ATP Marrakesch 2026: Darderi als Topgesetzter, Bellucci und Berrettini bereit für Glanzlichter beim Grand Prix Hassan II
So, jetzt geht's los, Leute. Die Sandplatzsaison nimmt richtig Fahrt auf, und der Kalender beschert uns eines dieser Wochenenden, an dem das italienische Tennis die Hauptrolle spielt. Während die Blicke der Fans auf dem Turnierbaum des Grand Prix Hassan II in Marrakesch ruhen, macht sich ein Stück Italien bereit, die Bühne zu dominieren. Und ich meine nicht nur Marrakesch, denn von Estoril über Charleston bis nach Bogota weht unsere Trikolore ganz oben. Aber heute konzentrieren wir uns auf das, was für uns so etwas wie ein zweites Zuhause ist: das ATP-250-Turnier von Marrakesch.
Wenn es einen Namen gibt, der bei der Auslosung heraussticht, dann ist das Luciano Darderi. Ich muss es ja nicht extra erwähnen, dass er der Mann ist, den es zu schlagen gilt: Die Auslosung in Marrakesch hat ihn zum Topgesetzten Nummer 1 im Tableau gekrönt. Das ist sicherlich eine Bürde, aber Darderi weiß auf Sand zu überzeugen. Er hat diese fast schon mönchische Geduld und seine Rückhand, die auf dem marokkanischen Boden zur tödlichen Waffe wird. Sein Weg wird kein Spaziergang, aber als Nummer 1 der Setzliste sind die Erwartungen eben entsprechend. Ein mögliches Duell könnte es bereits im Viertelfinale geben: Wenn der Turnierbaum seinen Lauf nimmt, könnte er auf Mattia Bellucci treffen. Und dann, entschuldigt den Ausdruck, wäre hier die Hölle los.
Aber das wahre i-Tüpfelchen, das die Tennisfieberkurve nach oben schnellen lässt, ist der Name Matteo Berrettini. Unser Matteo ist im Tableau und, lassen Sie mich das so sagen, er hat ein Ass im Ärmel: den unbändigen Willen, wieder zuzuschlagen. Nach einer Zeit mit Höhen und Tiefen sucht Berrettini in Marrakesch den Neustart. Und der Sand von Marrakesch mit seinem trockenen Klima und dem Ball, der hier schneller als üblich auf Sand unterwegs ist, könnte die perfekte Bühne sein, um seinen Hammer wieder aufblitzen zu sehen. Der Aufschlag? Nach wie vor vernichtend. Die Vorhand? Wenn sie zündet, ist der Punkt entschieden. Die italienischen Fans wissen: Hält die körperliche Verfassung, ist ihm so schnell keiner böse.
Und vergessen wir nicht den Rest der "Italien-Tour" rund um die Welt. Denn diese Woche ist ein wahres Konzentrat an Azzurri. Während wir in Marrakesch schon mal das Popcorn für die Derby-Duelle bereitstellen, laufen in Estoril (Portugal) und Bukarest die Viertelfinals der anderen ATP-Turniere. Und bei den Damen? Da richten sich die Blicke auf das WTA Charleston (der grüne Sand Amerikas – einfach ein Spektakel) und auf das WTA Bogota. Im Grunde gilt: Wer ein Abo bei den Fachsendern hat, sollte schon mal die Couch vorbereiten – es wird ein Marathon.
Zurück nach Marrakesch: Das Viertelfinal-Tableau verspricht jede Menge Zündstoff. Der Turnierbaum ist so gestrickt, dass die Favoriten erst in der heißen Phase aufeinandertreffen. Hier der Überblick für alle Fans:
- Darderi (1) wartet auf einen möglichen Bellucci: Das Achtelfinal-Derby ist bereits in aller Munde. Sollte er es schaffen, wird der Weg sofort richtig hart.
- Berrettini startet in der anderen Hälfte, mit einem Weg, der ihn ins Viertelfire und dann potenziell ins Endspiel führen könnte. Achtung vor der lokalen Wildcard, die oft mit viel Herz spielt.
- Neben den Italienern sollte man die Spanier und Argentinier auf dem Zettel haben: Auf diesem Sand wissen sie immer zu gefährden, und die Konkurrenz um den Titel beim Grand Prix Hassan II ist brandgefährlich.
Kurzum, der Grand Prix Hassan II war noch nie so italienisch. Mit Darderi als Nummer 1, Berrettini auf der Suche nach der Bestätigung und Bellucci, der dem "Kapitän" den Scalp abnehmen will, wird Marokko für eine Woche zu einem Stück Italien bei 20 Grad. Und wir werden von der Couch oder dem heimischen Tennisverein aus jeden Einzelnen anfeuern. Der Sandplatz ist unser zweites Wohnzimmer, und diesmal, meine Damen und Herren, spielen wir auswärts mit den besten Karten auf der Hand.
Verpassen Sie nicht die Live-Übertragung, der Fernsehplan ist vollgepackt: Die Berichterstattung ist auf den Kanälen, die die Tour begleiten, garantiert. Und denken Sie daran: Wenn die Sonne in Marrakesch richtig knallt, spricht der Schläger Italienisch.