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Die Zeuginnen – Review: Dein verdammt guter Guide zur Fortsetzung von „Der Report der Magd“

Unterhaltung ✍️ Megan Robinson 🕒 2026-04-09 17:33 🔥 Aufrufe: 2

Seien wir ehrlich, Schweiz. Wenn du seit Juni 2026, als der erste Trailer rauskam, vor dem Bildschirm klebst, weisst du bereits: Der Hype ist real. Die Zeuginnen ist endlich letzte Woche auf Disney+ gestartet, und ich habe die ersten drei Folgen schon zweimal durchgesuchtet. Vergiss alles, was du über Gilead zu wissen glaubst – diese blutige Fortsetzung von Der Report der Magd ist ein ganz neues Biest. Und ja, sie ist das Warten absolut wert.

Ann Dowd als Tante Lydia in Die Zeuginnen

Hier ist also dein spoilerarmer Guide zu „Die Zeuginnen“, um dich durch diese sechsteilige Achterbahn zu navigieren. Egal, ob du ein eingefleischter Fan von Margaret Atwoods Roman bist oder einfach nur von der Originalserie hereingestolpert – ich habe dich abgedeckt.

Was ist los? (Und warum Ann Dowd meine Seele besitzt)

Eines vorweg: Das ist kein Ableger, der nur auf schnelles Geld aus ist. Etwa 15 Jahre nach Junes Flucht spielt Die Zeuginnen und folgt drei jungen Frauen, deren Leben in einem Gilead kollidieren, das noch verdrehter ist als zuvor. Aber die wahre Heldin? Ann Dowd. Ihre Tante Lydia bekommt eine Vorgeschichte, so düster und so schmerzhaft menschlich, dass du dich dabei ertappst, mit einem Monster zu sympathisieren. Ich weiss, hätte ich auch nicht gedacht. Die „Die Zeuginnen“-Review-Werte liegen bereits bei 94 % – und das ist nicht nur Hype, das ist verdient.

Elisabeth Moss kehrt ebenfalls als June zurück (die sich jetzt in Kanada versteckt), aber erwarte nicht, dass sie die Show stiehlt. Diesmal gehört der Rampenlicht einer neuen Generation: einem Mädchen, das in Gileads Elite aufwächst, einem anderen, das als Baby herausgeschmuggelt wurde, und einem dritten aus Toronto, das direkt in den Bauch der Bestie gezerrt wird. Ihre Geschichten verweben sich wie eine Schlinge, und ab Folge vier habe ich buchstäblich vor meinem Fernseher herumgebrüllt.

Wie man „Die Zeuginnen“ nutzt: Ein Spickzettel für die Schweiz

Schau, ich weiss, was einige von euch denken: „Muss ich vorher alle fünf Staffeln von Der Report der Magd noch einmal schauen?“ Nö. Aber hier ist eine kurze Anleitung, wie du „Die Zeuginnen“ nutzt, um das Beste aus deiner Couch-Zeit herauszuholen:

  • Frisch deine Erinnerung an Tante Lydia auf. Ihr Bogen in den Staffeln 3–4 ist entscheidend. Glaub mir.
  • Überspringe die Cold Opens nicht. Jede Folge hat einen Rückblick, der dein Gehirn neu verdrahtet.
  • Halte Taschentücher bereit. Und vielleicht einen starken Drink. Das ist keine leichte Kost.
  • Schau mit Untertiteln. Der Dialog ist dicht, und ohne sie verpasst du die Hälfte der bösartigen One-Liner.

Die Serienmacher haben hier etwas Cleveres getan: Die Zeuginnen funktioniert sowohl als Fortsetzung als auch als eigenständiger Thriller. Du könntest völlig ahnungslos reingehen und wärst trotzdem sofort gefangen. Aber wenn du Gilead schon seit 2017 verfolgst – oh Junge, die Rückblicke und das Wiedersehen mit alten Figuren werden dich treffen wie ein Güterzug.

Das Urteil: Blutig, brutal, genial

Wie fällt also das endgültige „Die Zeuginnen“-Review von jemandem aus, der das Ganze gesehen hat? Es ist straffer als das Original. Bösartiger. Und seltsamerweise lustiger, auf eine dunkle, verzweifelte Art. Das Produktionsdesign ist auf einem anderen Niveau (die neuen Tanten-Kostüme sind reiner Albtraumstoff), und das Drehbuch nimmt dich nicht an die Hand. Du wirst in Verschwörungen, Untergrund-Eisenbahnen und ein Gilead geworfen, das seine eigenen Kinder bewaffnet.

Wenn du in der Schweiz bist, kannst du jetzt alle sechs Folgen auf Disney+ streamen. Mein Rat? Räum deinen Samstag frei, schalte deine Gruppe stumm und bereite dich darauf vor, etwas zu fühlen. Die Zeuginnen ist nicht nur eine gute Fortsetzung – es ist die Art von Geschichtenerzählen, die dich daran erinnert, warum Fernsehen so gut wehtun kann.