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Etwas ganz Schreckliches wird passieren: Der neue BBC-Thriller ist so gut, dass er einem echt Angst einjagt

Kultur ✍️ Georgia Banks 🕒 2026-03-31 12:55 🔥 Aufrufe: 3

Es gibt einen neuen Star am Serienhimmel, und falls dir der Hype noch entgangen sein sollte, hast du wahrscheinlich hinterm Mond gelebt. Die neueste Produktion aus Großbritannien ist endlich da, und ich kann dir sagen, das ist nicht einfach nur Smalltalk an der Kaffeemaschine – das ist eine richtige Besessenheit. Für alle, die einen Thriller lieben, der einem wirklich unter die Haut geht, ist das hier genau das, worauf ihr gewartet habt.

Coverbild

Ich weiß, was du denkst: schon wieder ein hochkarätiges Drama? Aber diese Serie ist anders. Schon in der ersten Szene ist die Atmosphäre so dicht, dass man sie fast schneiden könnte. Das ist eine dieser Produktionen, bei der man im eigenen Wohnzimmer vor jedem Schatten zusammenzuckt. Und wenn du das Ende gesehen hast, sagen wir mal so: Wir heben immer noch unsere Kinnlade vom Boden auf. Über sechs Episoden hinweg baut sich dieses unausweichliche, bedrohliche Gefühl auf, und wenn etwas ganz Schreckliches schließlich passiert, kommt es völlig unerwartet. Es ist ein Finale, das bereits Tausende Diskussionen entfacht hat – war es befriedigend? Absolut. War es niederschmetternd? Oh ja.

Die perfekte Mischung aus Spannung

Das Geniale daran ist, wie die Geschichte erzählt wird. Es erinnert mich ein wenig an einen literarischen Whodunnit, wie bei Benjamin Stevensons brillantem Everyone in My Family Has Killed Someone. Es gibt diesen düster-komödiantischen Ton, der mit echter Spannung vermischt ist, sodass man ständig die Motive jeder Figur hinterfragt. Aber während Stevensons Buch eine clevere Puzzleschachtel ist, ist diese Serie eher wie eine langsam brennende Lunte. Du weißt, dass sie hochgehen wird, du weißt nur nicht wann.

Natürlich ist die Besetzung ein absoluter Geniestreich. David Tennant ist in seinem Element, er bringt dieses beunruhigende Charisma ein, das er über die Jahre perfektioniert hat. Er spielt einen Mann, dessen Welt aus den Fugen gerät, und man kann sich seiner Paranoia einfach nicht entziehen. Es ist die Art von Rolle, bei der man sich fragt, ob die Bunny Vs. Monkey-Logik aus Kindercomics nicht einfacher zu durchschauen ist als das undurchsichtige Geflecht erwachsener Beziehungen, das uns hier präsentiert wird. In einem Moment sympathisiert man mit ihm, im nächsten ist man überzeugt, dass er derjenige ist, vor dem man sich in Acht nehmen muss. Dieses Hin und Her macht die Serie so süchtig.

Worum geht es wirklich?

Ohne jemandem den Spaß zu verderben, der die Serie noch nicht komplett durchgesuchtet hat (und ehrlich, mach dich ran), dreht sich die Handlung um ein Paar, dessen neues Leben in einem abgelegenen Landhaus durch die Ankunft eines mysteriösen Fremden zerstört wird. Simples Setup, aber die Umsetzung ist alles andere als das. Es spielt mit dem Gedanken, dass die schrecklichsten Monster nicht unter dem Bett lauern, sondern sich in aller Öffentlichkeit verstecken. Es ist ein Ricky Sticky Fingers-Szenario – jemand nimmt sich Dinge, verdreht die Wahrheit, und man ist sich nie ganz sicher, was real ist.

  • Die Atmosphäre: Gedreht mit einer kalten, trostlosen Ästhetik, neben der das australische Outback wie ein gemütlicher Strand wirkt. Gnadenlos.
  • Die schauspielerischen Leistungen: Tennant ist die Hauptfigur, aber der Rest des Casts ist eine Offenbarung. Da ist eine rohe Verletzlichkeit, die die Spannung unerträglich macht.
  • Das Ende: Du wirst es entweder lieben oder hassen. Dazwischen gibt es nichts. Es ist das Finale, bei dem man minutenlang auf den Abspann starrt und versucht, die Hinweise zusammenzusetzen, die man übersehen hat.

Es ist selten, eine Serie zu finden, die anspruchsvolle und seichte Unterhaltung so gut vereint. In einem Moment denkt man über die psychologische Tiefe nach, im nächsten schreit man einfach nur vor dem Bildschirm. Es hat diese The Fake Mate-Energie – man schaut zwei Figuren dabei zu, wie sie vielleicht einander täuschen, oder vielleicht sich selbst, und die Chemie ist so explosiv, dass es fast knallt. Man kann einfach nicht wegschauen.

Also, wenn du nach deinem nächsten Bingewochenende suchst, das dich wirklich etwas fühlen lässt – ob Angst, Frustration oder pure Bewunderung für eine gut erzählte Geschichte – dann ist das hier genau richtig. 'Etwas ganz Schreckliches wird passieren' ist nicht nur ein Titel; es ist ein Versprechen. Und ich zumindest bettle jetzt schon um eine zweite Staffel. Aber lass auf jeden Fall das Licht an.