Premier League Tabelle: Nottingham Forest entkommt der Roten Zone nach Unentschieden gegen Fulham
Endlich ein Lichtblick im grauen Alltag
Hätte mir vor einem Monat jemand gesagt, dass Nottingham Forest den Kopf aus der Schlinge zieht, ohne ein einziges Tor zu schiessen, ich hätte ihm ins Gesicht gelacht. Und doch schmeckt dieses erkämpfte Unentschieden gegen Fulham (0:0) nach einem historischen Erfolg. Ich sass virtuell auf der Tribüne, und ehrlich, die Stimmung muss elektrisierend gewesen sein. Die Jungs von Nuno Espirito Santo lieferten einen zähen Abnutzungskampf, und dieser erkämpfte Punkt ist wie ihr persönlicher Sauerstoffballon in diesem Saisonendspurt, der sich albtraumhaft anzukündigen schien.
Es gab diesen einen Schlüsselmoment, wie so oft in der Premier League: diese Aktion von Ndoye in der 74. Minute. Das Stadion machte sich bereit, den K.o.-Schlag einzustecken, und dann annulliert der VAR, dieses Damoklesschwert, das Ganze wegen Abseits. Ein kollektiver Schauer. In solchen Momenten denkt man, das Schicksal meint es vielleicht gut mit ihnen. Und genau das ist passiert.
Die Tabelle, die schwindlig macht
Also, konkret, wie sieht die neue Premier League Tabelle jetzt aus? Festhalten, denn es ist happig. Mit diesem Unentschieden überholt Forest seine direkten Konkurrenten und kann durchatmen. Wir haben jetzt ein irre spannendes Quartett im Abstiegskampf:
- 19. Platz: Luton Town – 22 Punkte (aber mit einem Spiel Nachholspiel, Vorsicht).
- 18. Platz: Burnley – 23 Punkte.
- 17. Platz: Nottingham Forest – 24 Punkte (die Verschnaufpause!).
- 16. Platz: Everton – 25 Punkte.
Fussball, eine Geschichte von Welten
Während England den Atem anhält, brauen unsere Kumpels in La Liga auch wieder spannende Duelle zusammen. Aber geben wir's zu, das menschliche Drama der Premier League mit seinen ständigen Wendungen ist einzigartig. Und das lässt mich daran denken, dass auch anderswo der runde Ball die Leute begeistert. Kerle kämpfen um die Simbabwische Fussballmeisterschaft, andere um die Äthiopische Fussballmeisterschaft. Es ist dieselbe Leidenschaft, derselbe kalte Schweiss. Selbst in Sportarten wie der Karate1 Premier League sucht man diesen kleinen Funken, um auf der Leiter aufzusteigen.
Doch zurück zu unseren «Forestiers», der Weg ist noch lang. Das nächste Spiel wird bereits wegweisend sein. Sie müssen bestätigen, zeigen, dass dieses Unentschieden kein Unfall war. Jedenfalls haben sie es vorerst geschafft, einen Fuss aus der Roten Zone zu setzen. Ein kleiner Sieg in einem Krieg, der gerade erst begonnen hat.