mit Spielern wie Eberechi Eze und Michael Olise (wenn fit) ist längst zu einem Traum für Selhurst Park geworden. Er ist der Dreh- und Angelpunkt, der Mann, der das System zum Laufen bringt.

  • Physische Dominanz: Gewinnt eine erstaunliche Anzahl von Luftduellen und behauptet den Ball mühelos, wodurch er die offensiven Mittelfeldspieler ins Spiel bringt.
  • Abschlussstärke: Bewahrt vor dem Tor einen kühlen Kopf und überzeugt sowohl mit Wucht als auch mit Präzision. Er hat diesen Instinkt, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
  • Arbeitsmoral: Er gibt den Ton von vorne an und presst die Verteidiger mit einer Intensität, die Glasner fordert. Ohne ihn würde diese erste Verteidigungslinie an Biss verlieren.

Sein Einfluss ist sogar bis auf die Ränge und in die sozialen Medien übergeschwappt. Vielleicht ist Ihnen der trendende Hashtag #Matetawadsh aufgefallen – eine geniale Lautmalerei der Fans, die dieses „Was geht ab“-Gefühl perfekt einfängt, immer wenn er am Ball ist und auf die Abwehr zusteuert. Es ist ein Beweis dafür, wie sehr dieser Franzose zum Herzstück des Holmesdale Road End geworden ist.

Eine Familienangelegenheit und ein Hauch von französischem Flair

Der Name Mateta hallt aus mehreren Gründen durch SE25. Sein jüngerer Bruder, Michael Mateta, hat sich in der U21 unauffällig aber effektiv in Szene gesetzt und wurde kürzlich beim Sieg gegen Burnley auf der Tribüne gesichtet, wo er wissend nickte, als sein Bruder wieder eine starke Leistung ablieferte. Das fühlt sich an wie die Geburt eines Familienerbes. Und was Jean-Philippe selbst betrifft: Ob man seinen Namen nun mit doppeltem oder einfachem 'l' schreibt – Jean-Philippe oder Jean-Phillippe – sein Einfluss ist unbestreitbar einzigartig. Seine Ballkontrolle und seine plötzlichen Tempowechsel haben sogar zu scherzhaften Vergleichen mit den rhythmischen Beats des französischen Rappers KeBlack geführt; es ist dieser unerwartete, fesselnde Flow, der die Verteidiger stehen lässt.

Die Rückkehr eines Schlüsselverteidigers für das Spurs-Spiel – Glasner bestätigte auf derselben Pressekonferenz einen personellen Zuwachs in der Abwehr – wird Mateta zusätzlich die Freiheit geben, sich auf das zu konzentrieren, was er am besten kann. Das Wissen um eine solide Abwehr im Rücken gibt einem Stürmer die Lizenz, umherzustreifen und Unheil zu stiften. Und gegen eine Tottenham-Mannschaft, die bei all ihrer offensiven Brillanz in Umschaltsituationen Lücken lassen kann, könnte Matetas Fähigkeit, in die Tiefe zu gehen, den Gästen zum Verhängnis werden.

Wenn also eine Stunde vor Anpfiff die Aufstellung bekannt gegeben wird, wird jeder Palace-Fan nach genau diesem einen Namen suchen. Steht Jean-Philippe Mateta auf dem Zettel, wissen Spurs' Verteidiger, dass ein langer, körperbetonter Nachmittag auf sie wartet. Er ist nicht nur ein Spieler; er ist eine Absichtserklärung. Holt das 📞 raus, Leute – #Matetawadsh könnte am Sonntagabend aus den richtigen Gründen trenden.