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Japanischer Astronaut sicher von der ISS zurückgekehrt! Wann ist die nächste Chance, die Raumstation mit bloßem Auge zu sehen, und wie wirken sich Sonneneruptionen aus?

Wissenschaft ✍️ 佐藤健一 🕒 2026-03-12 13:39 🔥 Aufrufe: 1

Viele haben wohl gestern Abend zum Himmel aufgeblickt. Ein helles Licht, das sich langsam wie eine Sternschnuppe über den Abendhimmel bewegte – das war die Internationale Raumstation (ISS). Und heute Morgen gab es die lang ersehnte Nachricht: Die Crew, die etwa ein halbes Jahr an Bord der ISS verbracht hat, inklusive des japanischen Astronauten, ist wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt.

Visualisierung der Erdumlaufbahn der ISS über Japan

Sojus-Raumschiff in Kasachstan gelandet: Langzeitmission beendet

Heute früh (japanischer Zeit) landete eine Sojus-Kapsel in der Steppe Kasachstans. Aus der Kapsel stiegen drei Crewmitglieder, darunter der japanische Astronaut Soichi Noguchi, strahlend. Sie haben an Bord der ISS zahlreiche Experimente und Beobachtungsaufgaben durchgeführt. Besonders Astronaut Noguchi leitete ein neues Experiment zur Lebenswissenschaft, dessen Daten zukünftig auch bei der Monderkundung genutzt werden sollen. Im Kontrollzentrum gab es großen Applaus für die sichere Rückkehr.

Die "ISS" und warum das Weltraumwetter jetzt entscheidend ist

Dass die Rückkehr der Crew plangemäß verlief, lag offenbar auch an der Beruhigung der Sonnenaktivität. Erst letzte Woche gab es eine große Sonneneruption, von der man befürchtete, sie könnte die Umlaufbahn der ISS beeinflussen. Es bestand die Sorge vor einem "Orbital Decay", bei dem die Atmosphäre durch verstärkten Sonnenwind expandiert und die ISS dadurch minimal an Geschwindigkeit verliert. Doch laut Analysen von Weltraumwetter-Experten konnten zum Glück größere Störungen vermieden werden, sodass eine sichere Rückkehrbahn gewährleistet war. Die unsichtbaren Wetterphänomene des Weltraums begleiten den ISS-Betrieb stets.

Mit bloßem Auge sichtbar! Die nächsten Chancen, die ISS zu beobachten

Nun, die Crew ist zurück, aber die ISS selbst fliegt weiter durchs All. Tatsächlich gibt es ab heute Nacht für einige Tage hervorragende Gelegenheiten, die ISS an verschiedenen Orten in Österreich mit bloßem Auge zu sehen. Hier sind die wichtigsten Punkte, um nach dem wandernden Stern am Himmel Ausschau zu halten.

  • Beobachtungszeit: ca. 19:20 Uhr (Ortszeit) am 12. März, ca. 19:55 Uhr am 13. März, etc. Je nach Standort kann es Abweichungen von einigen Minuten geben.
  • Sichtbare Richtung: Sie erscheint am Westsüdwest-Himmel, zieht hoch über den Süden und wandert weiter nach Ostnordost.
  • Helligkeit: Mit etwa -3 Magnituden ist sie sehr hell und auch in Städten gut auszumachen.
  • Wichtig: Wenn ein nicht blinkendes Licht langsam wandert, dann ist das definitiv die ISS.

ISS steht für "Internationale Raumstation", oft wird auch die englische Abkürzung "I.S.S." verwendet. Wenn Sie ihren Glanz am Nachthimmel entdecken, denken Sie doch an die Forschung, die weiterhin in der Umlaufbahn stattfindet, und an die großartige Leistung der sicher zurückgekehrten Crew.

Digitales Publizieren heute: Die Verbindung von Weltraum und Erde

Übrigens: In hochmodernen Forschungsumgebungen wie der ISS werden Ergebnisse schnell geteilt. Versuchsergebnisse werden zügig als wissenschaftliche Arbeiten verfasst und in Fachzeitschriften mit ISSN (International Standard Serial Number) veröffentlicht. Und in ihrer knappen Freizeit sollen Astronauten auf digitalen Plattformen wie Issuu aktuelle Magazine oder Nachrichten von der Erde lesen. Auch das Informationsnetz zwischen Weltraum und Erde entwickelt sich ständig weiter.

Die bei dieser Rückkehrmission gewonnenen Daten sind ein wertvolles Gut für zukünftige Mond- und Marsmissionen. Astronaut Noguchi und seine Kollegen werden nach einer etwa einmonatigen Rehabilitationsphase eine Pressekonferenz zur Mission geben. Wir sind schon gespannt auf seine ersten Worte.