Noah Steen erneut im Angriff: «Flennerscheisser und verdammte Babys» – hier ist das ganze Drama
Bei Noah Steen geht es derzeit Schlag auf Schlag. Oder besser gesagt, es geht heiß her. Der ehemalige Luleå-Spieler ist erneut im Sturm gelandet, und dieses Mal sind es die Aussagen nach dem Spiel, die für ordentlich Wirbel sorgen. Wer schon länger im Eishockey-Geschäft unterwegs ist, weiß, dass diese Story alles hat: Wut, harte Bandagen und eine gehörige Portion Revanchelust.
Der Auftritt, der das Fass zum Überlaufen brachte
Angefangen hat das Ganze eigentlich nicht im Studio, sondern auf dem Eis. Aber nach dem Spiel platzte ihm der Kragen. Da entschied sich Noah Steen dazu, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Er übte scharfe Kritik am gegnerischen Team, und seine Worte stammten nicht gerade aus dem Wörterbuch der Höflichkeit. Die Gegner als «Flennerscheisser» und «verdammte Babys» zu bezeichnen, ist im schwedischen Eishockey nicht alltäglich, auch wenn jeder, der schon mal in der Nähe einer Kabine war, weiß, dass es unter der Oberfläche manchmal ordentlich kocht.
Es ist nicht das erste Mal, dass Noah Steen im Zentrum eines Sturms steht, aber es ist definitiv das erste Mal seit Langem, dass die Worte so direkt sind. Man kennt den Typ: ein Spieler, der sich in alles reinwirft, der nie einem Zweikampf oder einer verbalen Auseinandersetzung aus dem Weg geht. Genau diese Einstellung macht ihn gleichermaßen beliebt und verhasst.
Die Antwort lässt nicht auf sich warten: «Wir werden sehen am Samstag»
Natürlich dauerte es nicht lange, bis die Antwort kam. In einem Gespräch, das nun für Gesprächsstoff sorgt, reagierte er auf die Aussagen, und es war genau die Unverfrorenheit, die man erwartet hatte. Ohne mit der Wimper zu zucken, stellte er klar, dass man so etwas nicht vergisst und dass die Antwort auf dem Eis erfolgen wird. Für alle, die das schon mal erlebt haben, riecht das hier von Weitem nach einem Samstagsderby.
Für diejenigen, die das Drama verpasst haben, lasst mich erklären, warum das so viel mehr ist als nur ein paar ausgetauschte Schimpfwörter:
- Die Vorgeschichte: Noah Steen hat eine Vergangenheit in Luleå, und es gibt immer eine besondere Anspannung, wenn ein ehemaliger Spieler zurückkehrt.
- Der Einsatz: Es geht um wichtige Punkte in der Tabelle, wo jeder Check und jedes Tor entscheidend sein können.
- Der Stil: Steens Spielweise, bei der er sich wie gesagt in alles reinwirft, führt dazu, dass er stets im Zentrum des Geschehens steht. Er ist nicht der Typ, der sich drückt.
Sicher, man könnte meinen, es sei unnötig, Leute in einem Interview als Babys zu bezeichnen. Aber auf der anderen Seite: Ist es nicht genau das, was Eishockey so verdammt unterhaltsam macht? Nackte Emotionen, Spieler, die brennen, und eine Rivalität, die mit jeder Aussage wächst. Diese Art von Dramatik kann man sich nicht für Geld kaufen. Sie ist echt, sie ist ungefiltert und sie ist genau das, was man an einem grauen Dienstag im März will.
Als die Wut am größten war, standen einige direkt neben dem Spielfeld und haben das Ganze beobachtet. Und eines ist sicher: Das wird noch lange in den Wänden stecken. Wenn Noah Steen erstmal Feuer fängt, dann weiß man, dass es ernst ist. Jetzt stellt sich nur die Frage, was als Nächstes passiert. Wird er mit noch mehr Toren antworten? Knallt es gleich beim Bully? Oder lässt er den Schläger sprechen?
Unabhängig davon wird man ihn im Auge behalten. Denn wenn ein Spieler so austeilt wie Noah Steen, dann setzt er sich selbst in die Schusslinie. Und in dieser Liga vergisst man nichts. Wir werden sehen am Samstag, wie er selbst sagte. Das wird wohl ein echter Krimi.