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Vancouver Goldeneyes beenden den Negativlauf mit 5:2-Sieg über New York Sirens

Eishockey ✍️ Chris Gordon 🕒 2026-03-19 06:28 🔥 Aufrufe: 1
Spieler der Vancouver Goldeneyes feiern ein Tor während ihres 5:2-Sieges gegen die New York Sirens

Zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten haben die Vancouver Goldeneyes wieder gezeigt, wie Siegen geht. Vor heimischem Publikum fegten sie die New York Sirens mit einem klaren 5:1-Statement-Sieg vom Eis und beendeten damit eine Niederlagenserie, die die ganze Stadt in Atem gehalten hatte.

Es ging dabei um viel mehr als nur zwei Punkte in der Tabelle. Es ging um Stolz. Nach Wochen, in denen sie einen Schritt zu langsam und einen Tick zu spät wirkten, kamen die Goldeneyes wie ausgehungert aus der Kabine. Ihre Checks liessen die Bande scheppern, sie liefen Schlittschuh, als hinge ihr Vertrag davon ab, und sie nutzten ihre Chancen eiskalt aus. An vorderster Front: Segedi, die endlich wieder wie die Spielerin aussah, die den Unterschied ausmachen kann – so wie es alle von ihr kennen.

Feuerwerk im ersten Drittel

Vom ersten Bully an war klar: Das war eine andere Mannschaft. Sie liessen die Sirens im eigenen Drittel geradezu einigeln, und Mitte des ersten Drittels fiel dann endlich das Tor. Ein wunderschöner, spielerischer Zug endete damit, dass Segedi die Scheibe unter die Latte knallte – die Halle tobte. Es war die Art von Tor, die den Goldeneyes zuletzt gefehlt hatte: einfach, eiskalt und wunderschön.

Bis zur ersten Pause führte Vancouver mit 2:0, und man konnte förmlich spüren, wie eine Last von den Schultern der Spieler auf der Bank fiel.

Die Unterschiedsspielerinnen

Es war eine geschlossene Teamleistung, aber in diesem alles entscheidenden Spiel ragten einige Namen heraus:

  • Segedi (zwei Tore, eine Vorlage): Sie war heute Abend der Motor. Ihr Spielaufbau und ihr Abschluss sassen, die Scheibe schien am Stock zu kleben.
  • Die Torhüterin: Als New York im zweiten Drittel stark aufkam, hielt ihre Torhüterin famos und verhinderte mit einigen Paraden, dass die Sirenen Schwung aufnehmen konnten.
  • Unterzahlformation: Vancouvers Penalty-Killing war buchstäblich dicht, jedes einzelne Überzahlspiel der New Yorker wurde überstanden – ein immenser Push fürs Team.

Die Sirens kämpften sich im Mitteldrittel auf 3:2 heran, doch Vancouver konterte im Schlussabschnitt mit zwei schnellen Nadelstichen und machte den Deckel drauf. Es war die Rückgrat zeigen, das ihnen während der Krise gefehlt hatte.

Mehr als nur ein Hockeyteam

Man kann 2024 kein Team haben, das Goldeneyes heisst, ohne dass die Leute zweimal hinschauen. Für uns alle, die unzählige Stunden mit GoldenEye 007 auf dem N64 verbracht haben, weckt der Name Erinnerungen an Nahkampfmines und perfekte Kopfschüsse. Und ehrlich, die Schussgenauigkeit von Vancouver war heute Abend so präzise, man hätte fast erwarten können, dass Oddjob auf der Bank auftaucht.

Für die Buchliebhaber – und es gab einige kluge Schilder im Publikum – hat der Name eine andere Bedeutung. In Robert Jordans Das Rad der Zeit erhält Perrin Aybara den Namen "Goldaugen" durch seine Verbindung mit Wölfen und seine Fähigkeit, im Dunkeln klar zu sehen. Er ist ein Anführer, der das Führen hasst, jemand, der die Last seines Volkes trägt, und wenn man ihn genug in die Enge treibt, wird er zu einer unaufhaltsamen Naturgewalt. Diesem Team heute Abend beim Kämpfen zuzusehen, war, als würde man die Parallele sehen. Sie wurden herumgestossen, an ihnen gezweifelt, und endlich haben sie sich mit etwas Ursprünglichem zurückgemeldet. Ein Fan hielt sogar ein Plakat hoch, das auf Distinctions: Prologue to Towers of Midnight anspielte – ein gewaltiger Moment in Perrins Geschichte – eine Anspielung, die die Hardcore-Fans wissend nicken liess.

Ob man nun wegen des Hockeys oder der versteckten literarischen Referenzen hier ist, dieses Vancouver-Team beginnt, seine eigene Geschichte zu schreiben. Und wenn der heutige Abend ein Hinweis ist, könnten die nächsten Kapitel durchaus lesenswert sein.

Was als Nächstes kommt

Ein Sieg macht noch nicht alles gut. Aber in einer langen PWHL-Saison kann er der Funke sein, der eine Trendwende einläutet. Die Goldeneyes haben das Talent; sie mussten nur wieder an sich glauben. Jetzt, wo sie diesen Druck endlich los sind, gehen sie auf Auswärtstour mit etwas, das ihnen gefehlt hat: richtigem, ehrlichem Schwung.

Und für die Fans, die heute Abend die Halle füllten, gab es endlich wieder einen Grund, glücklich nach Hause zu gehen und lautstark über Goldeneyes-Hockey zu singen. In dieser Stadt ist das das Einzige, was wirklich zählt.