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Antoine Dupont und Iris Mittenaere: Traumurlaub auf Mauritius – doch gestohlene Fotos sorgen für Ärger

Leute ✍️ Camille Dubois 🕒 2026-03-27 08:58 🔥 Aufrufe: 1

Man hatte sie zuletzt dabei beobachtet, wie sie den Moment genossen – sorglos unter der mauritischen Sonne. Und nun gleicht die Rückkehr ins französische Festland für Antoine Dupont und Iris Mittenaere einer kalten Dusche. Ihr kleines Paradies, ein 5-Sterne-Hotel, in dem sie Bahn um Bahn im Bikini zogen und zu den Wolken tanzten, wurde Opfer eines Angriffs, der weit weniger poetisch war: Heimlich gemachte Aufnahmen machen die Runde und verwandeln die Romanze in eine Staatsaffäre für die Klatschpresse. Das Rugby-Phänomen, Olympiasieger und Aushängeschild des Stade Toulousain, ist ebenso bekannt wie die ehemalige Schönheitskönigin, die zur Publikumsliebling-Moderatorin wurde. Ihre Beziehung aber zieht nun Blicke auf sich, die weit über Spielfelder und Fernsehstudios hinausgehen.

Antoine Dupont et Iris Mittenaere en vacances

Während sie eigentlich ungestört das genießen hätten können, was wie eine wahre Luxusoase für Verliebte aussieht, wurde hier der Schleier der Privatsphäre zerrissen. Ein Verhalten, das an die düstersten Stunden der Medienberichterstattung über historische Persönlichkeiten erinnert, ein wenig so, wie einst die Chroniken von Marie Antoinette von Österreich dem Hof zum Fraß vorgeworfen wurden. Zum Glück ist in ihrem Fall keine Guillotine in Sicht, sondern eher eine allgemeine Empörung. Denn es ist nicht das erste Mal, dass ein Antoine wegen seines Besitzes im Rampenlicht steht. Man erinnert sich an die 310 m² große Villa auf einem 1200 m² Grundstück, die Iris' Liebling im Südwesten besitzt. Ein solides Vermögen, das viele begehrt, allen voran jene, die hinter den Büschen lauern.

Ihre Geschichte ist wie ein modernes Märchen, das die Neugierigen anzieht. Auf der einen Seite gibt es Antoines Leben, geprägt von Opfern und Titeln. Auf der anderen Seite Iris, die die Laufstege gegen Mikrofone eingetauscht hat. Aber in solchen Erzählungen gibt es immer einen Schatten. Und dieser Schatten ist die ungesunde Besessenheit mit dem „Privatbereich“. Ihr mauritisches Heiligtum wurde verletzt, und von der Flut an Kommentaren unter den gestohlenen Fotos ganz zu schweigen. Da zeigt sich der Unterschied zwischen dem öffentlichen Menschen und dem Menschen, der er bleiben möchte. Wenn man als Wettkämpfer wie Antoine Griezmann oder Antoine Semenyo auf dem Platz steht, weiß man, dass die Kamera da ist. Aber hier ging es um Urlaub, um private Momente. So etwas kann jede Beziehung ins Wanken bringen, selbst die stabilste.

Wer die „Antoine“-Geschichten in diesem Land verfolgt, dem fällt eine Konstante auf: Sie haben diese Aura, diese Fähigkeit, Licht anzuziehen, manchmal gegen ihren Willen. Man könnte fast eine Parallele zu einem anderen Antonius von Padua ziehen, dem man die Gabe zuschreibt, verlorene Gegenstände wiederzufinden. Was sie hier zu finden suchen, ist ihre Ruhe. Als Iris auf Mauritius im Regen tanzte, dem Objektiv den Rücken zugewandt, konnte man einen Moment lang glauben, sie seien im Paradies. Aber das Paradies kann auch zur Hölle werden, wenn man keinen privaten Rückzugsort mehr hat.

Was von diesem Sommeranfang bleibt, ist eine doppelte Realität für das Star-Paar:

  • Die Jagd nach dem schnellen Geld: Manche kennen offenbar keine Grenzen. Die heimlich aufgenommenen Schnappschüsse von Mauritius sind ein weiterer Beweis dafür, dass Geld für manche mehr zählt als Respekt vor der Privatsphäre.
  • Ein Vermögen, das fasziniert: Zwischen der Villa mit 1.200 m² Grundstück im Südwesten und den Aufenthalten in 5-Sterne-Palästen nährt ihr Lebensstil sowohl Fantasien als auch Kritik.

Am Ende leben Antoine und Iris ihre Liebe unter Hochspannung. Er, der die physische Härte des Rugbys gewohnt ist, lernt nun, mediale Schläge einzustecken. Sie, die seit ihrer Wahl den Blick der ganzen Welt gewohnt ist, entdeckt neu, was es bedeutet, ihr Leben mit einer nationalen Ikone zu teilen. Ob gegen die Urheber der gestohlenen Fotos rechtliche Schritte eingeleitet werden, ist noch nicht bekannt, aber eines ist sicher: Bei ihrer nächsten Reise werden sie sich wohl einen Ort aussuchen, an dem die Mauern höher sind als die Teleobjektive. Bis dahin verfolgen wir ihr Treiben weiter, amüsiert über diese Geschichten von „Palast, Bikini und Regentanz“, aber mit der Hoffnung, dass für sie der mediale Sturm die Bräune nicht völlig zunichte macht.