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ATP Marrakesch 2026: Darderi als Topgesetzter, Bellucci und Berrettini bereit, beim Grand Prix Hassan II zu glänzen

Sport ✍️ Marco Rossi 🕒 2026-03-30 15:37 🔥 Aufrufe: 2

So, jetzt geht's los, Leute. Die Sandplatzsaison heizt richtig an und das Programm beschert uns eines dieser Wochenenden, an dem das italienische Tennis die Hauptrolle spielt. Während die Blicke der Fans auf dem Turnierbaum des Grand Prix Hassan II in Marrakesch ruhen, macht sich ein Stück Italien bereit, die Bühne zu erobern. Und ich meine nicht nur Marrakesch, denn von Estoril über Charleston bis nach Bogota weht unsere Trikolore hoch oben im Wind. Heute konzentrieren wir uns aber auf das, was für uns wie ein Heimspiel ist: das ATP-250-Turnier von Marrakesch.

Aktion auf dem Platz während des Grand Prix Hassan II in Marrakesch

Wenn ein Name in der Auslosung hervorsticht, dann ist es Luciano Darderi. Ich muss es ja nicht extra erwähnen, dass er der Mann ist, den es zu schlagen gilt: Die Auslosung in Marrakesch hat ihn als Nummer 1 der Setzliste gekürt. Das ist natürlich eine Bürde, aber Darderi weiß auf Sand zu überzeugen. Er hat diese unglaubliche Geduld und die Rückhand, die auf marokkanischem Boden zur tödlichen Waffe wird. Sein Weg wird kein Spaziergang, aber als Topgesetzter sind die Erwartungen klar. Ein mögliches Duell unter Landsleuten wartet bereits im Viertelfinale: Wenn der Turnierbaum seinen Lauf nimmt, könnte er auf Mattia Bellucci treffen. Und dann, entschuldigt den Ausdruck, wäre die Hölle los.

Aber das wahre Sahnehäubchen, das die Tennis-Fieberkurve in die Höhe treibt, ist der Name Matteo Berrettini. Unser Matteo ist im Tableau und, das darf ich wohl sagen, hat ein Ass im Ärmel: den unbändigen Willen, wieder richtig zuzuschlagen. Nach einer Zeit mit Höhen und Tiefen sucht Berrettini in Marrakesch den Neustart. Und der Sand von Marrakesch, mit seinem trockenen Klima und dem Ball, der hier schneller unterwegs ist als sonst auf diesem Belag, könnte die perfekte Bühne sein, um seinen Hammer wieder zum Vorschein zu bringen. Der Aufschlag? Immer noch vernichtend. Die Vorhand? Wenn sie zündet, ist der Punkt passé. Die italienischen Fans wissen: Wenn die körperliche Verfassung hält, ist ihm kein Turnierbaum gewachsen.

Und vergessen wir nicht den Rest der "Italien-Tour" rund um den Globus. Denn diese Woche ist ein wahres Konzentrat unserer Azzurri. Während wir in Marrakesch das Popcorn für die Derbys bereitstellen, laufen in Estoril (Portugal) und Bukarest die Viertelfinals der anderen ATP-Turniere. Und bei den Damen? Da richten sich die Blicke auf das WTA Charleston (der grüne Sand in den USA, ein echtes Spektakel) und das WTA Bogota. Kurz gesagt: Wenn ihr ein Abo bei den Spezialsendern habt, macht es euch auf der Couch gemütlich – das wird ein echter Marathon.

Zurück nach Marrakesch: Das Viertelfinal-Aufgebot verspricht Spannung pur. Der Turnierbaum ist so gebaut, dass die Favoriten erst in der heißen Phase aufeinandertreffen. Hier der Überblick für alle Fans:

  • Darderi (1) wartet auf ein mögliches Duell mit Bellucci: Das Achtelfinal-Derby ist bereits in aller Munde. Sollte er weiterkommen, wird der Weg sofort richtig hart.
  • Berrettini startet in der anderen Hälfte, mit einem Weg, der ihn ins Viertelfinale und potenziell bis ins Endspiel führen könnte. Vorsicht vor der lokalen Wildcard, die oft mit viel Herz spielt.
  • Neben den Italienern sollte man die Spanier und Argentinier im Auge behalten: Auf diesem Sand wissen sie immer wehzutun, und die Konkurrenz um den Titel beim Grand Prix Hassan II ist extrem stark.

Kurzum: Der Grand Prix Hassan II war noch nie so italienisch. Mit Darderi als Nummer 1, Berrettini auf der Suche nach der Bestätigung und Bellucci, der dem "Kapitän" das Fell abjagen will, wird Marokko für eine Woche zu einem Stück Italien bei 20 Grad. Und wir, ob auf der Couch oder im Club, werden sie alle anfeuern. Der Sandplatz ist unser zweites Zuhause, und dieses Mal, meine Damen und Herren, spielen wir auswärts mit den besten Karten auf der Hand.

Verpasst nicht die Live-Übertragung, der TV-Plan ist prall gefüllt: Die Berichterstattung ist auf den Kanälen, die die Tour begleiten, garantiert. Und denkt dran: Wenn die Sonne in Marrakesch richtig knallt, spricht der Schläger Italienisch.