Startseite > Unterhaltung > Artikel

Die Braut! ist da: Warum alle über Maggie Gyllenhaals verrücktes Frankenstein-Reboot sprechen

Unterhaltung ✍️ Sarah McMullan 🕒 2026-03-06 02:30 🔥 Aufrufe: 2

So, jetzt ist es also soweit. Nach monatelangen Spekulationen, einer glamourösen Premiere in London und genug Online-Gerede, um einem schwindlig zu werden, stolziert Maggie Gyllenhaals The Bride! heute in die Kinos in ganz Neuseeland. Und ehrlich? Du wirst nicht glauben, was die Kritiker dazu sagen. Es ist selten, dass ein Film in einem Atemzug sowohl als "katastrophaler Fehlschlag" als auch als "berauschend" bezeichnet wird, aber wir sind jetzt hier.

Standbild aus The Bride!

Ein Monster der anderen Art

Vergiss alles, was du über Frankenstein zu wissen glaubst. Gyllenhaal hat die klassische Geschichte genommen und sie in einen Mixer geworfen – mit der Ästhetik eines Chicago-Gangsterfilms der 1930er Jahre, einer Prise feministischer Wut und – halt dich fest – ausgewachsenen Musical-Einlagen. Wir haben Jessie Buckley in einer Doppelrolle als Autorin Mary Shelley und als ermordete Geliebte namens Ida, die wiederbelebt wird, um eine Gefährtin für Frank zu sein, gespielt von einem seelenvollen Christian Bale. Dazu kommen Annette Bening als verrückte Wissenschaftlerin, Penélope Cruz als Detektivin und Jake Gyllenhaal als singender und tanzender Entertainer – das Rezept für Genie oder glorreiches Desaster.

Die Kritiker sind im Krieg

Wenn du dieses Wochenende ins Kino gehst, solltest du dich vielleicht wappnen. Das ist keine dieser höflichen, mittelmäßigen Veröffentlichungen. Die Sperrfrist ist vorbei, und die Meinungen sind glühend heiss und wild geteilt. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Schlachtfeld:

  • Die Begeisterten: Einige Kritiker sind völlig hin und weg, vergeben Höchstnoten und loben den "ungeheuren Wahnsinn" und das "bizarre und unterhaltsame Spektakel". Sie sehen ein feministisches Punkrock-Meisterwerk, das volles Risiko geht und trifft.
  • Die Verrisse: Auf der anderen Seite hat eine lautstarke Fraktion den Film regelrecht zerissen, wobei ein Kritiker ihn berüchtigterweise als "heulenden Fehlschlag" bezeichnete. Andere beschreiben Buckleys Leistung als "erstaunlich schlecht" und das gesamte Unterfangen als "vernichtende Enttäuschung", getränkt in "Ungeschicktheit". Autsch.
  • Die Mittleren: Einige sind abgewogener, erkennen das immense Talent auf der Leinwand an, beklagen aber, dass sich alles zu einem selbstverliebten Chaos summiert, das nicht einmal die vereinte Strahlkraft von Bale und Buckley retten kann.

Es ist, als hätten die Kritiker alle völlig unterschiedliche Filme gesehen. Die einen sehen ein feministisches Meisterwerk, die anderen einen zweistündigen Zugunglück. Eines ist sich aber jeder einig: Jessie Buckley gibt wirklich alles, auch wenn das Endergebnis die Gemüter spaltet.

Also, solltest du ihn dir ansehen?

Schau, wenn du es im Kino gerne sicher und vorhersehbar magst, dann lass diesen Film lieber aus und bleib dabei, dir zum hundertsten Mal Vater der Braut anzusehen – oder hol dir mit Say Yes to the Dress den Reality-TV-Kick für chaotische Hochzeiten ganz ohne filmisches Risiko. Aber wenn du der Typ Kino-Fan bist, der es liebt, wenn ein Filmemacher volles Risiko geht – selbst auf die Gefahr hin, zu scheitern – dann ist The Bride! ein Muss. Es ist ein Dauerbrenner, über den du dich mit deinen Kollegen in der Pause streiten wirst. Ist es eine brillante, verdrehte feministische Fabel oder ein monströser Zugunglück? Ehrlich gesagt, es könnte beides sein.

Und als kleiner, schräger Fun Fact für Lokalkolorite: Wenn du gerade darüber nachdenkst, denk auch an unsere heimische Vogelwelt. Genau wie diese chaotische Braut auf unseren Bildschirmen erscheint, könntest du ihren Namensvetter in den Feuchtgebieten entdecken. Die Brautente, macht es sich hier als seltener Brutvogel heimisch, besonders um das Waimea Inlet herum seit 2015. Weit weg vom gotischen Chaos im Chicago der 1930er Jahre, aber ein Beweis dafür, dass einzigartige Charaktere – ob Vogel oder Film – immer einen Weg finden, Eindruck zu hinterlassen. Für diejenigen, die ihre Unterhaltung etwas weniger avantgardistisch mögen, ist vielleicht Mother of the Bride eher das Richtige – auch wenn es dort keine wiederbelebten Gangsterbräute gibt.

Was den Film selbst betrifft? Er ist das filmische Äquivalent zu einer Brautente: leicht deplatziert, völlig unverwechselbar und unmöglich zu ignorieren. Ob du ihn am Ende liebst oder hasst, The Bride! ist ein Gesprächsstarter. Und in einer Welt voller Einheitsbrei-Fortsetzungen ist das manchmal genau das, was wir brauchen.