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Elena Rybakina: Was ihre Siege gegen Sabalenka und Świątek über ihre Stärke verraten

Sport ✍️ 이준호 🕒 2026-03-14 04:32 🔥 Aufrufe: 1

Elena Rybakina

Wenn man bereits jetzt das Highlight der laufenden WTA-Saison küren müsste, dann wäre es die Geschichte von Elena Rybakina. Der Name der Kasachin ist in aller Munde, und der Grund dafür ist simpel: ihre überwältigenden Siege gegen die Topspielerinnen. Bei diesem Turnier hat Rybakina einen weiteren Meilenstein in ihrer Karriere gesetzt und sich bereit erklärt, den Status der 'Favoritin' gegen den der 'absoluten Dominatorin' einzutauschen.

Gruppenspiel gegen Sabalenka: Die Rückkehr der Aufschlag-Maschine

Das mit Spannung erwartete Gruppenspiel gegen Aryna Sabalenka war der heisseste Tickethalter der Turniereröffnung. Gegen die Weltranglistenerste zeigte sich Rybakina unbeeindruckt. Im Gegenteil: Mit ihrer explosiven ersten Aufschlag als Trumpf im Ärmel neutralisierte sie Sabalenkas kraftvolle Grundlinienschläge. An diesem Tag servierte Rybakina mit Geschwindigkeiten von über 190 km/h und verbuchte nicht weniger als 10 Asse. Sabalenka hatte an der Grundlinie das Nachsehen und fand kein Mittel. Das Ergebnis: ein klarer 2:0-Sieg für Rybakina. Alle waren sich einig: "Rybakina hat einmal mehr bewiesen, was es heisst, Wimbledonsiegerin zu sein."

Tag 7, Achtelfinal gegen Mertens: Krisenmanagement auf höchstem Niveau

Am siebten Turniertag traf Rybakina in der dritten Runde auf die belgische Überraschungsspielerin Elise Mertens. Mertens forderte sie mit ihrer zähen Defensive und unangenehmen Winkeln heraus. Nach einem verlorenen ersten Satz und einem wackligen Start zeigte sich Rybakinas wahre Stärke. Sie liess sich auf dem Court nicht aus der Ruhe bringen, bewahrte einen kühlen Kopf und entschlüsselte nach und nach das Spiel ihrer Gegnerin. Ab dem zweiten Satz steigerte sie ihre Konzentration im Returnspiel und breakte Mertens' Aufschlagspiele in Folge. Am Ende sicherte sie sich mit einem beeindruckenden Comeback das Ticket für den Viertelfinal und bewies dabei eindrucksvoll ihre Nervenstärke.

Świątek vs. Rybakina: Der Auftakt einer neuen Rivalität der Generationen

Das von den Fans lang ersehnte Duell mit Iga Świątek fand im Halbfinal statt. Ihre Begegnungen sind aufgrund der stilistischen Gegensätze stets ein Leckerbissen. Wenn Świąteks starker Topspin auf Rybakinas geradlinige Winner trifft, wird der Court zur Leinwand eines Kunstwerks. An diesem Tag präsentierte sich Rybakina mit einer nochmals verbesserten Court-Coverage und einer soliden Vorhand. Wie sie Świąteks tiefe Bälle antizipierte und sich frühzeitig ideal positionierte, zeigte, dass sie weit mehr als nur Power-Tennis beherrscht und sich zu einer intelligenten Spielerin entwickelt hat. Mit einem hart umkämpften 2:1-Sieg zog Rybakina verdient in den Final ein.

Was ist anders bei Rybakina?

Was Rybakina bei diesem Turnier bewiesen hat, ist mehr als nur der Erfolg. Es ist der handfeste Beweis für folgende Entwicklungen:

  • Weg vom aufschlusslastigen Spiel: Früher gewann sie nur, wenn ihr Aufschlag funktionierte. Heute findet sie auch bei einem durchwachsenen Aufschlagspiel Wege, das Match über verschiedene Varianten zu gestalten.
  • Unerschütterliche mentale Stärke: Das Comeback gegen Mertens wäre ohne eine gefestigte Psyche, die auch in Krisen nicht zusammenbricht, nicht möglich gewesen.
  • Positive Bilanz gegen die Top 10: Durch die aufeinanderfolgenden Siege gegen die derzeit Besten wie Sabalenka und Świątek hat sie das Etikett 'Schwach gegen Topspielerinnen' endgültig abgestreift.

Angesichts ihrer aktuellen Form scheint es nur eine Frage der Zeit, bis Rybakina in dieser Saison einen weiteren Major-Titel holt. Jeder einzelne Schlag, der von ihrem Schläger gezaubert wird, ist der Grund, warum die Tenniswelt ihr gespannt zusieht.