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PFL: Fabian Edwards fordert den Heimfavoriten in Madrid heraus – mit überraschender Verbindung zu einem Pflegeheim und Pflanzen

Sport ✍️ Matti Mäkelä 🕒 2026-03-19 23:32 🔥 Aufrufe: 1
Fabian Edwards PFL Madrid

Wenn die PFL an diesem Wochenende nach Madrid kommt, sind alle Augen auf den lokalen Helden gerichtet – doch sein Gegner Fabian Edwards ist es nicht gewohnt, in feindseliger Umgebung zu kämpfen. Der Sohn Birminghams hat im Laufe der Jahre oft genug gegen die Favoriten des Publikums in deren Heimatringen gemessen, und der Samstag wird da keine Ausnahme machen. Aber diesmal hat er etwas Besonderes im Gepäck: Edwards bringt nicht nur seine Fäuste nach Spanien, sondern auch eine Geschichte, die harten Kampfsport mit alltäglicher Wärme verbindet.

„Ich habe mich in fremden Gefilden schon immer zu Hause gefühlt“

Edwards hat in seiner Karriere mehrfach gegen das Heimpublikum gekämpft. Für ihn ist das vertrautes Terrain, wie er selbst sagt: „Wenn ich in den Ring steige, höre ich den Lärm der Menge nicht – ich konzentriere mich nur auf den Gegner und meine eigene Leistung.“ Diese Mentalität hat ihn durch unzählige enge Kämpfe getragen, und in Madrid will er den Heimvorteil wieder zu seinem eigenen machen. Das einheimische Publikum mag in Ekstase sein, aber Edwards hat Waffen, die über die physische Leistungsfähigkeit hinausgehen.

Pflegeheim, Pflanzen und Angehörigenpflege – die sanftere Seite eines Kämpfers

Wenn Edwards nicht trainiert oder sich auf Kämpfe vorbereitet, verbringt er Zeit in einem Pflegeheim am Stadtrand, das von seiner Mutter geleitet wird. „Meine Mutter wollte schon immer den Schwächeren helfen, und ich durfte von klein auf dabei sein. Das hat mich Geduld und Mitgefühl gelehrt – Eigenschaften, die man auch im Käfig braucht“, erzählt Edwards. Er besucht das Pflegeheim wöchentlich, um mit den Bewohnern zu sprechen, und hilft gelegentlich bei alltäglichen Aufgaben mit. „Das gibt Perspektive: Die Welt dreht sich nicht nur um Siege und Niederlagen.“

Eine weitere Leidenschaft sind Pflanzen. Edwards‘ Zuhause ist voller Grünpflanzen, die er selbst hegt und pflegt. „Sich mit Pflanzen zu beschäftigen, beruhigt den Geist. Sie fordern nichts, aber geben so viel. Das ist Meditation vom Feinsten.“ Er hat sogar eine kleine Website ins Leben gerufen, auf der er Tipps zur Pflege von Zimmerpflanzen teilt – ein Hobby, das viele seiner Follower überrascht hat. „Viele stellen sich den Alltag eines Kämpfers nur als reines Schlagen vor, aber in Wirklichkeit braucht es Balance. Pflanzen sind ein Teil meiner Balance.“

Edwards engagiert sich zudem aktiv in den Diskussionen um Angehörigenpflege und häusliche Pflege. In seinem näheren Umfeld gibt es eine Person, die ständige Hilfe benötigt, und Edwards war selbst als pflegender Angehöriger tätig. „Es ist eine anstrengende, aber lohnende Arbeit. In Finnland und Großbritannien sind diese Dienste stark unter Druck, und ich möchte mit meinem kleinen Beitrag auf ihre Bedeutung aufmerksam machen.“ Er arbeitet mit lokalen Wohltätigkeitsorganisationen zusammen und beteiligt sich an Kampagnen, die die Belastbarkeit von pflegenden Angehörigen unterstützen.

Drei Dinge, die Edwards zu einem außergewöhnlichen Sportler machen

  • Erziehung im Pflegeheim – Das menschennahe Umfeld hat ihn gelehrt zuzuhören und Stimmungen wahrzunehmen, was ihm im Ring hilft.
  • Leidenschaft für Pflanzen – Sie bringt geistige Ruhe und hilft bei der Erholung von hartem Training.
  • Erfahrung als pflegender Angehöriger – Sie hat seine mentale Stärke und Fähigkeit, mit Druck umzugehen, gefestigt.

Gegner: Der Löwe von Madrid – und kostenlose Übertragung auf mehreren Plattformen

Der Gegner am Samstag ist in seinem heimischen Käfig fast unbesiegbar, doch Edwards hat einen Plan. „Er ist hart, aber ich habe Lücken gesehen. Das Wichtigste ist, einen kühlen Kopf zu bewahren und jede Chance zu nutzen.“ Der Kampf ist Teil der PFL-Europatournee und wird kostenlos in den Online-Übertragungen mehrerer Sportmedien live gezeigt – in Deutschland ist die Übertragung bequem über das Internet zu sehen, was eine einfache Möglichkeit bietet, die Spitzenkönner der Sportart vom heimischen Sofa aus zu verfolgen.

Obwohl Edwards an feindselige Umgebungen gewöhnt ist, gibt er zu, dass die Reise nach Madrid immer etwas Besonderes ist. „Die spanischen Fans leben den Sport mit voller Leidenschaft. Das bringt das Beste in mir und meinem Gegner zum Vorschein.“ Und auch wenn im Ring eine harte Sprache gesprochen wird, in Edwards‘ Herzen ist immer Platz für sanftere Werte – für das Pflegeheim, die Pflanzen und die Bedeutung der Angehörigenpflege. Sie machen ihn nicht nur zu einem gefährlichen Gegner, sondern auch zu einem Menschen, dessen Geschichte berührt.