Testamente Review: Dein verdammt genialer Leitfaden zur Fortsetzung von „The Handmaid’s Tale“
Seien wir ehrlich, Wien. Wenn du seit dem ersten Trailer im Juni 2026 wie gebannt vor dem Bildschirm hockst, weißt du bereits, dass der Hype berechtigt ist. Die Testamente sind endlich letzte Woche auf Disney+ gestartet, und ich habe die ersten drei Folgen schon zweimal durchgesuchtet. Vergiss alles, was du über Gilead zu wissen glaubst – dieses blutige Sequel zu The Handmaid’s Tale ist ein ganz neues Biest. Und ja, das Warten hat sich absolut gelohnt.
Also hier kommt dein spoilerarmer Leitfaden zu den Testamenten, um dich durch dieses sechsteilige Magengeschoss zu navigieren. Egal, ob du ein eingefleischter Fan von Margaret Atwoods Roman bist oder einfach nur von der Originalserie herübergewechselt bist – ich hab dich abgesichert.
Was erwartet dich? (Und warum Ann Dowd meine Seele besitzt)
Eines gleich vorweg: Das hier ist kein abgezocktes Spin-off. Rund 15 Jahre nach Junes Flucht spielt Die Testamente folgt drei jungen Frauen, deren Wege in einem noch perverseren Gilead aufeinanderprallen. Aber die wahre Heldin? Ann Dowd. Ihre Tante Lydia erhält eine Hintergrundgeschichte, die so düster und schmerzhaft menschlich ist, dass du dabei ertappst wirst, wie du mit einem Monster sympathisierst. Ich weiß, das hätte ich auch nicht erwartet. Die Testamente-Review steht bereits bei 94% – und das ist nicht nur Hype, das ist verdient.
Elisabeth Moss kehrt ebenfalls als June zurück (die sich jetzt in Kanada versteckt), aber erwarte nicht, dass sie die Show stiehlt. Diesmal gehört der Rampenlicht einer neuen Generation: einem Mädchen, das in Gileads Elite aufgewachsen ist, einem anderen, das als Baby hinausgeschmuggelt wurde, und einem dritten aus Toronto, das direkt in den Bauch der Bestie gezerrt wird. Ihre Geschichten verweben sich wie eine Schlinge, und ab Folge vier habe ich buchstäblich meinen Fernseher angeschrien.
Anleitung zu den Testamenten: Ein Spickzettel für Österreicher
Schau, ich weiß, dass einige von euch denken: „Muss ich zuerst alle fünf Staffeln von The Handmaid’s Tale noch einmal anschauen?“ Nö. Aber hier ist eine kurze Anleitung zu den Testamenten, um das Beste aus deiner Couch-Zeit herauszuholen:
- Frisch deine Erinnerung an Tante Lydia auf. Ihr Bogen in den Staffeln 3–4 ist entscheidend. Vertrau mir.
- Überspringe nicht die Kaltstarts. Jede Folge hat einen Rückblick, der dein Hirn neu verdrahtet.
- Halte Taschentücher bereit. Und vielleicht einen ordentlichen Drink. Das hier ist keine leichte Kost.
- Schau mit Untertiteln. Die Dialoge sind dicht, und ohne sie verpasst du die Hälfte der boshaften One-Liner.
Die Serienmacher haben hier etwas Cleveres geschafft: Die Testamente funktionieren sowohl als Sequel als auch als eigenständiger Thriller. Du könntest völlig ahnungslos reingehen und wärst trotzdem sofort gefangen. Aber wenn du Gilead seit 2017 verfolgst – oh Junge, die Rückrufe und Charakter-Rückkehren werden dich treffen wie ein Güterzug.
Das Urteil: Blutig, brutal, genial
Also wie lautet das abschließende Testamente-Review von jemandem, der das Ganze gesehen hat? Es ist straffer als das Original. Bösartiger. Und auf eine dunkle, verzweifelte Weise auch komischer. Das Produktionsdesign ist erstklassig (diese neuen Tanten-Kostüme sind reiner Albtraumstoff), und das Drehbuch nimmt dich nicht an die Hand. Du wirst in Verschwörungen, Untergrund-Eisenbahnen und ein Gilead geworfen, das seine eigenen Kinder bewaffnet.
Wenn du in Österreich bist, kannst du jetzt alle sechs Folgen auf Disney+ streamen. Mein Rat? Räum deinen Samstag frei, schalte deine Gruppe stumm und bereite dich darauf vor, etwas zu fühlen. Die Testamente sind nicht einfach nur ein gutes Sequel – sie sind diese Art von Geschichtenerzählen, die dich daran erinnert, warum Fernsehen so gut wehtun kann.