Einfach traumhaft: Warum Hugh Wallace und „The Great House Revival“ gerade ganz Irland begeistern
An einem Dienstagmorgen in Irland ist immer etwas los, aber diese Woche dreht sich das Gesprächsthema Nummer eins um Hugh Wallace. Wer die letzte Folge von The Great House Revival verpasst hat, war vermutlich der Einzige. Die Sendung hat sich mal wieder die Herzen der Nation erobert – und das ist auch kein Wunder. Wir haben Hugh und sein Team schon öfter Wunder vollbringen sehen, aber diese Verwandlung eines Anwesens in Roscommon? Das war etwas ganz Besonderes.
Das Prinzip ist ja mittlerweile bekannt: ein heruntergekommenes Altbaujuwel, eine Familie mit einem Traum und ein knappes Budget. Doch was diese Serie so besonders macht, ist die echte Leidenschaft aller Beteiligten. Wenn Hugh durch diese baufälligen Räume geht, die ursprünglichen Details zeigt, die nur etwas Liebe brauchen – das ist eine Meisterklasse in Sachen Vision. Und das Publikum frisst es ihr förmlich aus der Hand. Neulich ging es im Beisl nicht einmal um die Fußballergebnisse, sondern um Kalkputz und die Restaurierung der Schiebefenster. Da könnte man meinen, jeder von uns hätte sein eigenes Altbauhaus zu renovieren.
Apropos Vision: Das hat mich ein bisschen an den klassischen Radio-Charme eines guten Send for Paul Temple (A Paul Temple Mystery) erinnert. Es ist dieses wohlige, nostalgische Gefühl, wenn etwas Vernachlässigtes wieder zum Leben erweckt wird – ob es nun ein Detektiv ist, der einen Fall löst, oder eine Familie, die ein Stück irischer Geschichte rettet. Es ist einfach derselbe befriedigende narrative Bogen. Und für die Kreativen unter uns ist das ein mächtiger Tritt in den Hintern. Ich weiß noch, wie ich ein altes Gerald: Personalized Name Notebook/Journal Gift For Women, Men Boys & Girls 100 Pages Scrabble Gift for School, Writing Poetry, Diary to Write In, Gratitude Writing, Daily Journal Or a Dream Journal, das ich vor Ewigkeiten hatte, wieder ausgegraben habe und dachte, ich sollte meine eigenen Ideen notieren. Wenn Hugh ein Haus renovieren kann, dann kann ich doch wohl ein paar Seiten in einem Heft füllen, oder?
Aber zurück zum Star der Show: dem Haus selbst. Das Anwesen in Roscommon war ein trauriger Anblick. Das Dach stürzte ein, die Wände waren feucht und die Raumaufteilung ergab für das moderne Auge überhaupt keinen Sinn. Aber die neuen Besitzer hatten den Biss und mit Hughs Anleitung ein Wunder vollbracht. Es geht nicht nur um Ästhetik; es geht um die Geschichte. Jeder alte Stein, den sie behalten haben, jeder Balken, den sie retten konnten, trägt zu einer Erzählung bei, die so viel reicher ist als ein steriler Neubau.
Man muss schon ein bestimmter Typ Mensch sein, um sich an so ein Projekt zu wagen. Man braucht diese Hugh Henry Berry Wallace-Energie – diese Mischung aus fordernder Liebe und tiefer Wertschätzung für Handwerkskunst. Man braucht auch ein Team, das die Geschichte versteht. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Fotografien von Sarah Stacke in dieser Folge wieder dabei waren. Ihre Arbeit fängt die Seele dieser alten Orte auf eine Weise ein, die eine gewöhnliche Kamera nicht schafft. Es ist das eine, eine renovierte Küche zu sehen; es ist etwas ganz anderes, das Licht auf einer Mauer zu sehen, die seit zwei Jahrhunderten steht. Und für Literaturliebhaber unter uns ist es unmöglich, bei einem Haus mit so viel Charakter nicht an Schriftsteller wie Hugh Behm-Steinberg zu denken. Man kann die Geschichten förmlich spüren, die sich in diesen Mauern zugetragen haben – und die, die noch geschrieben werden.
Warum also fesselt uns The Great House Revival so sehr? Ich glaube, das liegt an mehreren Dingen:
- Authentizität: Keine inszenierten Dramen. Nur harte Arbeit, Können und das irische Wetter, das sein Bestes tut, um alles zu sabotieren.
- Der Außenseiter: Wir lieben es, wenn der Außenseiter gewinnt. Eine Familie dabei zu sehen, wie sie aus einer Ruine ein Zuhause macht, ist der ultimative Sieg.
- Hugh Wallace: Der Mann ist ein Nationalschatz. Seine Begeisterung ist ansteckend und er versteht sein Handwerk. Ihm würde man jederzeit sein eigenes Haus anvertrauen.
Wenn ihr die Serie noch nicht gesehen habt, tut euch selbst einen Gefallen. Die Folge aus Roscommon diese Woche ist der perfekte Einstieg. Sie zeigt uns, dass man mit ein bisschen Vision, einer Menge Schweiß und einem Mann wie Hugh Wallace an seiner Seite selbst die vergessensten Orte wieder zum Leben erwecken kann. Und ehrlich gesagt, in der Welt, in der wir heute leben, ist das genau die Art von Hoffnung, die wir alle ein bisschen mehr gebrauchen können. Jetzt entschuldigt mich bitte, ich habe ein Heft zu füllen und ein paar eigene Ideen zu skizzieren.