Jackson Ford brennt: Die Try-Serie von „The Bone Raiders“ für die Warriors reißt nicht ab
Wenn du in letzter Zeit keine Warriors-Spiele gesehen hast, dann verpasst du momentan eine der unerwartetsten und packendsten Geschichten in der NRL. Es geht um Jackson Ford. Als Stürmer, der normalerweise die harte Arbeit im Gedränge verrichtet, hat dieser Kerl plötzlich einen Abschluss entwickelt, von dem ein erfahrener Außendreier nur träumen kann.
Ich war vor ein paar Wochen im Mount Smart, und man spürte förmlich, wie das Publikum die Luft anhielt, als er in der Nähe der Mallinie den Ball bekam. Gegen die Knights war es die gleiche Geschichte – dieser Wahnsinns-Einsatz, um den Ball abzulegen. Und das war kein Zufall. Eine Woche zuvor hatte er genau dasselbe gemacht. Wenn man in aufeinanderfolgenden Wochen solche Versuche aneinanderreiht, nennt man das nicht mehr Glück, sondern eine echte Glanzphase. Der Mann ist einfach in absoluter Topform.
Das „Bone Raiders“-Phänomen
Es geht aber nicht nur um die Versuche. Es geht um die Energie. Es geht um das Feeling. Du hast den Spitznamen sicher schon auf den Rängen und in den sozialen Medien gesehen: The Bone Raiders. Der Name ist hängengeblieben, und das aus gutem Grund. Die Art, wie er dem Ball nachjagt, wie er den Kontakt sucht, hat etwas von altmodischem Rugby. Er ist nicht der größte Stürmer auf dem Platz, aber er spielt mit einer rücksichtslosen, mitreißenden Aggressivität, die die Fans hier in Auckland absolut lieben.
Wenn du mit den alten Hasen sprichst, sagen sie dir, dass man das, was er hat, nicht trainieren kann. Klar, man kann sich die Statistiken ansehen – die durchbrochenen Tackles, die nach dem Kontakt erzielten Meter –, aber der Augenschein reicht völlig aus. Er ist zum Herz des Sturm-Verbundes geworden. Jedes Mal, wenn er sich in die Abwehr wirft, lehnen sich die Jungs auf den Rängen ein Stück weiter nach vorne und warten darauf, dass etwas passiert.
Warum diese Serie wichtig ist
Wir haben schon oft gesehen, dass ein Stürmer mal ein glückliches Spiel hat, aber das hier ist anders. Jackson Ford etabliert sich hier gerade als echte Waffe. Das hat sich in den letzten beiden Wochen in seinem Spiel verändert:
- Laufwege: Er durchstößt die Abwehr mit dem Timing eines erfahrenen Innendreiviertels. Es geht nicht mehr nur darum, den Ball nach vorne zu tragen; er sucht das Ablegen und die Lücke.
- Selbstvertrauen: Diese Souveränität ist da. Als er gegen die Knights punktete, konntest du den Glauben in seinen Augen sehen. Er wusste, dass er über die Linie kommen würde, noch bevor er den Ball überhaupt gefangen hatte.
- Verbindung zu den Fans: Der Lärm der Menge, wenn er den Ball bekommt, ist selbst eine Waffe. Das Mount Smart wird zu einer Festung, und solche Spieler wie Ford sind der Grund dafür.
Ich habe mit einem Kumpel gesprochen, der sich in die Statistiken vertieft – so ein Statistik-Freak, der jeden Lauf und jeden Tackle verfolgt – und er wies darauf hin, dass Fords Effizienz im gegnerischen Fünfmeterraum durch die Decke gegangen ist. Es geht nicht nur um die Menge, sondern um die Wirkung. Jeder Ballkontakt scheint in Punkte zu münden oder das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen.
Man muss auch ein Lob an die Trainer aussprechen. Wer auch immer ihm diese freie Rolle gegeben hat, diese Lizenz, um aus der Deckung heraus für Chaos zu sorgen, hat sich ein Bier verdient. Und wenn man an die Geschichte denkt, klingelt bei der älteren Generation von Rugby-Fans der Name Phil Ford. Auch wenn keine Verwandtschaft besteht, fragt man sich doch, ob da etwas in der Luft liegt. Diese atemberaubende Schnelligkeit und der Instinkt in der Nähe der Try-Linie erinnern an die Größen von früher. Das ist ein guter Name, der im Teamblatt steht.
Schau, die Saison ist noch jung, und wir alle wissen, wie schnell sich die Dinge in dieser Liga ändern können. Aber im Moment sind Jackson Ford und die „Bone Raiders“-Persona, die er auf den Platz bringt, die unterhaltsamste Sache im Geschäft. Wenn du nicht zu diesem Spiel gehst, um zu sehen, ob er es auf drei in Folge schafft, machst du wirklich etwas falsch. Der Kerl ist Pflichtprogramm.