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Bonus Moto 2026: Heute starten die Vorbestellungen – bis zu 4.000 Euro für Elektro- und Hybridmodelle

News ✍️ Marco Ferri 🕒 2026-03-18 10:18 🔥 Aufrufe: 1
Motorrad-Bonus 2026

Es ist so weit. Seit heute, Mittwoch, dem 18. März 2026, starten wie angekündigt die Vorbestellungen für den Ökobonus für Motorräder und Roller. Punkt 12 Uhr wurde die Plattform des Wirtschaftsministeriums (Mimit) freigeschaltet. Für alle, die ein neues, emissionsarmes oder -freies Zweirad im Auge haben, wird es jetzt ernst.

In den Händlerhäusern im ganzen Land macht bereits die Nachricht die Runde: Für dieses Jahr 2026 steht ein Topf mit 30 Millionen Euro bereit – die letzte Tranche eines vor Jahren gestarteten Förderprogramms. Der Hunger nach zwei Rädern, speziell in den Städten, ist deutlich spürbar. Die Verkaufszahlen der ersten beiden Monate des Jahres zeigen bereits nach oben, und mit diesen Anreizen könnte der Markt richtig durchstarten. Es geht nicht nur um Motorräder, sondern um alle Fahrzeuge der Klasse L: also Roller, Trikes und leichte Quadricycles – vorausgesetzt sie sind Elektro- oder Hybridfahrzeuge.

So funktioniert der Motorrad-Bonus 2026: Beträge und Stilllegungsprämie

Das Modell ist mittlerweile bekannt, aber nicht weniger attraktiv. Der Mechanismus ist einfach und klar und gilt für zwei verschiedene Szenarien: für jene, die einen alten Euro-0-, -1-, -2- oder -3-Roller stilllegen, und für jene, die ohne Stilllegung kaufen.

  • Ohne Stilllegung: Es gibt einen Zuschuss in Höhe von 30 % des Kaufpreises, bis maximal 3.000 Euro.
  • Mit Stilllegung: Der Zuschuss erhöht sich auf 40 % des Kaufpreises, bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro.

Achtung, ein entscheidendes Detail: Das stillzulegende Fahrzeug muss seit mindestens 12 Monaten auf Sie oder einen im selben Haushalt lebenden Angehörigen zugelassen sein. Diese Regelung verhindert, dass man schnell einen alten 50er kauft, nur um den Maximalrabatt zu kassieren. Und noch etwas: Die Vorbestellung kann ausschließlich der Händler durchführen. Sie müssen also nur zum Händler gehen, das Fahrzeug aussuchen und sich den Rabatt auf der Rechnung direkt abziehen lassen.

Plattform und Timing: Vorsicht, die Uhr tickt

Wenn wir eines aus den letzten Jahren gelernt haben, dann dass beim Thema Förderung Zeit wirklich Geld ist. Die Invitalia-Plattform, erreichbar über die Website des Mimit, öffnet heute und bleibt so lange aktiv, bis die Mittel ausgeschöpft sind. Bei 30 Millionen Euro im Topf und einer Stadt wie Graz oder Wien, die vor Rollern nur so wimmelt, wird das Geschäft nicht lange dauern. Händler dürfen eine Reservierung nur vornehmen, wenn bereits ein Vertrag oder eine bestätigte Bestellung vorliegt. Schluss mit "Geisterreservierungen" zum Hamstern. Dieses Jahr soll das Geld direkt an die tatsächlichen Käufer gehen.

Und für alle, die gerne Urlaub und Wochenenden planen – vielleicht einen Kurzurlaub in einer wunderschönen, modernen 3-Zimmer-Unterkunft in der Nähe von Salzburg oder einem gemütlichen Ferienhaus am Neusiedler See – gut zu wissen: Die Förderung gilt auch für Quadricycles. Ein kleines Elektrofahrzeug für Fahrten an den See oder in die Berge könnte eine clevere Anschaffung sein und wird durch diese Zuschüsse noch erschwinglicher. Der Markt wandelt sich und die Leute suchen nach praktischen Lösungen für jeden Bedarf.

Die Zukunft der Förderung: Was passiert nach 2026?

Hier kommt der Teil, der nachdenklich stimmt. Das Jahr 2026 mit diesen 30 Millionen ist so etwas wie der Schwanengesang der aktuellen Regelung. Die Regierung hat zwar bereits einen Plan für den Vierjahreszeitraum 2027-2030 mit weiteren 90 Millionen angekündigt, aber die Regeln werden sich ändern und die Prozentsätze sinken: Es ist von 20 % (bis zu 2.000 Euro) ohne Stilllegung und 30 % (bis zu 3.000 Euro) mit Stilllegung die Rede. Zudem sind juristische Personen dann ausgeschlossen, Firmen gehen also leer aus. Doch jetzt gilt es, sich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Der Tipp unter Eingeweihten ist eindeutig: Wenn Sie vorhaben, Ihr Fahrzeug zu wechseln, warten Sie nicht zu lange.

Viele fragen sich, ob sich der Umstieg auf ein Hybrid- oder gleich auf ein reines Elektromodell lohnt. Die Antwort hängt ganz vom Einsatzzweck ab. In der Stadt ist ein E-Roller mit diesen Boni ein unschlagbares Angebot, besonders wenn man die Ersparnisse bei der motorbezogenen Versicherungssteuer und den Versicherungsprämien in vielen Bundesländern bedenkt. Für Strecken außerhalb des Stadtgebiets bieten Hybride hingegen jene zusätzliche Flexibilität, die auch heute noch den Unterschied ausmachen kann. Fest steht: Der österreichische Fahrzeugbestand altert, und diese Anreize sind ein willkommener Anstoß, um alte, schadstoffreiche Motoren in den Ruhestand zu schicken.

Kurzum: Die Jagd ist eröffnet. "Nur für die Saison 2024 verfügbar – Schnell sein lohnt sich!" – dieser Spruch passt wie die Faust aufs Auge auch für die Zweiräder. Die 30 Millionen liegen bereit, und um 12 Uhr wurde der Startschuss gegeben. Wer die Gelegenheit nutzen will, sollte seinem Vertrauenshändler einen Besuch abstatten und sich sein Traumgefäß sichern. Mit 4.000 Euro Nachlass fällt die Entscheidung gleich viel leichter.