Startseite > Unterhaltung > Artikel

Adele Neuhauser in "Makellos": Eine kleine Welle des Glücks, einfach zum Dahinschmelzen

Unterhaltung ✍️ Gabi Müller 🕒 2026-03-12 01:00 🔥 Aufrufe: 2
Adele Neuhauser und Manuel Rubey in Makellos

Wenn Adele Neuhauser und Manuel Rubey gemeinsam vor der Kamera stehen, dann wissen wir Österreicher und Schweizer: Gleich passiert etwas Magisches. Genau das ist am Dienstagabend im Fernsehen passiert, als „Makellos“ über die Bildschirme flimmerte. Und ja, der Titel hält, was er verspricht – zumindest für die Dauer dieser einen, kleinen Welle des Glücks, die einen danach noch lange träumen lässt.

Was ist „Makellos“ eigentlich für ein Film?

Die Inszenierung schickt zwei Menschen auf eine Begegnung, die alles verändert. Neuhauser spielt eine Frau, die man so noch nie gesehen hat: verletzlich, witzig, mit einer Sehnsucht nach Perfektion, die sie fast zerreißt. Rubey, der sich in den letzten Jahren ja auch als Autor und Musiker einen Namen gemacht hat, ist ihr perfekter Gegenpart: lässig, charmant, aber mit einem tiefen Riss in der Seele. Zusammen ergeben sie ein explosives Paar, das durch Wien streift – die Stadt ist dabei mehr als nur Kulisse, sie ist die dritte Hauptdarstellerin.

Die Highlights des Films: Darum geht er unter die Haut

Was diesen „Makellos“ so besonders macht, ist die Leichtigkeit, mit der er schwere Themen streift. Es geht um Verlust, um Einsamkeit, um die Angst vor dem Scheitern. Und doch bleibt man die ganze Zeit mit einem Lächeln im Gesicht hängen, weil die Dialoge so herrlich wienerisch-schräg sind und die beiden Hauptdarsteller eine Chemie haben, die man nur alle paar Jahre einmal sieht.

  • Das Drehbuch: Es ist klug, pointiert und hat diesen speziellen Humor, den wir hierzulande lieben – trocken, aber nie zynisch.
  • Die Bilder: Wien in den schönsten Momenten eingefangen. Keine Postkartenidylle, sondern echte, atmende Stadtteile, die man sofort wiedererkennt.
  • Der Soundtrack: Rubey hat als bekennender Musikfan sicher seine Finger mit im Spiel – die Songs unterstreichen jede Stimmung perfekt, ohne aufdringlich zu sein.
  • Das Ende: (Achtung, ganz leichter Spoiler) Es ist kein typisches Happy End, sondern eines, das nachwirkt. Wie das Gefühl, wenn man nach einem schönen Tag am See nach Hause kommt: satt, glücklich, aber auch ein bisschen wehmütig.

Wie geniesst man „Makellos“ am besten? Ein kleiner Guide

Die Frage, die sich viele jetzt stellen: Wie geniesst man diesen Film richtig? Ganz einfach: Allein oder zu zweit, mit einer guten Tasse Tee (oder einem Glas Wein), das Handy weggelegt und einfach fallen lassen. „Makellos“ ist kein Film für die schnelle Berieselung, sondern einer, den man spüren muss. Die knappe Laufzeit von rund 90 Minuten ist perfekt für einen gemütlichen Abend – man bleibt danach noch ein bisschen sitzen und lässt die Bilder nachhallen. In den sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen: „Endlich wieder ein österreichischer Film, der nicht peinlich ist, sondern richtig gut!“, hiess es da. Und tatsächlich, die Begeisterung ist greifbar.

Mein Fazit: Eine hinreissende Komödie mit Tiefgang

Adele Neuhauser beweist einmal mehr, dass sie nicht nur die grantige „Tatort“-Kommissarin kann, sondern auch komödiantisches Talent hat, das man ihr sofort abkauft. Manuel Rubey ist der ideale Partner dafür – gemeinsam erzeugen sie diese seltene Magie, die einen Film unvergesslich macht. Wenn ihr „Makellos“ verpasst habt, nichts wie rein in die Mediathek des Senders! Denn solche Perlen sollte man sich nicht entgehen lassen. Es ist eine Ode an das Unperfekte, die genau deshalb so makellos berührt.