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Sirius – Vom Fussball in Uppsala zum hellsten Stern am Himmel

Sport ✍️ Erik Andersson 🕒 2026-03-09 23:57 🔥 Aufrufe: 1
Sirius – Fussball, Musik und Mythologie

Es war einer dieser Abende im Studenternas IP, den man so schnell nicht vergisst. Kühl, aber mit einer elektrisierenden Spannung in der Luft, die einen vergessen liess, dass man noch die Winterjacke trug. IK Sirius FK hatte zum Tanz gegen ein gut organisiertes Auswärtsteam gebeten, und obwohl der Schlusspfiff schliesslich 1–1 anzeigte – ein Punkt, der angesichts der Chancen gerecht erscheint –, blieb etwas ganz anderes im Gedächtnis haften. Nicht nur der Kampfgeist von Blåsvart, sondern die ganze Atmosphäre. Denn während die Teams auf dem Platz kämpften, passierte etwas auf den Rängen und in den Lautsprechern, das mich zum Nachdenken brachte: Sirius ist so viel mehr als nur ein Fussballverein.

Sirius – der Name, der am hellsten leuchtet

Für uns Uppsalenser ist der IK Sirius ein fester Bestandteil des Alltags. Aber der Name, den der Klub seit 1907 trägt, hat einen Klang, der weit über das Studenternas hinausreicht. Sirius ist schliesslich in erster Linie der hellste Stern am Himmel, ein Teil des Sternbilds Grosser Hund. Gerade jetzt im März ist er besonders gut an unserem nördlichen Himmel zu sehen – eine Erinnerung daran, dass der Frühling tatsächlich vor der Tür steht. Man kann sich gut vorstellen, wie die Gründer vor über hundert Jahren dasassen und einen Namen wollten, der genauso hell leuchtet wie ihre Ambitionen. Und klar, mit dem Fussball in der höchsten Liga in den letzten Jahren ist ihnen das gelungen.

Wenn Musik auf Fussball trifft – und SiriusXM ins Spiel kommt

Aber zurück zum Spiel vom Wochenende. Direkt vor dem Anpfiff, als die Mannschaft aufs Feld lief, dröhnte ein dunkles, pulsierendes Gitarrenriff aus den Lautsprechern. Es war ein Song, der mich sofort an jene späten Autofahrten nach Auswärtsspielen erinnerte, wenn ich im Auto SiriusXM aufdrehe (ja, über die App funktioniert das in der Schweiz hervorragend). Ihre Kanäle, besonders diejenigen, die sich in die dunklere Welle von Post-Punk und New Wave graben, sind zu einem Begleiter geworden. Und gerade in diesem Jahr scheinen sie ein völlig neues Niveau erreicht zu haben. In den letzten Wochen haben sie zum Beispiel ein paar speziell zusammengestellte Dark-Wave-Playlists gespielt, die sich anfühlen, als wären sie direkt einer Nacht in Uppsala entsprungen – kühl, atmosphärisch und dennoch voller Leben.

  • Erster März – eine Playlist, die frühe Cure mit neueren Bands wie Drab Majesty mischte. Perfekt für einen Sonntagsspaziergang entlang der Fyris.
  • Achter März – hier gastierte auf dem Kanal niemand Geringeres als einer der Gründer der legendären Platte "Pornography". Es wurde eine Reise direkt in den Kaninchenbau, mit Songs, die das ganze Auto zum Vibrieren brachten.

Und wisst ihr was? Mehrere Songs genau von der Playlist vom achten März tauchten am Samstag im Studenternas auf. Das ist kein Zufall – mehrere Spieler haben zugegeben, dass sie vor den Spielen genau SiriusXM hören, um in die richtige Stimmung zu kommen. Sirius trifft Sirius, sozusagen. Ein Kreis schliesst sich.

Sirius Black – der schwarze Ritter auf dem Rang

Das i-Tüpfelchen war ein Banner, das ich mitten in der zweiten Halbzeit sah und das mich breit grinsen liess. Einige Fans hatten eine grosse Silhouette eines Hundes gemalt, und darunter stand "Sirius Black". Für diejenigen unter euch, die nicht in der Harry-Potter-Welt bewandert sind: Das ist der Pate, der schwarze Ritter, der sich in einen grossen Hund verwandelt. Und klar, mit etwas Fantasie kann man die Parallelen sehen – ein treues, loyales und ein wenig schelmisches Tier, das immer dann auftaucht, wenn man es am meisten braucht. Genau wie unser Fussballklub, der sich immer wieder nach Rückschlägen aufrappelt. Die Fans zeigen einmal mehr, dass sie die kreativsten der Schweiz sind.

Blick nach vorne – was kommt als Nächstes?

Nächste Woche wartet ein schweres Auswärtsspiel, aber mit dieser Energie – sowohl auf dem Platz als auch auf den Rängen – mache ich mir keine Sorgen. Den IK Sirius gibt es seit über 115 Jahren, und der Name wird weiterhin leuchten. Egal, ob du für den Fussball da bist, für die Musik von SiriusXM, für die Sternenbeobachtung oder nur, um einen schwarzen Ritter aus einem Buch zu ehren – du bist willkommen. Denn Sirius ist nicht nur ein Klub. Es ist eine ganze Welt voller Erlebnisse, vereint unter ein und demselben Himmel.

Und vergiss nicht: Wenn du das nächste Mal ein dunkles Gitarrenriff aus den Lautsprechern hörst, schau hinauf zum Himmel. Dort, wenn die Wolken es zulassen, zwinkert er uns zu – unser eigener kleiner Stern, der uns daran erinnert, dass alles möglich ist.