Oliver Jordan Hagen wechselt zu Hammarby – norwegisches Top-Talent für die schwedische Liga
Auf Södermalm bahnt sich etwas an. Nach einem Frühling, der von Tabellenprognosen und möglichen Neuzugängen geprägt war, deutet nun alles darauf hin, dass Bajen endlich den ersten richtigen Transfernamen der Sommerpause bekannt geben kann. Die Gerüchte halten sich schon eine Weile, doch jetzt zeigen immer mehr Pfeile nach Norwegen und auf einen 18-Jährigen, der bereits auf der anderen Seite des Skagerraks für Aufsehen gesorgt hat. Oliver Jordan Hagen heisst der Spieler, der die Herzen der Hammarby-Fans höherschlagen lässt.
Von norwegischen Versprechen auf die schwedische Fussballbühne
Für alle, die nicht ganz im norwegischen Jugendfussball bewandert sind, mag der Name neu sein. Doch wer norwegische Fussballexperten fragt, zeigt sich über das Interesse aus Stockholm keineswegs überrascht. Oliver Hagen, wie er im Fussballkontext oft genannt wird, ist in den Jugendnationalmannschaften schnell aufgestiegen und gilt als eines der grössten Talente seines Jahrgangs. Es handelt sich um einen Offensivspieler mit einer Technik und einem Spielverständnis, die weit über dem liegen, was man normalerweise bei einem 18-Jährigen sieht.
Es ist kein Zufall, dass Hammarby mit seiner erklärten Förderung junger Spieler jetzt in der Pole-Position liegt. Der Verein hat in den letzten Jahren bewiesen, Talente anzuziehen und zu formen, und in Hagen sieht man offensichtlich einen zukünftigen Schlüsselspieler. Die Verhandlungen sollen schnell und reibungslos verlaufen sein, und alle Signale deuten darauf hin, dass nur noch Details geklärt werden müssen, bevor er in Grün-Weiss vorgestellt werden kann.
Was bekommt der Verein für sein Geld?
Ein unerprobtes Talent aus Norwegen zu verpflichten, ist immer ein kleines Risiko, aber hier scheinen die Chancen zugunsten von Hammarby zu stehen. Was ich von norwegischen Kollegen gehört habe, ist, dass dies nicht nur ein "Hoffnungsträger" ist, sondern ein Spieler mit einem ausgefeilten Repertoire, der jetzt schon Akzente in der Liga setzen könnte. Seine Stärken sind:
- Ballsicherheit: Wählt selten die einfache Lösung, traut sich in engen Räumen.
- Den letzten Pass: Ein Spielgestalter, der Räume sieht und Pässe schlägt, wie nur wenige in seinem Alter.
- Torgefährlich: Obwohl er hauptsächlich Vorbereiter ist, hat er die Fähigkeit, im richtigen Moment im Strafraum aufzutauchen.
Dieser Spielertyp ist wie geschaffen für den schwedischen Fussball. Es gibt hier viele Räume für einen Kreativspieler, und mit dem richtigen Umfeld könnte Oliver Jordan Hagen bereits im Herbst zu einem der meistdiskutierten Spieler der Liga werden. Es erinnert ein wenig an andere junge norwegische Spieler, die in die Liga kamen und sofort Eindruck hinterliessen – es gibt dort drüben eine bestimmte Schule, die zu uns in Schweden sehr gut passt.
Ein Signal an die Konkurrenz
Wenn das hier klappt, wovon ich eigentlich überzeugt bin, dann ist das ein starkes Signal an den Rest der Liga. Hammarby beherrscht nicht nur die Kunst, ein Verein mit Herz und Leidenschaft zu sein; sie zeigen erneut, dass sie auf dem Transfermarkt schnell handeln können. Eines der grössten norwegischen Talente mitten in der laufenden Saison zu sichern, ist eine Leistung für sich.
Ich kann jetzt schon sehen, wie er den Platz betritt, diese erste Ballannahme, die das Publikum im Stadion den Atem anhalten lässt. Denn genau um diese Art von Spieler geht es hier – einen Spieler, der einen dazu bringt, sich eine Saisonkarte zu kaufen, nur um zu sehen, was er als Nächstes zaubert. Willkommen, Oliver. Das könnte der Beginn von etwas ganz Besonderem sein.