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Isack Hadjar: Red Bulls neues Wunderkind steht in Melbourne vor der ultimativen Bewährungsprobe

Sport ✍️ James Thompson 🕒 2026-03-07 14:24 🔥 Aufrufe: 2

Der Albert Park Circuit hat seine eigene Art, die Spreu vom Weizen zu trennen, und am Freitag hat er Isack Hadjar gebührend in Melbourne willkommen geheißen. Der 21-jährige Franzose mit algerischen Wurzeln schnallte sich für seinen ersten echten Geschmack des Grand-Prix-Wochenendes von Australien ins Auto von Visa Cash App Racing Bulls aus der neuen Ära und nahm kein Blatt vor den Mund, um seinen ersten Auftritt zu beschreiben. "Es war einfach sehr chaotisch", gab er zu, als er an der Garagenwand lehnte. Sein Rookie-Gesicht zeigte die ehrliche Frustration, die verrät, dass er mehr von sich selbst verlangt, als es jeder Experte jemals könnte.

Isack Hadjar während des Trainings in Melbourne in der Boxengasse

Seien wir ehrlich: In das Cockpit von Red Bull zu rutschen, ist nicht einfach nur ein weiteres Engagement. Es ist der Schleudersitz. Es ist das Cockpit, das unzählige Schlagzeilen produzierte und so manche Karriere beendete. Wenn dich der Getränkeriese auf die Schulter tippt – besonders, wenn du an der Seite eines gewissen Max Verstappen fährst –, dann vergrößert sich nicht nur das Brennglas; es schlägt sein Lager auf deinem Frontflügel auf. Hadjar weiß das. Man sieht es daran, wie er sich im Fahrerlager bewegt – eine Mischung aus rohem Talent und der Last von Milton Keynes auf seinen Schultern.

Ein Freitagstraining mit Final-Charakter

Vergessen wir für einen Moment die Zeitenlisten. Was an Isack Hadjars Freitag zählte, war die Ehrlichkeit. Er touchierte die Mauern, haderte mit dem Grip auf dem schmierigen Belag und wirkte in jeder Hinsicht wie der Neuling, der eine Strecke lernt, die selbst den kleinsten Fehler bestraft. Aber das Entscheidende: Er stand dazu. Keine Schuldzuweisungen an das Auto, keine Ausreden wegen des Winds. Er nannte es chaotisch, weil es chaotisch war. Und in einem Sport, in dem PR-Sprech oft die Wahrheit übertönt, ist diese ungeschönte Selbsteinschätzung so erfrischend wie ein kühles Bier an einem 40-Grad-Tag auf der Rennstrecke.

Der größere Zusammenhang? Dieser Junge ist schnell. Er wurde nicht wegen seiner Vorsicht ins Stammteam berufen. Er ist dort, weil er ein Tempo hat, das Ingenieure die Augenbrauen hochziehen lässt. Aber Melbourne ist keine Simulator-Sitzung. Es ist schnell, es ist holprig und es frisst die Vorsichtigen zum Frühstück. Sein größtes Problem am Freitag war nicht das Fahrzeug-Setup oder die Strategie – es war schlichtweg, das Biest auf einer Strecke zu bändigen, die absoluten Einsatz fordert.

Was für Hadjar an diesem Wochenende wirklich auf dem Spiel steht

Im Red Bull-Universum zu landen, bedeutet, dass jede Runde ein Bewerbungsgespräch ist. Hier ist, womit der 21-Jährige vor dem Qualifying jonglieren muss:

  • Der Schatten des Teamkollegen: Verstappen fährt Zeiten, die wie von einem anderen Planeten wirken. Hadjar muss ihn nicht schlagen, aber er kann es sich nicht leisten, von ihm überrundet zu werden. Der Abstand zählt.
  • Die Streckenentwicklung: Der Albert Park hat am Freitag massiv an Grip zugelegt. Hadjar muss die Setup-Änderungen über Nacht perfekt hinbekommen – eine Herausforderung, die die zukünftigen Stars der F1 von den zukünftigen Schlusslichtern trennt.
  • Der mentale Kampf: Das Samstags-Qualifying hier ist eine Gratwanderung. Ein Fehler in Q1 und du schaust von der Seite zu. Für einen Rookie in einem Top-Auto ist der Druck, in dieser einen Runde zu liefern, immens.

Die Fans um die Strecke herum tragen schon jetzt die entsprechende Ausrüstung. Ich habe mehr als ein paar entdeckt, die die neue era Visa Cash App Racing Bulls Isack Hadjar 9SEVENTY Stretch-Snap Cap im Fahrerlager zur Schau stellten – der Junge ist bereits ein Merchandising-Magnet. Aber die eigentliche Schlagzeile ist, ob er diesen Hype in einen sauberen Sonntags-Fahrt übersetzen kann.

Das Fazit vor Ort

Als ich am Freitag die Garage verließ, blieb mir eines im Gedächtnis: der Blick in Isack Hadjars Augen. Er ist angeschlagen, klar. Wer wäre das nicht nach einem chaotischen ersten Tag? Aber er ist nicht gebrochen. Er verarbeitet, lernt auf die harte Tour, dass F1-Wochenenden Marathons und keine Sprints sind. Wenn er seine Runden bereinigen, den Rhythmus finden und das Auto von den Mauern fernhalten kann, könnte dieses Debüt der Beginn von etwas Besonderem sein. Wenn nicht, nun ja, das Red Bull-Programm wartet auf niemanden. Der Samstag kann nicht früh genug kommen.