Wetterwarnung für Irland: Sechs Grafschaften wegen Überflutungsgefahr in Alarmbereitschaft – Met Éireann gibt Regenwarnung heraus
Ach, schaut euch das an. Gerade als man dachte, der ganze Grau-in-Grau-Spuk wäre vorbei, haut Met Éireann mal eben eine neue Wetterwarnung für das halbe Land raus. Klar, was wäre ein irischer März schon ohne die alljährliche kleine Flutangst, nicht wahr?
Seit heute Morgen gilt eine amtliche Unwetterwarnung (Status Gelb) wegen Regen für sechs Grafschaften: Carlow, Kilkenny, Wexford, Wicklow, Cork und Tipperary. Die Kollegen von Met Éireann warnen vor starkem, anhaltendem Regen, der zu örtlichen Überschwemmungen führen kann – wer also unterwegs ist, sollte besser die Gummistiefel parat haben und nicht durch Pfützen fahren, die eher wie kleine Seen aussehen.
Für den Rest von uns ist es einfach ein weiterer Tag im Paradies. Ihr kennt das Spiel ja: Der Regen prasselt runter, die Straßen werden matschig, und bei einer Tasse Tee wird ordentlich gemeckert. An Tagen wie diesen braucht man einfach ein bisschen Spaß, um die Stimmung zu heben. Und klar, es gibt doch ein ganzes Regal voller Bücher, die der irischen Lebensart gewidmet sind – Regen und all das inklusive.
Nehmen wir zum Beispiel 'How to Be Irish... Sure Tis Great Craic!' – das ist quasi eine Gebrauchsanweisung fürs Lachen bei strömendem Regen. Wenn einem bei dem Schmuddelwetter zu Hause der Magen knurrt, macht man mit 'The Big Irish Cookbook' bestimmt nichts verkehrt. Nichts geht über einen guten Eintopf, wenn draußen der Wind heult. Und wenn man wirklich einen Lacher braucht, gibt es immer noch 'Funny Feckin Irish Jokes' – oder die noch derbere Variante 'Filthy Feckin Irish Jokes' – die einen daran erinnern, dass wir, egal wie nass es wird, niemals unseren Humor verlieren.
- Carlow, Kilkenny, Wexford, Wicklow, Cork, Tipperary – ihr seid alle direkt in der Schusslinie.
- Örtliche Überschwemmungen möglich – fahrt vorsichtig.
- Die Warnung gilt bis spät in die Nacht – aber mal ehrlich, so richtig verziehen wird es wohl erst später.
Wo wir gerade von Wetter sprechen, das einen umhaut: Habt ihr schon mal über die armen Spanier nachgedacht, die 1588 in irische Gewässer segelten? Der Untergang der Spanischen Armada in Irland ist eine düstere Erinnerung daran, dass unsere atlantischen Stürme seit Jahrhunderten Pläne durchkreuzen. Die Jungs dachten, sie wären nach dem gescheiterten Invasionsversuch in England auf dem Heimweg – und wurden dann von Orkanen an der felsigen Westküste zerschellt, im Vergleich zu denen die heutige Warnung wie ein milder Nieselregen wirkt. Wenigstens haben wir heute Radar und Regenjacken.
So, das war's also. Eine weitere Wetterwarnung, eine weitere Ausrede, um drinnen zu bleiben, den Wasserkocher anzuwerfen und vielleicht ein bisschen darüber zu lesen, wie man so richtig irisch ist, während der Regen gegen die Fensterscheiben prasselt. Bleibt trocken, Leute – und wenn ihr eine Überschwemmung seht, seid nicht die Deppen, die da reinfahren.